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Auflagen und Ausgleichsmaßnahmen

Bei Ausstellung der Landschaftsschutzermächtigung können verschiedene Auflagen zur Minimierung oder Reduzierung des landschaftlichen Eingriffes festgelegt werden, eingeteilt nach:

1. Vorschriften für Eingriffe auf die Geländebeschaffenheit
2. Vorschriften für gestaltende Maßnahmen (Begrünung)
3. Vorschriften für verschiedene Bauelemente im Gelände
4. Vorschriften für Bauwerke, Aufstiegsanlagen und andere technische Anlagen
5. Verwaltungstechnische Vorschriften

Landschaftseingriffe und Ausgleichsmaßnahmen

Die Genehmigung von landschaftlichen Eingriffen wurde seit Jahren zunehmend von der Landschaftsschutzbehörde auf die Gemeinden übertragen. Bei der Projektbegutachtung ist deshalb die Gemeinde, insbesondere die Baukommission, die erste Instanz für die Bewahrung und nachhaltige Entwicklung der eigenen Landschaft und Natur. Diese Verantwortung erfordert ein hohes Maß an Sensibilität und Kompetenz von der Bauleitplanausweisung bis zur Begutachtung eines „Bagatellprojektes“, von den Gemeindeverwaltern bis zu den einzelnen Projektanten und Baufirmen.

Die Broschüre "Landschaftseingriffe und Ausgleichsmaßnahmen" soll allen Akteuren eine Hilfestellung bieten, bei ihren Entscheidungen eine nachhaltige Landschaftsentwicklung zu gewährleisten. Einmal werden Anregungen, Richtlinien und Tipps gegeben, Landschaftseingriffe möglichst zu vermeiden, zu minimieren oder durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen zu kompensieren. Konkretisiert werden diese durch einen Katalog von standardisierten Ausführungsvorschriften, aus denen die Landschaftsschutzorgane bei der Projektgenehmigung von Fall zu Fall auswählen. Ziel ist es, dass auch die Gemeindeorgane und Projektanten diese nützen, um eine landschaftsgerechte Ausführung zu gewährleisten.

(Letzte Aktualisierung: 28.06.2010)