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Fauna

In Südtirol sind 41 Prozent der Tierarten gefährdet und um sie zu schützen, müssen ihre Lebensräume erhalten werden. Viele der gefährdeten Arten zeigen also indirekt auch gefährdete Lebensräume auf, die es zu erhalten gilt.

Durch das Landes-Naturschutzgesetz 6/2010 wurden 71 Arten bzw. Gruppen von Tieren vollkommen geschützt. Das Naturschutzgesetz ist als Ergänzung zu den geltenden jagd- und fischereirechtlichen Bestimmungen auf Landesebene konzipiert. Das bedeutet, dass es die nicht bereits durch das Landesjagdgesetz geschützten Tiere schützt. Es ist verboten, diese Tierarten zu fangen, zu töten, zu stören, zu vermarkten oder zu tauschen. Auch ihre Eier, Nistplätze, Fortpflanzungs- und Ruhestätten sind geschützt.

In den Naturdenkmälern, Naturparks und Biotopen sind alle Tierarten vollkommen geschützt. Die Jagd ist in den Biotopen in der Regel verboten, nur in Biotopen über 10 Hektar sind die Regulierung des jagdbaren Schalenwildes sowie der Fuchsabschuss erlaubt. In den Naturparks gelten die Bestimmungen des Landesjagdgesetzes.

Das geltende Jagdgesetz vom 17. Juli 1987, Nr. 14, regelt die Jagdausübung und deren Überwachung und umfaßt den natürlichen und ausgewogenen Schutz, die Erhaltung und die Verbesserung eines angemessenen Wildbestandes sowie den Schutz der land- und forstwirtschaftlichen Kulturen von Wild- und Jagdschäden im Interesse der Allgemeinheit.

Geschützte Tiere

Die in Südtirol vollkommen geschützten Tiere in Bildern (sofern vorhanden).

Sammelermächtigungen

Wofür und wie erhält man eine Ermächtigung zum Sammeln von Tieren?

Rote Liste der gefährdeten Tiere

Im Jahr 1994 hat die Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung eine Rote Liste der gefährdeten Tierarten Südtirols herausgegeben. Dort sind Gefährdungsgrad und Gefährdungsursachen von insgesamt 7.398 untersuchten Tierarten angegeben.


(Letzte Aktualisierung: 18.07.2012)