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Kollegium für Landschaftsschutz

Das Kollegium für Landschaftsschutz ist die zuständige Rekursinstanz für Beschwerden gegen Ablehnungsbescheide oder Genehmigungen mit Auflagen, die vom Bürgermeister oder vom Direktor der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung erlassen werden. Die Anfechtungsfrist von 30 Tagen läuft ab dem Datum der Zustellung des entsprechenden Bescheides. Die Rekurse sind mit einer Stempelmarke zu Euro 16,00 zu versehen.

Ein Rekurs an das Kollegium für Landschaftsschutz ist nur dann zulässig, wenn die Ablehung aus landschaftsästhetischen Gründen erfolgt ist. Kann ein Projekt hingegen nicht befürwortet werden, da es im Widerspruch zu urbanistischen Vorschriften oder zu Bestimmungen der landschaftlichen Unterschutzstellungen steht, ist der Rekurs nicht an das Kollegium für Landschaftsschutz zu richten, sondern an das Verwaltungsgericht. Während das Kollegium für Landschaftsschutz bislang nur für Eingriffe innerhalb landschaftlich geschützter Flächen zuständig war, besteht die Rekursmöglichkeit an das Kollegium  - seit einer entsprechenden Ergänzung des Landesraumordnungsgesetzes (neuer Absatz 2 zu Art. 69) mit Landesgesetz vom 12. Dezember 2011, Nr. 14 -  nun unabhängig von einer landschaftlichen Unterschutzstellung der betroffenen Zone.

Das Kollegium für Landschaftsschutz setzt sich aus folgenden fünf Mitgliedern zusammen:

  • Präsident: Dr. Arch. Rudolf Perktold (Ersatz: Dr. Arch. Christian Kapeller)
  • Sachverständige für Raumordnung: Dr. Arch. Margareth Schwarz (Ersatz: Dr. Arch. Carlotta Polo)
  • Sachverständiger für Landschaftsschutz: Dr. Arch. Giacomo Barducci (Ersatz: Dr. Arch. Luigi Scolari)
  • Sachverständiger auf dem Gebiet der geschichtlichen, künstlerischen und volklichen Werte: Dr. Arch. Klaus Hellweger (Ersatz: Dr. Waltraud Kofler Engl)
  • Agronom/Forstwirt: Dr. Angelika Aichner (Ersatz: Dr. Claudio Sordini)

(Letzte Aktualisierung: 05.09.2017)