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Entwicklungsplan

Entwicklungsplan

Hintergrund und Ausgangssituation

Die Museumslandschaft in Südtirol ist in den letzten Jahren besonders stark angewachsen. Wir zählen rund 80 museale Strukturen (Stand Frühjahr 2006).
Die Museen und Sammlungen erstrecken sich beinahe über alle Talschaften und stellen mit zirka einer Million Objekten ein reichhaltiges Kulturgut dar.
Sie weist eine inhaltliche und thematische (Kultur, Kunst, Natur, Technik u.a.) sowie eine strukturelle Vielfalt (denkmalgeschützte Bauten, Burgen und Schlösser, neue Museumsbauten, Freilichtbereiche, u.a.) auf.
Neben den Landesmuseen, den Stadt-, Gemeinde-, Diözesan- und Pfarrmuseen gibt es eine beträchtliche Zahl an privaten Museumseinrichtungen, die überwiegend ehrenamtlich aufgebaut wurden und geführt werden.
Diese Vielfalt und eine angemessene Qualität der Museumsarbeit sollen auch in Zukunft erhalten bleiben.


Qualität im Museum

An unsere Sammlungen und Museen wird ein stetig steigender Qualitätsanspruch gestellt.
Einerseits sind es die BesucherInnen, die immer mehr publikumsorientierte Angebote fordern und das Museum als Treffpunkt, als Ort der Unterhaltung, der sinnvollen Freizeitgestaltung und Bildungsinstitution wahrnehmen möchten.
Andererseits sind es die MuseumsbetreiberInnen selbst, die über die Kernaufgaben wie Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln hinausgehen und besucherInnenorientierte Angebote schaffen möchten.
Die Museen und Sammlungen haben daher im Winter 2005 den Wunsch nach einem gemeinsamen und richtungweisenden Konzept geäußert, der sie bei ihrer weiteren Entwicklung in angemessener Form begleiten und unterstützen soll.
Vor diesem Hintergrund nimmt die Abteilung Museen als Anlaufstelle für museumsrelevante Anliegen die Begleitung dieses Entwicklungskonzeptes als eine ihrer zentralen Aufgaben wahr.
Dieses Konzept sieht einen über mehrere Jahre angelegten Prozess der Qualitätsentwicklung mit verschiedenen Etappen vor.


Ausblick

Das Entwicklungskonzept besteht aus mehreren Etappen, die in den nächsten Jahren unter Berücksichtigung der sich ändernden Rahmenbedingungen und des ständigen Prozesses der Weiterentwicklung der Sammlungen und Museen umgesetzt werden sollen.
Diese Etappen sind folgende:


Ihre Ansprechperson

Esther Erlacher
Tel. 0471/416834
E-Mail: esther.erlacher@provinz.bz.it