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A

Abbrechen
nennt sich der Vorgang eines Ausstieges aus einem Programm, einem mehr oder weniger unkontrollierten Beenden des Programms. Oft kann dies mit der Taste erreicht werden.

Abfrage
nennt sich eine definierte Funktion, mit der sich bestimmte Daten aus einer Datenbank auslesen lassen. So kann zum Beispiel eine Adressdatenbank mit einer Postleitzahldatenbank in Beziehung stehen. Durch eine Abfrage lassen sich dann alle Adressen in einem bestimmten Postleitzahlengebiet erfragen (abfragen).

Ablaufdiagramm (flow chart)
ist eine zeichnerische Veranschaulichung einer komplizierten organisatorischen oder programmtechnischen Struktur. Ein Datenflussplan zeigt den Fluss der Daten im Computer an (z.B. wann wo welche Variable abgespeichert wird, auf welchem Speichermedium Daten erfasst werden, welche Programme die Verarbeitung der Daten übernehmen, über welche Ausgabegeräte Daten ausgegeben werden). Ein Programmablaufplan (Flussdiagramm) skizziert den Ablauf des Programms mit Symbolen und sprachlichen Mitteln ohne die einzelnen Programmschritte explizit in einer Programmiersprache auszuformulieren.

Absolute Adresse
bezeichnet eine Speicherstelle im Arbeitsspeicher. Alle Speicherstellen sind durchnummeriert. Die abs. Adresse ist eine Zahl, die genau die tatsächliche Speicherstelle im Arbeitsspeicher angibt. Es gibt auch noch die symbolische Adresse. Bei dieser Speicheransteuerung verwaltet eine Logik im Speicher selbst, wo unter welcher Adresse was abgelegt ist. Heute gebräuchliche Arbeitsspeicher haben symbolische Adressen, so genannte wahlfreie Adressenzugriffe (Ramdom Access Memory - RAM).

Absturz
ist die Bezeichnung für eine plötzliche unvorhergesehene Programmunterbrechung (z.B. durch eine Überlastung des Arbeitsspeichers). Der Computer reagiert dann nicht mehr auf Anweisungen und ist im allgemeinen nur durch einen Warmstart (Tasten + + ) oder sogar einen Kaltstart (Reset oder  Aus- und Einschalten) wieder in Gang zu setzen.

Account (Konto)
nennt sich die Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk (z.B. dem Internet) oder einer Mailbox. Der Account beinhaltet im allgemeinen einen Username (Benutzernamen) und ein Passwort (Kennwort).

Active-X
nennt sich eine Microsoft Entwicklung für ausführbaren Programmcode auf WWW-Seiten. Es ist eine Technik, um Anwendungen aus dem Internet (die sich auf dem Server befinden) von dem Computer des Benutzers aus zu starten. Technisch gesehen, werden OLE-Controls in HTML-Seiten eingebunden. Die Active X-Files werden i.allg. im Verzeichnis 'Windows\Downloaded ProgrammFiles' abgelegt. Ein Active-X-Programm kann wie jedes Programm Daten schreiben, löschen oder andere Aktionen am PC ausführen - bequem für Anwender, aber auch für Hacker, die solche Funktionen missbrauchen können. Active-X steht in Konkurrenz zu Java.

Admin (Administrator)
nennt sich der Systemverwalter eines Computer-Netzwerkes. Er verfügt über alle Zugriffsrechte und vergibt Rechte an User.

Adresse
ist die Bezeichnung eines Speicherplatzes. Es ist also das Kennzeichen für das Auffinden von Speicherplätzen. Meist werden die Speicherplätze durchnummeriert. Mit Hilfe der Adresse werden Daten auf einem bestimmten Speicherplatz gespeichert oder von dort geholt. Siehe auch Absolute Adresse

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)
nennt sich eine Übertragungstechnik für das Internet, die eine Downloadgeschwindigkeit von 8 Mbit/s und eine Uploadgeschwindigkeit von 768Kb/s erreicht. ADSL arbeitet mit dem analogen und dem digitalen Telefonnetz. Dabei wird durch einen so genannten Splitter die Leitung in mehrere hochfrequente Frequenzkanäle aufgeteilt, die dann als Datenübertragung parallel zur Telefonübertrag benutzt werden. Auf Glasfasernetze lässt sich kein ADSL Signal aufspielen, da bei der Glasfaserübertragung bereits alle Frequenzkanäle genutzt werden. Die Telekom bietet ADSL unter dem Namen T-DSL an.

Aero (Authentic, Energetic, Responsive, Open & Approachable)
nennt sich die Bedienoberfläche von Windows Vista und Windows 7.

AES (Advanced Encryption Standard)
nennt sich ein Verschlüsselungsverfahren. Dieses Verschlüsselungsverfahen wird z.B. von Skype benutzt. 

Affengriff
nennt sich das gleichzeitige Drücken der Tasten ++. mit welchem der Taskmanager aufgerufen werden kann mit welchem der Computer gesperrt oder heruntergefahren bzw. neu gestartet werden kann. Auch kannst du mit dieser Tastenkombination den Computer entsperren. 

ALT, die Alternate-Taste
sie muss gedrückt werden, während man auf dem Zehnerblock eine ASCII-Zahl zur Erzeugung des entsprechenden ASCII-Zeichens auf dem Bildschirm eingibt.

ALT Gr, die Alternate Gr Taste,

die Alt Gr-Taste verleiht einer gleichzeitig gedrückten anderen Taste eine Sonderfunktion. Da es noch die Strg-und Alt-Taste gibt, führt die ALT Gr Taste zu einer Viertbelegung des alphanumerischen Tastenfeldes.

AMD (Advanced Micro Devices)
ist eine Firma, die Prozessoren und Flash-Speicher herstellt. Sie wurde 1969 von Jerry Sanders gegründet. Nach einigen Lizenzbauten wurde 1991 ein 386 kompatibler Chip entwickelt. 1993 folgte der Am486, später der 5x86 und mit dem K5 einen vollkommen von Intel unabhängigen Chip.

Ansi
(ANSI = American National Standard Institute, ein US-Institut zur Entwicklung und Festlegung von Industrienormen). Zum Beispiel definiert der ansi-standard die Steuersequenzen zur Bildschirmausgabe oder der ansi-Zeichensatz die Belegung eines Zeichensatzes in der Windows Welt. ANSI-Code Tabelle [hier ...]

APP
Das ist die Kurzform für »Application« (Applikation), also Anwendungs-Software. Apps gibt's insbesondere für Smartphone und Tablet-PCs in Online-Shops, die ins Betriebssystem integriert sind. Auch auf TV-Geräte mit Internetzugang lassen sich Apps laden, die dann etwa Filme aus Online-Videotheken abspielen. Das erste Betriebssystem mit integrierten Aüüs ist Windows 8

Arbeitsoberfläche
Synonyme: Desktop, Arbeitsfläche - Die Arbeitsoberfläche (auch Desktop genannt) ist die unterste Fensterebene von Windows oder anderen grafischen Betriebsprogrammen. Auf ihr befinden sich meist Elemente, die häufig verwendet werden, wie der Papierkorb oder Verknüpfungen zu Festplatten.

Arbeitsspeicher (RAM) 
Der Arbeitsspeicher ist mitverantwortlich für die Leistung des Computers. Je mehr Arbeitsspeicher eingebaut ist, desto schneller kann der Computer große Dateien (etwa Bilder oder Videos) bearbeiten. Die Größer des Arbeitsspeichers wird in Megabyte und Gigabyte angegeben. Der Arbeitsspeicher enthält Programme und Daten, die der Prozessor unmittelbar benötigt (z.B. das gerade bearbeitete Programm, das Betriebssystem, usw.). Der Arbeitsspeicher ist im allgemeinen aus Halbleiterspeicherbausteinen (RAM) aufgebaut.

ASCII
(American Standard Code of Information Interchange), ein Code für Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen und Steuerzeichen. 2^8 = 256 Zeichen stehen zur Verfügung. Hier findest du eine Tabelle der ASCII Zeichen, die du mit der Tast +, aufrufen kannst, wobei "n" für die Nummer des Zeichen steht.
ASCII, auch als ANSI X3.4-1986 bezeichnet, wurde im Jahr 1967 erstmals als Standard veröffentlicht und im Jahr 1986 zuletzt aktualisiert. Die Zeichenkodierung definiert 128 Zeichen, bestehend aus 33 nicht-druckbaren sowie 95 druckbaren.

Asterisk
ist die englische Bezeichnung für "Stern"  und entspricht dem Zeichen *.

@ (at)
ist ein Zeichen (Zeichen 64 des 7-bit Ascii-Codes), das bei einer Mailadresse den Namen der Person von der Domänadresse trennt. Es wurde für diesen Zweck wohl 1972 von dem Programmierer Ray Tomlinson eingeführt, der ein Zeichen suchte, das sonst nicht in einer Adresse vorkommen kann, aber trotzdem im Ascii Code vorhanden ist. Das at Zeichen diente z.B. zum Löschen einer Zeile oder hatte ähnliche Funktionen. Es hat seinen Ursprung wohl im 16 Jh. in Spanien, wo das Maß 'arroba' (etwa 15 Liter) mit diesem Zeichen abgekürzt wurde.

ATA
ist die Bezeichnung für die Datenschnittstelle des Datenbusses mit der Festplatte durch die IDE-Schnittstelle. Mit ATA / 33 wird dann auch die Geschwindigkeit mitbezeichnet. Als Nachfolger des PIO-Modes verkraftet sie 33 bzw 66 Mbyte/s und nennt sich ATA / 33 bzw. ATA / 66. ATA ist eine parallele Schnittstelle. Es gibt aber auch eine serielle Schnittstelle, die die Aufgaben der ATA übernimmt.

Auslagerungsdatei
Synonyme: swap file - Die Speicherverwaltung eines Betriebssystems vergrößert den zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher (RAM) virtuell, indem nicht benötigte Speicherbereiche in eine Datei auf die Festplatte oder einen externen Speicher (z.B. USB-Stick) geschrieben werden. Bei Bedarf wird dieser Bereich (virtueller Arbeitsspeicher) wieder eingelesen. Der Zugriff ist dabei langsamer als auf physikalischen Arbeitsspeicher.

Auflösung
Der Begriff „Auflösung" hat je nach Themengebiet eine etwas andere Bedeutung. Prinzipiell beschreibt die Auflösung den Detailgrad einer Struktur. Je höher die Auflösung, desto feiner die Details. Digitalkamera/Camcorder: Die optische Auflösung (Linienpaare pro Einheit) besagt, wie viele Details eine Digitalkamera oder ein Camcorder aufzeichnen kann. Detailreichere Bilder wirken schärfer. Die Sensor-Auflösung (Megapixel) sagt, wie viele Bildpunkte auf einem Aufnahmechip untergebracht sind.
Drucker: Die Druckauflösung (DPI) sagt, aus wie vielen Druckpunkten ein Zeichen zusammengesetzt ist. Je mehr Druckpunkte, desto detailreicher der Ausdruck.
Fernseher/Monitor:  Die Bildschirmauflösung gibt die Zahl der tatsächlich vorhandenen Bildpunkte an.
Scanner:  Je höher die Auflösung (DPI), desto mehr Details und Bildpunkte hat ein eingescanntes Bild
Tonaufnahmen:  Je höher die Auflösung (Bitrate), desto mehr Klangdetails/-unterschiede sind zu hören.

Auslagerungsdatei
Die Speicherverwaltung eines Betriebssystems vergrößert den zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher (RAM) virtuell, indem nicht benötigte Speicherbereiche in eine Datei auf die Festplatte oder einen externen Speicher (z.B. USB-Stick) geschrieben werden. Bei Bedarf wird dieser Bereich (virtueller Arbeitsspeicher) wieder eingelesen. Der Zugriff ist dabei langsamer als auf physikalischen Arbeitsspeicher.

Audioformat
Ein Audioformat ist ein spezielles Dateiformat, das Toninformationen enthält. Um Musikdaten Platz sparend zu speichern, werden häufig spezielle Formate zur Reduzierung der Datenmenge verwendet (etwa MP3, WMA oder AAC). Auf Musik-CDs liegen die Tondaten in der Originalgröße vor.

AVI (Audio Video Interleaved)
ist ein Video-Format (eine Vereinbarung zum Speichern von Videosequenzen), in dem Bild und Ton abwechselnd in kleinen Portionen auf dem Speichermedium abgelegt werden. Es ist ein so genanntes Containerformat in dem sich mehrere verschiedene Codecs unterbringen lassen. Diese Dateien (mit der Endung .avi) lassen sich durch das Programm 'Video für Windows' ausführen. Eine Grafikkarte mit AVI-Beschleuniger übernimmt hierbei Rechenarbeit und sorgt für eine ruckelfreie Darstellung dieser Videosequenzen.www.microsoft.com/windows/mediaplayer