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Bau | 05.07.2011 | 10:21

BBT-Spitze bei LH Durnwalder: Informationstreffen nach Sitzverlegung

Am 1. Juli ist der Rechtssitz der Brennerbasistunnelgesellschaft (BBT SE) von Innsbruck nach Bozen verlegt worden, gestern (4. Juli) haben die beiden Direktoren Konrad Bergmeister und Raffaele Zurlo Landeshauptmann Luis Durnwalder einen Informationsbesuch abgestattet.

Treffen in Bozen: Konrad Bergmeister, Lamberto Cardia, Luis Durnwalder, Horst Pöchhacker und Raffaele Zurlo.ZoomansichtTreffen in Bozen: Konrad Bergmeister, Lamberto Cardia, Luis Durnwalder, Horst Pöchhacker und Raffaele Zurlo.

Die Delegation, die gestern im Palais Widmann Landshauptmann Luis Durnwalder den ersten offiziellen Besuch nach der Sitzverlegung abstattete, war hochkarätig besetzt: Neben den beiden Vorstandsdirektoren Bergmeister und Zurlo nahmen auch die Aufsichtsratsvorsitzenden der BBT SE, Horst Pöchhacker und Lamberto Cardia, am Treffen teil. Pöchhacker ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der österreichischen Eisenbahn ÖBB, Cardia Präsident der italienischen Eisenbahnen FS.

Von einem Antrittsbesuch der BBT-Führungsspitze konnte jedoch kaum die Rede sein, obwohl der Rechtssitz der BBT-Gesellschaft am 1. Juli von Innsbruck nach Bozen verlegt worden war: Die Büros der BBT SE in Innsbruck und in Bozen bestehen nämlich in der gleichen Form weiter wie schon vor dem 1. Juli: Praktisch musste wohl nur das Türschild ausgetauscht werden, denn aus dem bisherigen Zweitsitz Bozen ist nun der Rechtssitz geworden und Innsbruck ist nun der Zweitsitz.

Gravierender als die formalen Änderungen sind die inhaltlichen Auswirkungen der Sitzverlegung. Landeshauptmann Durnwalder: „Die Verlegung des Sitzes nach Bozen hat rechtliche und finanzielle Folgen. So wird mit der Verlegung sichergestellt, dass bei der Ausschreibung der Arbeiten am BBT nicht die österreichischen, sondern die italienischen Gesetze angewandt werden und dass auch der Steuersitz nach Bozen wechselt.“

Die BBT SE ist für die Planung und den Bau des BBT verantwortlich. Die Aktien befinden sich je zur Hälfte in italienischem und österreichischem Eigentum. Dementsprechend werden auch alle Gremien je zur Hälfte mit italienischen und zur Hälfte mit österreichischen Vertretern besetzt.


(ohn)