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Landeskoordinatensystem

Migration der GIS-Daten der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol vom Koordinatensystem Gauss Boaga nach UTM WGS84-ETRS89.

Das bis Mai 2005 in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol verwendete Koordinatensystem war das nationale System „Gauss Boaga“ (oder auch „Roma 40“). Im GIS der Landesverwaltung wurden die Koordinatenwerte alle auf die Zone West bezogen und die Meterwerte um die Millionenstelle verringert (d.h. es wird ein "falscher Ursprung" angenommen E = 500 km und N = - 5.000 km ).

Die steigende Notwendigkeit GIS-Daten zwischen Körperschaften auszutauschen, auch immer öfters auf internationaler Ebene, das verstärkte Arbeiten mit GPS-Geräten und die Notwendigkeit der Umsetzung der staatlichen Richtlinie zu den GIS-Systemen im Rahmen der "Intesa Stato-Regioni-Enti Locali" (Intesa GIS) haben die Landesverwaltung dazu veranlasst das neue international anerkannte Koordinatensystem UTM WGS84-ETRS89 einzuführen.

Aus diesem Grund wurden sämtliche zentrale GIS-Daten der Südtiroler Landesverwaltung auf das neue Koordinatensystem umgestellt.

Hilfeinstrumente und Dokumentation zur Konvertierung lokaler Daten von einem System ins andere finden Sie auf unserer Tools-Seite.

Die für das Projekt verantwortlichen Ämter sind das Amt für überörtliche Raumordnung (27.1) und das Amt für raumbezogene und statistische Informatik (9.6).

(Letzte Aktualisierung: 01.04.2011)