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Datenbank
erlaubt die Zusammenfassung aller Daten eines bestimmten Sachgebietes (z.B. in Bibliotheken oder in der Medizin). Eine Datenbank besteht aus dem Datensatz (auch Datenbasis genannt) und dem Verwaltungsprogramm.

DDR-RAM (Double Data Rate)

oder auch DDR-SDRAM nennt sich ein Speicherbaustein, der bei beiden Flanken eines Taktsignals Daten übertragen kann. Somit werden Zugriffszeiten von 4 nsec erreicht. Der Speicherbaustein kam um die Jahrhundertwende in Gebrauch und löste den einfachem SDRAM ab. Er hat 184 Pins und eine Einkerbung zur Kodierung der Betriebsspannung. Ein DDR-RAM PC 1600 ist für eine 200 Mhz Taktung des Datenbusses ausgelegt. Analog dazu: PC 2100 für 266 Mhz und PC 3200 für 400 Mhz. Die Datenübertragung erfolgt über die auf- und über die absteigende Taktflanke. Bei DDR2-RAM wird zudem der I/O Buffer des Chips mit zweifachem Takt betrieben. Hieraus kann ein Geschwindigkeitszuwachs mit bis zu einer weiteren Verdopplung folgen. Der Chip-Kern arbeitet bei beiden Modellen mit 133 Mhz.

Default

ist ein Vorgabewert, ein Zusatzwert, der bei fehlenderAngabe durch den Benutzer vom Programm automatisch zugrunde gelegt wird.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

weist in einem TCP/ IP Netzwerk automatisch den Clients die notwendigen IP-Adressen zu. Das auf einem Server oder einem Router laufende Programm weist jedem Client, der sich anmeldet, temporär eine TCP/IP Adresse zu und stellt z.B. auch die Daten für das Standard Gateway zur Verfügung..

Directory (Inhaltsverzeichnis).

In ihm stehen alle Datei- und Unterverzeichnisnamen aufgelistet.

Diskette

ist ein Datenspeichermedium.Es ist eine magnetisierbare dünne Scheibe (85µm Polyesterfolie) auf der im Diskettenlaufwerk Daten (durch Frequenzmodulation) gespeichert und gelesen werden können. Dazu befindet sich ein Tonkopf dicht über der sich mit etwa 300 - 360 Umdrehungen pro Minute drehenden Diskette.Gebräuchlich sind 3½ und 5¼ Zoll (Durchmesser) Disketten. Es gibt Unterscheidungen nach der Schreibdichte (SD (single density), DD(double density), HD (high density)) und nach der Schreibseite (SS (singleside), DS (double side)). Eine Diskette ist eingeteilt in Spuren (konzentrischeKreise, z.B. 40) und in radialer Richtung in Sektoren (Kreisausschnitte).Somit kann durch die Angabe einer Spur und eines Sektors eine Speicherlänge von z.B. 512 oder 1024 Bytes angesprochen werden. Ein Sektor besteht aus der Sektorerkennung, der Erkennungslücke, dem eigentlichen Datenblock, der Datenblocklücke.

Diskettenlaufwerk

ist das Gerät zum Beschreiben und Lesen der Disketten, also zum Beschreiben und Lesen eines Speichermediums. Es dreht die Disketten mit etwa 300 Umdrehungen pro Minute.

Displayauflösungen:

im Format 4:3  VGA 640 * 480 (Video Graphics Array); SVGA 800 * 600 (Super Video Graphics Array); XGA 1024 * 768 (Extended Graphics Array); SXGA 1280 * 1024 (Super XGA); SXGA+ 1400 * 1050 (Super Extended Ggraphics Array); UXGA 1600 * 1200 (Ultra XGA); QXGA 2048 * 1536 (Quad XGA); QSXGA 2560 * 2048 (Quad Super XGA); QUXGA 3200 * 2400 (Quad Ultra XGA); im Format 16 : 10 und 16 : 9  WSVGA 1024 * 600 (Wide Super Video Graphics Array); WXGA 1280 * 800 (Wide XGA); WXGA+ 1440 * 900 (Wide XGA); WSXGA+ 1680 * 1050 (Wide Super XGA); WUXGA 1920 * 1200 (Wide Ultra XGA); WQUXGA 3840 * 2400 Wide Quad Ultra XGA; 

DLL (Dynamic Link Library)

ist ein Dateiformat unter Windows, das verschiedene vordefinierte Funktionen enthält. Diese Funktionen können von verschiedenen Programmen benutzt werden. Zum Beispiel enthält die Datei 'winsock.dll' Funktionen zur Kommunikation über TCP / IP auf die mehrere Anwendungsprogramme zugreifen können.

DLP (Digital Light Processing)

nennt sich ein Verfahren für Beamer. Ein Linsensystem lenkt das Licht auf einen Chip, auf dem für jeden Pixel ein kleiner kippbarer Spiegel vorhanden ist. Ein solches Spiegelchen ist wenige Mikrometer groß und wird durch eine elektrostatische Aufladung bewegt. Zur Vorstellung dient eine Speichermatrix bei der jeder elektrostatischer Speicher mit einem um 20° kippbaren Spiegel ausgestattet ist.

Dokumentvorlagen

nennen sich im Programm Word die Voreinstellungen für ein neues Dokument (Datei). Die Grundeinstellungen sind abgespeichert in der Datei 'normal.dot' und enthält neben Schriftgröße und Schriftart auch die Auto-Text-Einträge, die Tastenbelegungen, Symbolleisten, Autokorrektur-Vorschläge und anderes. Es lassen sich zudem noch andere Vorlagen selbst erstellen, die aber als Grundeinstellungen immer die Einstellungen der 'normal.dot' übernehmen.

Domain

nennt sich ein Point eines Netzwerks, z.B.dem Internet. Der Domain-Name wird auch Internet-Adressse genannt, z.B.'www.rechenmeister.de'. Der Domain-Name wird von einem Name-Server in eineIP-Adresse umgewandelt. Jedes Land hat einen Domain-Namen, eine sogenannten Top Level Domain, z.B. '.de' für Deutschlang, '.at' fürÖsterreich, etc... . Ferner gibt es Top Level Domain-Namen die nur in den USA verwandt werden dürfen, z.B. '.gov' für Goverment und '.mil' für Military. Bestimmte Top Level Domain-Namen werden international verwandt: '.com' für kommerziell, '.net' für Netz, '.org' für Organisation und demnächst wohl auch '.air' (aero - Société Internationale de Télécommunications Aéronautiques) für Fluglinien, Flughäfen, '.biz' für Unternehmen, '.info' für Informationen (offen), '.name' für Privatpersonen, '.pro' für spezielle Berufsgruppen (z.B. Ärzte, Anwälte), '.museum' für Museen und Kunst und '.coop' (Cooperative League of the USA) für Genossenschaften.

Dockingstation

Englischer Begriff für eine „Andockstation" für tragbare Geräte. Digitalkameras, MP3-Player oder Handys werden mit ihnen verbunden, um etwa den Akku aufzuladen oder Daten auf einen Computer zu übertragen.

dpi
Die Auflösung gibt zum Beispiel an, wie viele Punkte ein Drucker auf eine 2,54 cm lange Linie setzen kann (abgekürzt dpi "dots per inch", auf Deutsch: Punkte pro Zoll). Auch die Empfindlichkeit des Maus-Sensors wird in dpi angegeben. 

Dual Core
So heißt eine Gattung von Prozessoren. Die Dual-Core-Technik vereint zwei Prozessoren in einem Gehäuse. Damit können mehrere Programme gleichzeitig laufen, ohne dass der Computer deutlich langsamer wird. 

DVD
Die „Digital Versatile Disc" (engl. für „digitale vielseitige Scheibe") ist ein optisches Speichermedium, das mittels eines Lasers gelesen und beschrieben wird. Auf DVDs werden Filme, Spiele oder beliebige Daten gespeichert. Es gibt unterschiedliche DVD-Formate, die über bis zu 17 Gigabyte Speicherkapazität verfügen.

DVI
Über den DVI-Anschluss (DVI steht für Digital Video Interface) werden Bildinformationen digital, also verlustfrei, etwa von einer Grafikkarte zu einem PC-Monitor oder Videoprojektor übertragen. Ein DVI-I-Anschluss überträgt zusätzlich analoge Videosignale nach VGA-Norm. Ein DVI-D-Anschluss überträgt nur digitale Daten.