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FAT32
Dieses Dateisystem wurde 1997 eingeführt und ist Standard für die Betriebssysteme Windows 98 und Me. Windows 2000 und XP können neben NTFS auch FAT32 verwenden. Welches Dateisystem Windows verwendet, wird während der Installation festgelegt.

Festplatte

Eine Festplatte (englisch hard disk drive = HDD) ist ein magnetisches Speichermedium der Computertechnik, welches binäre Daten auf die Oberfläche einer rotierenden, ferromagnetischen Scheibe schreibt. Dazu wird die hartmagnetische Beschichtung der rotierenden Plattenoberfläche entsprechend der aufzuzeichnenden Information magnetisiert. Durch die Remanenz erfolgt die Speicherung der Information. Das Auslesen der Information erfolgt durch Abtastung der Magnetisierung der Plattenoberfläche mittels des Lesekopfes. Neuerdings werden mit vergleichbaren Speicherkapazitäten auch Flash-Speicher und Hybridspeicher funktionsgleich als „Festplatten" angeboten. Im Gegensatz zu den dünnen, flexiblen (engl. floppy) Scheiben in Disketten bestehen die Scheiben von Festplatten aus starrem Material und werden deshalb als „hard disk" (fest, nicht entnehmbar) bezeichnet. Auf einer Festplatte können beliebige Daten gespeichert werden: Sowohl Dateien des Betriebssystems des Computers oder auch andere, etwa durch Anwendungsprogramme erzeugte persönliche Daten, welche dauerhaft gespeichert werden. In Abgrenzung zu sequentiell adressierbaren Speichermedien wie Magnetband oder Lochstreifen werden Festplatten den direktadressierbaren Speichermedien (engl. direct access storage devices, DASD) zugerechnet, da auf die Daten direkt zugegriffen werden kann.
Die Funktionsweise einer Festplatte:
Die Festplatte besteht meist aus 1 - 4 oder 6 Scheiben. Diese werden meist aus Aluminium oder Legierungen gefertigt. Von IBM gab es allerdings auch Baureihen aus Glas. Diese Scheiben werden mit Eisenoxyd oder Kobalt magnetfähig beschichtet. Der Schreib-/Lesekopf (Heads) schwingen durch die Fliehkraft von bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute nur Nanometer über der Scheibe. Daher darf kein Staubpartikel in die Festplatte eindringen. Die Festplatten sind Staubdicht, jedoch nicht Luftdicht, denn durch zunehmenden Wärmeaufbau entsteht Druck, welcher sich entfalten muss. Daher verläuft die Herstellung der Festplatten in sterilen Reinräumen. Das Schreiben von Daten erfolgt bei der Festplatte durch den Schreib-/Lesekopf. Er ist im Prinzip nichts anderes, als ein Elektromagnet. Dieser polarisiert die Sektoren und stellt somit permanente Speicherung sicher.
Die Schnittstellen einer Festplatte:
In PCs werden hauptsächlich parallele Schnittstellen wie ATA (IDE, EIDE) verwendet, in Servern hauptsächlich SCSI. Aktuelles Maxim der Übertragungsgeschwindigkeiten ist SCSI mit 320 Mbyte/s. Serial ATA (SATA / S-ATA) gewinnt zunehmend an Bedeutung. 2002 wurde dieses Verfahren in Umlauf gebracht und ermöglicht ein Drittel höhere Übertragungsraten. Als Nachfolger der SCSI-Festplatten im Serverbetrieb folgen die ersten Serial Attached SCSI (SAS) Festplatten, welche einen Datendurchsatz von 600 Mbyte/s bieten. Durch spezielle Adapter ist es möglich die Festplatten extern in Cases (Gehäuse) einzubauen und so über FireWire, USB oder Fibre Channel anzusprechen. Intern sprechen die Festplatten jedoch mit den oben genannten Schnittstellen, durch welche der Datenaustausch in der Performance wiederum gebremst wird.

Firewall

Eine Firewall (wörtlich: Brandmauer) überwacht den Datenverkehr zwischen Computer und Internet in beide Richtungen - also vom PC ins Internet und umgekehrt. Versucht beispielsweise ein Programm heimlich eine Verbindung vom Computer ins Internet herzustellen, verhindert die Firewall es.

Firewire
Schnittstelle für Computer und Videogeräte. Über den Firewire-Anschluss (auch bekannt als i.Link oder IEEE 1394) werden häufig Videodaten oder besonders großen Datenmengen übertragen. Die maximale Übertragungsrate liegt bei 50 Megabyte pro Sekunde.

Flash
Flash-Speicher können anders als der Arbeitsspeicher im Computer Daten dauerhaft speichern, selbst wenn der Strom abgeschaltet ist. Der Name (auf Deutsch "Blitz") leitet sich davon ab, dass sich Flash-Speicherbausteine sehr schnell beschreiben lassen.