Mehrsprachigkeit 2016 - 2020

Südtirol zählt zu den wenigen Regionen Europas, welche die Zielvorgabe des Europäischen Rates vom März 2002 schon heute erfüllen, wonach jedes Kind in der EU neben seiner Muttersprache zusätzlich zwei Fremdsprachen sprechen soll. Die Chancen, die sich unserem Land aufgrund seiner Mehrsprachigkeit bieten, müssen wir ergreifen: denn die Mehrsprachigkeit ist nicht nur ein Reichtum für unser Land, sondern auch eine persönliche Qualifikation und ein bedeutender wirtschaftlicher Vorteil. Das Deutsche Bildungsressort setzt bereits seit vielen Jahren unterschiedliche Maßnahmen zur Förderung der Mehrsprachigkeit. Mit dem Maßnahmenpaket „Mehrsprachigkeit 2016 – 2020“ werden unter besonderer Beachtung der Förderung der Erst- und Muttersprache in den kommenden Jahren weitere zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Fähigkeiten auszubauen, mehrere Sprachen zu sprechen und zu verstehen.

Philipp Achammer
Landesrat

Mehr Sprachen sprechen

Manuela Kerer

Manuela Kerer

Mehrsprachigkeit fördert die soziale Kompetenz, die Konzentrationsfähigkeit und schützt sogar vor Altersdemenz. Außerdem öffnet sie das Tor zur Welt!

Markus Leitner

Dorothea Wierer

Mehrsprachig zu sein bringt enorme Vorteile, beruflich wie privat. Wir Südtiroler haben die besondere Chance, mehrsprachig aufzuwachsen.

Hochkofler

Thomas Hochkofler

Als Schauspieler spielen Sprache und Sprechen eine wichtige Rolle in meinem Leben. Mehrsprachigkeit bedeutet für mich vor allem eines: Sie öffnet dir Türen. Ich wäre gerne noch mehrsprachiger.

Jasmin Fischnaller

Jasmin Fischnaller

Eine fremde Sprache soll nicht bedrohlich sein, sondern eine erstrebenswerte Bereicherung, welche den Grundstein für einen weltoffenen Lebensstil legt.

Michl Ebner

Michl Ebner

Die Mehrsprachigkeit ist die Voraussetzung für den Erfolg im Arbeits- und Geschäftsleben in Südtirol und öffnet gleichzeitig das Tor zur Welt außerhalb unserer Landesgrenzen.

Laura Letrari

Laura Letrari

Sprachen sind die Voraussetzung, andere Kulturen tiefgründiger kennenzulernen. Je mehr Sprachen man spricht, desto weltoffener ist man.

Peter Fill

Peter Fill

Mehrsprachigkeit bedeutet für mich die Möglichkeit zu haben, sich auf der ganzen Welt verständigen zu können.

Irene Girkinger

Irene Girkinger

Mehrsprachigkeit schafft geistigen Vorsprung und interkulturelle Kompetenz!

Nitz

Alexander Nitz

Mehrsprachigkeit = Mehr Lebendigkeit. Mehrere Sprachen zu sprechen, lässt uns tiefer eintauchen ins Leben anderer und erlaubt uns lebendiger zu sein.

Tauber

Martin Tauber

Mehrsprachigkeit bedeutet für mich kulturelle Vielfalt und gibt mir die Flexibilität, mich weltweit auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

Profunser

Manuel Profunser

Mehrsprachigkeit ist für mich wie eine Brücke, die Menschen mit verschiedenen Kulturen zusammenführen kann.

Renner

Paolo Renner

Mehrsprachig zu sein ist cool. Es bedeutet für mich, Bürger der Welt zu sein und einen gültigen Reisepass für viele Länder und Kulturen zu haben.

Häufig gestellte Fragen

Das Maßnahmenpaket richtet sich in erster Linie an die SchülerInnen und LehrerInnen der deutschsprachigen Schulen Südtirols. Es wurde geschnürt, um die Mehrsprachigkeit an den Schulen zu fördern. Es enthält neue Maßnahmen, die sich auf Erstsprache, Zweitsprache und weitere Sprachen beziehen.

Die Schwerpunkte des Maßnahmenpakets sind die Sicherung und Erhöhung der Qualität des Sprachunterrichts, innovative Projekte zum Sprachenlernen sowie Initiativen zur Sprachförderung im außerschulischen Bereich.
Die Förderung der Mehrsprachigkeit erfolgt im Bewusstsein, dass die deutsche Sprache, insbesondere das Hochdeutsche, für die Südtiroler und Südtirolerinnen von besonderer Bedeutung ist, als Klammer zum deutschsprachigen Raum und Brücke zum Zugang zu Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, aber auch als Verständigungsmittel mit Anderssprachigen.
Zu den Maßnahmen zur Sicherung und Erhöhung der Qualität des Zweit- und Fremdsprachenunterrichtes gehört unter anderem die gezielte Fortbildung der Zweitsprach-Lehrkräfte sowie deren Begleitung bei der Umsetzung der Rahmenrichtlinien, insbesondere auch im Hinblick auf die Förderung der sprachlich-kommunikativen Kompetenz; dazu gehört auch die Erstellung von Lernmaterialien für den Italienisch-Unterricht an der Oberschule sowie die Erarbeitung von didaktischen Modellen für Klassen mit einem hohen Anteil von italienischsprachigen Schülerinnen und Schülern. Auch die Sicherung und Erhöhung der Unterrichtsqualität in der Erstsprache Deutsch im Kontext der Förderung der Mehrsprachigkeit und die Intensivierung der Forschung zur Sprachdidaktik sind Teile dieses Maßnahmenpakets.
Weitere Schwerpunkte bilden die Nachqualifizierung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer für den Englischunterricht in der Grundschule sowie die Ausarbeitung eines Mehrsprachen-Curriculums.

Das „Zweitsprachjahr“ bietet Südtirols Oberschülerinnen und Oberschülern der 2.–4. Klassen die Möglichkeit, ein ganzes Schuljahr oder ein Semester an einer italienischsprachigen Gast- oder Partnerschule zu besuchen. Die Ziele des „Zweitsprachjahrs“ sind die Verbesserung der sprachlich-kommunikativen Kompetenzen, das Kennenlernen des anderen sprachlichen und kulturellen Umfeldes sowie die Vertiefung der Sprachkenntnisse auch in den anderen Fächern.

Alle Informationen unter:
http://www.bildung.suedtirol.it/unterricht/zweitsprachjahr-un-anno-l2/

Das „Auslandsjahr“ ermöglicht es Südtirols Oberschülerinnen und Oberschülern der 4. Klassen, ein ganzes Schuljahr oder ein Semester an einer Gast- oder Partnerschule im Ausland zu besuchen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und Kultur und Brauchtum des von ihnen gewählten Landes vor Ort zu erleben.
Die Autonome Region Trentino-Südtirol fördert das „Auslandsjahr“ mit Stipendien für Großbritannien, Irland, Frankreich, Österreich oder Deutschland. Teilnahmeberechtigt am Auswahlverfahren sind Schülerinnen und Schüler, die Bürger bzw. Bürgerinnen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und  seit mindestens einem Jahr in der Region ansässig sind und das dritte Schuljahr einer Oberschule besuchen.

Alle Informationen unter:
http://www.regione.tnst.it/europa/Soggiorni_d.aspx

Der Austausch von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrpersonen innerhalb Südtirols, aber auch innerhalb der Euregio, soll – insbesondere durch Schulpartnerschaften – gefördert werden. Es gibt bereits zahlreiche solcher Initiativen an den Schulen Südtirols, die sie in Eigenregie setzen.

Unter CLIL (Content and Language Integrated Learning) versteht man die Verbindung von Sprachunterricht und Sachfach-Lernen. Es handelt sich um einen pädagogischen Ansatz, in welchem eine andere Sprache für die Vermittlung und das Lernen von Sachfächern und von Sprache mit dem Ziel eingesetzt wird, sowohl die Beherrschung des Sachfachs als auch der Sprache im Hinblick auf vorab festgelegte Ziele zu fördern.

Weitere Informationen unter:
http://www.bildung.suedtirol.it/unterricht/clil/

CLIL-Unterricht wird grundsätzlich nur von Lehrpersonen der Sachfächer (zum Beispiel: Biologie, Geschichte, Rechts- und Wirtschaftskunde, Physik, Kunstgeschichte etc.) erteilt, die neben ihrer Fachausbildung auch eine sprachdidaktische Qualifikation sowie die Sprachkompetenz in der betreffenden Sprache auf dem Niveau C1 (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen) nachweisen.

Das Maßnahmenpaket sieht Initiativen gegen den Mangel an Lehrkräften für die Zweite Sprache Italienisch bzw. zur Steigerung der didaktischen Kontinuität vor; ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Begleitung der jungen Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer für die Zweite Sprache sowie auf der gezielten Fortbildung der Zweitsprach-Lehrkräfte und der Begleitung von Fachgruppen zur Umsetzung der Rahmenrichtlinien der Oberschule, welche insbesondere die Förderung der sprachlich-kommunikativen Kompetenz vorsehen. Schließlich sind die Erstellung von Lernmaterialien für den Italienisch-Unterricht an der Oberschule zur Umsetzung der Rahmenrichtlinien sowie die Ausarbeitung eines Mehrsprachen-Curriculums vorgesehen.

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Projekte und Initiativen zur Mehrsprachigkeit

Glaziologie-Camp

Glaziologiecamp am Ortler

    Raus aus dem Klassenzimmer! Zweisprachig und interdisziplinär auf den Suldener Gletscher! Das Glaziologie-Camp für Schüler und Schülerinnen steht in engem Zusammenhang mit dem "Ice Core Ortles" Projekt, das vom Byrd Polar Research Center der Ohio State University und dem Hydrografischen Amt der Autonomen Provinz Bozen koordiniert wird. Im Rahmen dieses Projektes werden vier Bohrkerne des Ortler-Eises bis zum darunter liegenden Felsen entnommen. Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die Inlandgletscher der höchsten Berge der Erde als Klimaarchive und Informationsträger zu nutzen, bevor sie durch die zunehmende Erderwärmung und Klimaveränderung unwiederbringlich verloren gehen. Das Camp bietet den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, Einblick in verschiedene naturwissenschaftliche Disziplinen wie Geologie, Biologie, Fernerkundung, Glaziologie und Klimatologie zu geben sowie grundlegende Arbeitstechniken kennen zu lernen, z.B. Gesteinsbestimmung, Umgang mit GPS, Abflussmessungen u.a. Es werden Exkursionen, Workshops und Vorträge abgehalten.

    Galziologiecamp

        Sprachzertifizierungen Italienisch (PLIDA)

        plida

        „PLIDA“ ist ein weltweit anerkanntes Zertifikat über die Sprachkompetenzen in Italienisch. Dieses Zertifikat erhält, wer eine schriftliche und eine mündliche Prüfung besteht. Es wird von der Gesellschaft „Dante Alighieri“ ausgestellt. Die Prüfungen können an bestimmten Oberschulen, so genannten Mittelpunktschulen, abgelegt werden. Es werden pro Schuljahr zwei Prüfungstermine angeboten. Das Sprachzertifikat „PLIDA“ beruht auf dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Das Südtiroler Sprachenportfolio, das ebenfalls auf diesem Referenzrahmen aufbaut, gibt Auskunft, welche Sprachkompetenzen auf den verschiedenen Niveaus gefordert sind. Die Italienisch-Prüfungen der Niveaustufen C1 und B2 wenden sich an Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klasse Oberschule. Da immer mehr Universitäten international anerkannte Sprachzertifikate verlangen, kann dieses Angebot für die Studenten von morgen von Nutzen sein.

        Un anno in L2

        Un'anno in L2

        Approfondire lingua e cultura: ein Oberschuljahr an der italienischen Schule verbringen! Das über mehrere Schuljahre angelegte Projekt soll die Verbreitung, die Umsetzung und die Monitorierung der Erfahrungen schulischer Mobilität von Schülern der italienischen und der deutschen Schulen konsolidieren. Dadurch soll sowohl der kulturelle Austausch unter den Sprachgruppen und die Verbesserung der Sprachkompetenzen gefördert werden, als auch die Vernetzung der verschiedenen ins Projekt involvierten Schulen erleichtert werden.

        Ein Jahr im Ausland erleben

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        Ein Jahr lang Sprache, Kultur und ein anderes Schulsystem im Ausland erleben! Das ist auch für Südtirols Schülerinnen und Schüler möglich über das Auslandsjahr.

        > Stipendien für das Auslandsjahr


        Erfahrungsberichte

        > Erfahrungsbericht aus dem Sprachengymnasium Meran (1)
        > Erfahrungsbericht aus dem Sprachengymnasium Meran (2)
        > Erfahrungsbericht aus der WFO "Heinrich Kunter" in Bozen

        daZUgeHÖREN. Südtiroler Dialekt von Jugendlichen für Jugendliche

        daZUgeHÖREN

        Griaßti und pfiati: zur Mehrsprachigkeit gehört auch das Südtirolerische!

        daZUgeHÖREN

        Mehrsprachencurriculum

        Mehrsprachigkeit

        Synergien nutzen!
        Eine schulstufenübergreifende Arbeitsgruppe am Bereich Innovation und Beratung entwickelt derzeit das „Mehrsprachencurriculum Südtirol“ (MSCS), das sich die Förderung des Mehrsprachenbewusstseins zum Ziel gesetzt hat. Die Entstehung des MSCS und die bisher gesammelten Erfahrungen an den Schulen werden in einer Publikation dokumentiert, die im Herbst 2016 im Rahmen einer Tagung vorgestellt werden wird.
        Das „Mehrsprachencurriculum“ soll bzw. kann für die Schulen ein Planungsinstrument zur handlungsorientierten fächer- und sprachübergreifenden Unterrichtsplanung sein und ermöglicht unter anderem die Potenzierung von Synergieeffekten in der Vermittlung von Sprachen. Es kann im Hinblick auf eine nachhaltige Mehrsprachigkeitsdidaktik und einer Verankerung derselben an den Schulen hilfreich sein.

        INFO-Artikel zum Mehrsprachencurriculum

        CLIL

        xxx

        Unter CLIL versteht man die Verwendung der Zweit- oder Fremdsprache zur integrativen Vermittlung von Lehrinhalten und Sprachkompetenz außerhalb des Sprachunterrichts unter Einbindung von Elementen der Fremdsprachendidaktik. Es ist ein pädagogischer Ansatz, in welchem eine andere Sprache für die Vermittlung und das Lernen von Sachfächern und von Sprache mit dem Ziel eingesetzt wird, sowohl die Beherrschung des Sachfachs als auch der Sprache im Hinblick auf vorab festgelegte Ziele zu fördern.

        Austauschprojekte Europa

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        Ohne Grenzen: Schulen aus ganz Europa tauschen sich aus, vernetzen sich und arbeiten zusammen.
        Die Europäische Union bietet LehrerInnen und SchülerInnen zahlreiche Möglichkeiten des Austausches; neben der Förderung über das Programm „Erasmus+“ können sich einzelne Schulen über die „eTwinning“-Plattform schnell und unbürokratisch vernetzen und gemeinsame Projekte umsetzen.

        Museion Multi Language Project

        Museion

        Gegenwartskunst bietet Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, über aktuelle Themen unserer Zeit nachzudenken und zu diskutieren. Anreize dazu finden sich auch für zahlreiche Disziplinen über die Kunstfächer hinaus, wie Philosophie, Religion, Sprachen, wirtschaftliche und sozialwissenschaftliche Fächer. Neben den verschiedenen Angeboten zu den laufenden Ausstellungen besteht für Klassen aller Schulstufen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Aufgaben und Funktionen des Museums zu werfen, ausgewählte Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst vertiefter kennen zu lernen oder eine Brücke zwischen den historischen Themen des Kunstunterrichts und aktuellen Bewegungen der Gegenwart zu schlagen – und das in drei Sprachen: Deutsch, Italienisch und Englisch.

        Bildungsserver „Blikk“

        Blikk

        Digitale Angebote zum Sprachenlernen für alle Schulstufe.
        Der Bildungsserver „Blikk“ des Deutschen Bildungsressorts bietet SprachlehrerInnen und SchülerInnen zahlreiche Möglichkeiten, sich beispielsweise über Blogs, Projektbörsen und Foren zu vernetzen und ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren.

        „Sprachenklassen“ an der Grundschule

        Sprachklassen

        Deutsch, Italienisch, Englisch im Zusammenspiel für Kinder, die sich besonders für Sprachen interessieren.
        Die Ergebnisse eines innovativen Sprachprojektes kann man gut an der Grundschule in Bruneck sehen. Hier werden in einem Klassenzug von der 1. Klasse an die Sprachfächer Deutsch, Italienisch und Englisch als zusammenhängend gesehen, im Unterricht gezielt gefördert und nebeneinander verwendet.

        Schreibförderung

        Schreibförderung

        Über die Freude am Schreiben die Schreibkompetenz in der Erstsprache Deutsch ausbauen.
        Der Bereich Innovation und Beratung richtet mit verschiedenen Grund-, Mittel- und Oberschulen zahlreiche Projekte im Bereich der Schreibförderung aus; die jüngsten davon nennen sich beispielsweise „Lebensgeschichten (auf)schreiben“ und „Zu Bildern schreiben“ und richten sich an Grund- und Mittelschulen. Daneben sind auch Werkstätten im Bereich des journalistischen Schreibens für OberschülerInnen im Programm.