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C

Cache (versteckt)
bezeichnet einen Zwischenspeicher, z.B. einen Pufferspeicher des Prozessors, der eine extrem kurze Zugriffszeit hat. Er ist auf dem Mikroprozessorchip integriert und macht den Prozessor schneller (ansonsten müssten die Daten erst in den Arbeitsspeicher geschrieben werden). Es gibt auch Rechner mit einem externen Cache (second level cache), dieser ist i.allg. etwas größer, dafür hat er aber eine etwas längere Zugriffszeit. Auch eine Festplatte kann einen Cache haben. Dieser Speicher ist gegenüber der Logik des Rechners 'versteckt', da er nicht direkt angesprochen werden kann, sondern automatisch in Aktion tritt, wenn der entsprechend zugeordnete Speicher (Arbeitsspeicher, Festplatte) angesprochen wird.

CC (carbon copy / Kohlepapierkopie)
nennt sich im englischen Sprachraum eine Kopie. Wird auch als Begriff für eine Kopie einer eMail verwandt, die an eine oder mehrere andere eMail-Adressen gesandt wird.

CD-ROM (Compact Disc - Read Only Memory)
ist eine CD-Platte, auf der große Datenmengen (bis zu 800 MByte) gespeichert werden können. Alle Daten sind digital gespeichert in sogenannten pits and lands. Es gibt WORMs (Write Once Read Multiple) und Rewritables. Es gibt verschiedene Standards für die Aufzeichnungsmethoden. Das Verfahren für die Audio CD (Philip und Sony) ist 1982 in einem 'red book' niedergelegt worden. Die CD-ROM für den PC-Einsatz ist 1985 in einem 'yellow book' definiert worden; es gibt das ISO 9660 und das High-Sierra Verfahren (benannt nach dem Tagungsort, einem Hotel in Nevada). Beim CD-ROM XA (Extended Architecture) Verfahren können Computer- und Audio-Daten gespeichert werden. CDs mit Audio- und Video-Formaten sind im 'green book' von 1987 festgelegt worden. Die Format der beschreibbaren CD-WO (write once) sind durch das 'orange book' von 1990 festgelegt worden (z.B. Kodaks Photo-CD). Im 'white book' wurde 1994 von Philips und JVC der Standard für die Video CD festgelegt. Eine CD besteht aus einer Polycarbonat Platte in der eine innen beginnende spiralförmige Rille, das Groove, mit Pits (Vertiefungen) verläuft (Rillenabstand 1,6 µm, also etwa 600 Spuren pro mm, Mindestpitlänge 0,83 µm). Eine reflektierende Aluminiumschicht und eine transparente Schutzschicht werden darauf aufgebracht. Ein Laserstrahl 'tastet' diese Vertiefungen ab. Dabei muss sich die CD, wenn der Laser innen 'abtastet' schneller drehen gegenüber einem Abtasten im äußeren Bereich. Die Drehzahl einer Audio CD-Rom variiert dabei von 197 bis 539 Umdrehungen pro Minute. Das Verfahren nennt sich CLV. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch eine Abtastverfahren mit konstanter Winkelgeschwindigkeit: CAV. Eine Audio CD verfügt über ein Signal, dass mit einer Abtastrate von 44,1 kHz und einer Auflösung von 16 bit digitalisiert ist. Damit ergibt sich für ein Stereosignal ein Datenstrom von 1,4112 Mbit pro Sekunde. Die Datenmenge berechnet sich bei einer 74 min CD-ROM aus 74 *60 sec * 75  Blöcke/sec * 2048 Byte / Block = 681 984000 Byte = 680 mByte = 650 MByte (geteilt durch 1024*1024). Eine CD-ROM wird mit einem Licht der Wellenlänge 780nm gelesen.

CD-ROM-RW (CD-Rom-Rewritable)

ist eine brennbare CD-ROM-R, deren Beschichtung sich etwa 1000mal beschreiben lässt.

Celeron

nennt sich ein Prozessor von Intel. Er entstand aus dem Pentium II, dem der Cache auf der Platine genommen wurde. Ab dem Celeron 300 wurde aber wieder ein Cache hinzugefügt. Der Celeron darf aber überhaupt nicht Pentium genannt werden, sonst gibt's 'ne Abmahnung.

Centrino

klingt nach einer Stadtrutsche aus der Turiner Autoschmiede ist aber die Bezeichnung für die im Jahre 2003 von der Firma Intel entwickelte Mobiltechnologie: ein Pentium M(obil) Prozessor, der seine Taktfrequenz genau den Anforderungen anpasst und Surroundchips, die Netzwerk, USB, WLAN und Audiotechniken implementieren.

Chip

ist das rechteckige Siliziumplättchen auf dem eine integrierte Schaltung mit vielen Transistorfunktionen enthalten ist (z.B.Mikroprozessoren und Speicherbausteine). Es gibt verschiedene Integrationsgrade, die durch Verkleinerung der Strukturen im Laufe der Zeit erreicht wurden: SSI (smallscale integration) 10-100 Transistorfunktionen; MSI (mediumscale integration) 100-1000 Transistorfunktionen; LSI (large scale integration) 1000-10000 Transistorfunktionen; VLSI (very large scale integration) 10000- 100000 Transistorfunktionen; ULSI (ultra large scale integration) über 100000 Transistorfunktionen.

CMYK (Cyan Magenta Yellow Black)

nennt sich eine Art der Farbdarstellung, die es der Druckindustrie ermöglicht, alle Farben aus den drei Grundfarben und Schwarz zu generieren. Es handelt sich hierbei um die subtraktive Farbmischung. Subtraktiv heißt diese Farbmischung, da dem weißen Licht, einzelne Farbanteile entzogen werden. Im Gegensatz dazu gibt es die additive Farbmischung, das RGB-System.

Code

ist die 'Übersetzungsvorschrift' mit der Zahlen, Befehle, Daten und Zeichen in einer für den Computer verständlichen Sprache, also als Folge von Binärzeichen, dargestellt werden (z.B. BCD-Code).

Cookies
werden chinesische Glückskekse genannt, bei denen man nie weiß, was für ein Spruch in ihnen steckt. (Sie stammen übrigens nicht aus China, sondern aus China-Town in San Francisco.) Ebensowenig weiß man, was in den Dateien steckt, die beim Surfen im Internet auf der Festplatte des heimischen Computers gespeichert werden. Sie dienen der Benutzeridentifikation und speichern Informationen über das Surfverhalten, so z.B. besuchte Seiten. So kann z.B. ein Cookie während eines Spiels bestimmte Spielzüge oder Spielstände auf dem PC speichern oder aber ein Versandhaus erkennt den Besuch eines bestimmten Users wieder und reagiert auf sein bisheriges Surfverhalten.

Cursor (Blinker)

nennt sich der auf dem Bildschirm sichtbare Zeiger, der sich über die Cursortasten oder die Maus steuern lässt. Er ist ein (oft blinkender) Positionsanzeiger bzw. Schreibmarker der auf dem Bildschirm anzeigt an welcher Stelle bei Druck auf die Tastatur das nächste Zeichen erscheinen wird.