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Der Naturpark stellt sich vor

Naturpark Trudner Horn - Eine sichtbare und eine verborgene Zeit


Der Naturpark Trudner Horn - gegründet im Jahr 1980, erweitert im Jahr 2000 - umfasst eine Fläche von rund 6851 Hektar, die auf die Gemeinden Altrei, Montan, Neumarkt, Salurn und Truden im Naturpark verteilt ist. Das Schutzgebiet befindet sich im südlich von Bozen gelegenen Landesteil, auf der orographisch linken Seite der Etsch. Im Norden ist er begrenzt durch die Ausläufer des Fleimstales, im Südosten durch das Cembratal und im Westen durch das Etschtal (von Neumarkt bis zur Salurner Klause). Von allen Südtiroler Naturparks beherbergt er die artenreichste Flora und Fauna - Gegensätze im Naturparkgebiet machen es möglich. Während im Nordosten ein raueres Klima herrscht, liegt das südwestliche Gebiet in der submediterranen Klimazone.

Der Naturpark ist Teil des europaweiten Schutzgebiets-Netzwerks Natura 2000, welches vorrangig den Schutz der Lebensräume sowie der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten zum Ziel hat. Die rechtlichen Grundlagen für dieses Projekt bilden die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie, (92/43/EWG) und die Vogelschutzrichtlinie 2009/147/EG (79/409/EWG). Gemäß Artikel 6, Absatz 1 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie müssen die Mitgliedstaaten für die Natura-2000-Gebiete Erhaltungsmaßnahmen festlegen. Das Land Südtirol hat zu diesem Zweck so genannte Managementpläne ausarbeiten lassen.

Die Gemeinden des Naturparks Trudner Horn:

  • Altrei: 383 Einwohner, Fläche 1105 Hektar, Anteil am Naturpark 878 Hektar
  • Montan: 1648 Einwohner, Fläche 1891 Hektar, Anteil am Naturpark 1017 Hektar
  • Neumarkt: 5028 Einwohner, Fläche 2367 Hektar, Anteil am Naturpark 1412 Hektar
  • Salurn: 3591 Einwohner, Fläche 3320 Hektar, Anteil am Naturpark 1866 Hektar
  • Truden im Naturpark: 1022 Einwohner, Fläche 2070 Hektar, Anteil am Naturpark 1678 Hektar

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Der Führungsausschuss Naturpark Trudner Horn gewährleistet die Beteiligung der Gemeinden und der verschiedenen Interessensgruppen an der Entwicklung des Schutzgebietes. Er beschäftigt sich mit den durchzuführenden Pflegearbeiten und Schutzmaßnahmen, erarbeitet Vorschläge und genehmigt jährlich das Arbeitsprogramm für den Park.

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(Letzte Aktualisierung: 31.03.2016)