
Das Symposion
Am 24. September 1998 beginnt im Ragenhaus in Bruneck ein dreitägiges Symposion zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen um Michael Pacher. Zwanzig namhafte Wissenschaftlicher aus Italien, Österreich, Deutschland, England und den USA werden ihre neuesten Untersuchungsergebnisse vorstellen und versuchen, offene Fragen der Pacher-Forschung zu beantworten. Im Zuge der Referate und Diskussionen werden Auftragslage, Zuschreibungen, technische Fragen und realienkundliche Aspekte im Vordergrund stehen.
Das Symposion setzt sich aus folgenden Sektionen zusammen:
1. Tag - Restauratorische Sektion unter dem Vorsitz von Univ.
Doz. Dr. Manfred Koller, Bundesdenkmalamt Wien, und stilistische
Probleme unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Giorgio Bonsanti,
Firenze
2. Tag - Besuch der Ausstellung
3. Tag - Historische Sektion unter dem Vorsitz von Prof. Dr.
Werner Maleczek, Institut für Österreichische
Geschichtsforschung, Universität Wien und ikonographische
Sektion unter dem Vorsitz von Univ. Doz. Dr. Gregor Lechner, OSB,
Stift Göttweig.
Das Symposion ist öffentlich zugänglich.
Die Ergebnisse werden im Jahre 1999 in Form eines Symposionbandes
veröffentlicht.
Der wissenschaftliche Leiter des Symposions
Prof. Rosenauer betreute als
wissenschaftlicher Leiter bereits 1967 in Krems die Ausstellung
"Gotik in Österreich" und 1992 in Schloß Amras
"Hispania Austria, Kunst um 1492".
Von großem wissenschaftlichem Wert sind seine Publikationen wie:
"Studien zu Donatello - Skulptur im projektiven Raum der
Neuzeit", Wien 1975;
Zu einer niederländischen Beweinungskomposition und ihren
Reflexen in der österreichischen Malerei des 15. Jahrhunderts,
Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte XXII, 1969, 157-166;
Van Eyck und Italien, in: Europäische Frührenaissance und
nordeuropäisches Mittelalter, München 1993, 147-160.