Großprojekte

Brenner Basistunnel (BBT): In Südtirol wird am längsten Eisenbahntunnel der Welt gearbeitet

Brenner Basistunnel (BBT): In Südtirol wird am längsten Eisenbahntunnel der Welt gearbeitet

Der Ausbau der Brenner Basistunnel (BBT) ist eines der vorrangigen Vorhaben zur Realisierung der transeuropäischen Netzwerke (TEN). Das Projekt ist ein Grenzen überschreitendes, in welches Italien, Österreich und Deutschland direkt involviert sind und das zum Ausbau einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen im gesamteuropäischen Verkehrs- und Kommunikationsnetzwerk beiträgt. Die neue Brennerbahn ist Teil eines ehrgeizigeren Europäischen Projektes: den TEN 5 Korridor SCAN-MED (Externer Link) (Skandinavien – Mittelmeer), welcher Helsinki im Norden mit Valletta im Süden verbindet. Der BBT sowie der Fehmarn-Belt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark stellen dabei die wichtigsten Projekte auf dieser Nord-Süd Verbindung dar.

Mit dem Bau der Neuen Brennerbahn (Externer Link) entsteht eine moderne Flachbahn durch die Alpen. Herzstück ist der 64 km lange Brenner Basistunnel (BBT) (Externer Link), der längste Eisenbahntunnel der Welt. Zusammen mit den nördlichen und südlichen Zulaufstrecken soll diese Eisenbahnlinie zukünftig eine leistungsstarke und schnelle Verbindung zwischen München und Verona sicherstellen.

Der Bau der neuen Eisenbahnlinie erfolgt stufenweise und in mehreren Teilabschnitten. Aufgrund der verfügbaren finanziellen Ressourcen einerseits und der betrieblich/eisenbahntechnischen Notwendigkeit andererseits, wurden die Baulose nach unterschiedlichen Prioritäten eingestuft: Während einige Baulose schon fertiggestellt und im Betrieb sind, befinden sich andere noch in der Bau- oder erst in der Planungsphase. Grundsätzlich können drei große Abschnitte unterschieden werden:

  • Nördliche Zulaufstrecke (München – Innsbruck)
  • Brenner Basistunnel (Umfahrung Innsbruck – Franzensfeste)
  • Südliche Zulaufstrecke (Franzensfeste – Verona)
BBT2

PSU Bozen: Unterschriebene und ratifizierte Rahmenvereinbarung

Gemäß Artikel 55-quinquies des Landesgesetzes Nr. 13 vom 11. August 1997, abgeändert durch Artikel 6, Absatz 4, des Landesgesetzes Nr. 10 vom 19. Juli 2013 und Artikel 65 des DPReg. Nr. 3/L vom 1. Februar 2005 zum Plan für die städtebauliche Umstrukturierung im Rahmen des Beschlusses des Gemeindeausschusses Nr. 417/2014 der Stadtgemeinde Bozen zur Abänderung des Bauleitplans der Stadtgemeinde.

Ratifizierung und endgültige Bestätigung der programmatischen Vereinbarung mit der Gemeinde Bozen und dem Beitritt des privaten Projekteinbringers KHB Gmbh mit Genehmigung des PSU als Bauleitplanabänderung und der nachfolgenden Abtretung der gemeindeeigenen Liegenschaften durch ein öffentliches Auswahlverfahren wie von Art. 55 quinquies L.G. 13/1997:

Weitere Informationen finden Sie hier. (Externer Link)

ARBO: Bahnhofsareal Bozen

Es wird mitgeteilt, dass das Verwaltungsverfahren für die Neubestimmung des Bauleitplanes der Gemeinde Bozen für die territoriale Aufwertung des Bahnhofareals, im Sinne des Art. 34 des GvD 267/2000, durch die Genehmigung eines PUVats, im Sinne des Art. 3 - ter GD 351/2001, eingeleitet wurde.

ARBO: Abänderung zum Bauleitplan