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Rechtliche Grundlagen

Natura 2000 ist ein Projekt der Europäischen Union. Ziel ist es, ein europäisches Netzwerk von Schutzgebieten zu schaffen, um die natürlichen und naturnahen Lebensräume sowie die wild lebenden Tier- und Pflanzenarten und die wild lebenden Vogelarten langfristig zu schützen und somit die Artenvielfalt zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Nutzungsinteressen und Naturschutzanliegen aufeinander abzustimmen.

Rechtliche Grundlagen - EU-Ebene

Die rechtlichen Grundlagen bilden die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (92/43/EWG), kurz FFH-Richtlinie, und die Vogelschutzrichtlinie 2009/147/EG (ehemals 79/409/EWG).

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen und naturnahen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen verpflichtet alle Mitgliedstaaten zum Schutz seltener Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten. Diese sind in den Anhängen der Richtlinie angeführt; auf ihrer Grundlage werden die Gebiete Gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) ausgewiesen.


Die Vogelschutzrichtlinie für die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten listet im Anhang I stark gefährdete Vogelarten auf. Um diese zu erhalten, müssen so genannte Besondere (Vogel)Schutzgebiete (BSG) ausgewiesen werden.


Rechtliche Grundlagen - Staats-Ebene

Rechtliche Grundlagen - Landes-Ebene

Landesgesetz vom 12. Mai 2010, Nr. 6, in geltender Fassung (Art. 20, 21 und 22) "Naturschutzgesetz und andere Bestimmungen"
Beschluss der Landesregierung vom 28. Jänner 2008, Nr. 229 "Umsetzung von Natura 2000"

Die Umsetzung von Natura 2000 ist für alle EU-Mitgliedstaaten und somit auch für Italien, verpflichtend. Ein Unterlassen der Umsetzung könnte nicht nur eine Klage von Seiten der Kommission beim Europäischen Gerichtshof bedingen, sondern auch Auswirkungen auf die Auszahlung der Gelder aus den Strukturfonds haben. Für die Auswahl geeigneter Gebiete waren in Italien die zuständigen Behörden in den Regionen und Autonomen Provinzen verantwortlich.

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(Letzte Aktualisierung: 17.06.2014)