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Landschaftsschutzermächtigung durch die Landesverwaltung

Während im Normalfall der Bürgermeister die Landschaftsschutzermächtigung erteilt, unterliegen bestimmte - im Art. 12 des Landschaftsschutzgesetzes ausdrücklich festgelegte - Eingriffe aufgrund ihrer Wichtigkeit und Tragweite der Ermächtigung durch die Landesverwaltung. Das bei der zuständigen Gemeinde eingereichte Projekt wird in diesem Fall mit dem Gutachten der Gemeindebaukommission an den Direktor der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung weitergeleitet. In der Regel ist ein nicht bindendes Gutachten der Landeskommission für Landschaftsschutz zum Projekt einzuholen, worauf der Direktor der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung die Landschaftsschutzermächtigung erteilt. Für bestimmte Eingriffe (z.B. Planierungen, Entwässerungen) und bei  Ansuchen um die Erneuerung der Landschaftsschutzermächtigung  ist das Einholen des Gutachtens der Landeskommission für Landschaftsschutzkommission nicht erforderlich.

Sämtliche Varianteprojekte zu Bauvorhaben, die von der Landesverwaltung einmal überprüft und genehmigt bzw. abgelehnt wurden, müssen wieder an die Landesverwaltung weitergeleitet werden.

Berufungsmöglichkeit

Gegen die getroffene Entscheidung kann der Projektträger innerhalb von 30 Tagen Beschwerde bei der Landesregierung einbringen.

Gültigkeit 

Die Gültigkeit der Landschaftsschutz-Ermächtigung erlischt fünf Jahre nach dem Datum ihrer Ausstellung.


(Letzte Aktualisierung: 09.01.2014)