
Die Wohnung und Werkstatt Michael Pachers
Mit der "Öffnung des Einganges und dem Aufgang zur Lichthalle" des ehemaligen Hauses und der Werkstätte des großen und berühmten Meisters Michael Pacher,
- von 1467 bis 1496 aus verschiedenen Urkunden bezeugt und von dessen Erben 1515 an Jörg Söll verkauft. Heutige Besitzer sind die Geschwister Neuhauser und Erben, durch deren Vorfahren es 1865 mit dem Nachbarhaus unter einem Dach vereinigt wurde-
bietet die Stadt Bruneck über die Sommermonate 1998, anläßlich des 500. Todesjahres, der Öffentlichkeit eine kleine Kostbarkeit.
Der Ursprünglichkeit dieser Räume- bewußt so belassen- und der Atmosphäre dieses Hauses wird es auch heute gelingen, den interessierten Besuchern den großen Geist und das Wirken des Meisters Michael Pacher lebendig werden zu lassen.
Das Projekt zur Adaptierung der Räume erstellte Dr. Arch. W. Werner Franz, in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Karl Gruber und unterstützt von Frau Maria Theresia Neuhauser.
Folgendes Konzept ist vorgesehen:
-Vor der Eingangstür steht eine 460 cm hohe Stehle, wie sie bei den Objekten entlang der Pacher-Route aufgestellt wird.
- Ein roter Läufer führt von der Stadtgasse über das Haustor in die langgestreckte Eingangshalle.
- Unmittelbar nach dem Eingangstor berichten drei an den Wänden befestigte Paneelen über die Örtlichkeit, den Lebenslauf sowie die Werke (mit Ortsangaben und Landkarte).
- Im hinteren Teil der Halle zeigt ein Karusselprojektor auf einer Leinwand Ausschnitte aus den Werken des Künstlers.
- Mit einem weiteren roten Kokosläufer am Treppenansatz zum Obergeschoß wird der Besucher eingeladen, nach oben zu steigen.
- Am Ende des Treppenaufganges findet im beeindruckenden Lichthof im 1. Obergeschoß auf einem Sockel eine Jokobusstatue aus Dietenheim (die aus der Zeit Michael Pachers stammt und vom Diözesanmuseum Brixen freudlicherweise zur Verfügung gestellt wird) ihren Platz.