Banner Natur und Landschaft
Autonome Provinz Bozen - Südtirol
Autonome Provinz Bozen - Südtirol
e.Gov Home Page Dienste Verwaltung News
28.3 Amt für Naturparke
Autonome Provinz Bozen - Südtirol Autonome Provinz Bozen - Südtirol Telefonverzeichnis Feedback Suche Südtiroler Bürgernetz
Home Abteilung
Home Amt
Dienste
Organigramm
Kontakte
Zuständigkeiten
 Service
Publikationen
Virtuelle Wanderungen
Daksy
Fotowettbewerb
Veranstaltungs-
kalender

Geschützte Flora
Geschützte Fauna
Landschaftsplanung
Landschaftspläne
Schutzgebiete
Natura 2000
Naturparke
Naturerlebniswege
Naturparkbetreuer
Kulturlandschaft
Beiträge
Umweltbildung
Forschung
Ermächtigungen
Gesetzgebung

Suche
ENGLISH
ITALIANO
Home > Naturpark Rieserferner-Ahrn > Lebensräume
 Naturpark Rieserferner - Ahrn
 
Lebensräume

Nadelholzmischwald
Dachs
Die spärlich besiedelten Hochtäler sind vom Wald umrahmt. Als Baumart ist die Fichte am stärksten vertreten. In den Höhenlagen zwischen 800 und 1.400 m erreicht der montane Fichtenwald seine breiteste Ausdehnung. Darüber schließt der subalpine Fichtenwald an. Je sonniger und lückiger der Fichtenbestand ist, desto häufiger ist der Wald mit Lärchen durchsetzt. Vereinzelt trifft man immer wieder Laubgehölze wie die Vogelbeere an. Fichten, Lärchen und Zirben bilden die Waldgrenze, die zwischen 1.900 und 2.200 m liegt. Den Krummholzgürtel bilden die Legföhrenbestände und, in Rinnlagen mit hohem Feuchtigkeitsangebot, auch das Grünerlengebüsch.
MurmeltierDer Wald ist der bedeutendste Lebensraum für Wildtiere. Gute Einstände bestehen für das Reh- und Rotwild. Von Fichten- und Lärchensamen ernähren sich Zeisige, Fichtenkreuzschnäbel und Eichhörnchen. Nicht selten hört und sieht man Spechte. Die Zirbennüsse werden vom Tannenhäher gesammelt und im weiten Umkreis versteckt. Der Uhu bevorzugt Waldschluchten. Aber auch Fuchs, Dachs oder Baummarder sowie der Sperlingskauz finden im Nadelmischwald ausgezeichnete Lebensbedingungen.


Alpine Rasen und Almweiden


Bart-GlockenblumeAuf den Weiderasen des Naturparks blühen Arnika, Bart-Glockenblume, Rauer Löwenzahn, Gold-Fingerkraut, Katzenpfötchen, Anemonen und andere Arten. Auf den Silikatbergen beherrscht die Krummsegge die Rasengesellschaften. Auf den windgepeitschten Jöchern vermag sich das Nacktried durchzusetzen.Wasserpieper
Die alpinen Rasen oberhalb der Waldgrenze bieten ein Mosaik an Biotopen für viele Gebirgstiere. Hier findet das Murmeltier reichlich Gräser und Kräuter als Nahrung. Murmeltiere sind wiederum die Hauptnahrungsquelle des Steinadlers, der im Naturpark regelmäßig horstet. Ein Charaktervogel der Bergwiesen ist der Wasserpieper. Auf blumenreichen Almen halten sich auch zahlreiche Insekten auf, insbesondere Falter, Käfer, Hummeln und Heuschrecken.


Schotterfluren, Felsen und Gletscher


Alpen-MannsschildAlpen LeinkrautMit zunehmender Höhe gehen die alpinen Rasen in Schutthalden über. Die zurückgelassenen Moränen bleiben nur kurz ein "Niemandsland". Algen, Krustenflechten und Moose siedeln sich alsbald auf Steinen und feinsandigem Gletscherschliff an. Auf schmalen Felsabsätzen und in kleinen Nischen gelingt es nicht nur diesen Arten Fuß zu fassen, sondern auch verschiedenen Gräsern und Polsterpflanzen. Mehrere Arten dringen bis auf 3.000 m vor. Dazu zählen Alpen-Mannsschild, Alpen-Leinkraut, Moschus-Steinbrech und Roter Steinbrech. In diesen Höhen lebt das Gamswild und der Kolkrabe nistet in Felsspalten. Charaktervögel der Schuttkare sind der Hausrotschwanz, der Steinschmätzer und die Alpenbraunelle. Den Höhenrekord unter den Säugetieren hält die Schneemaus, die sich gelegentlich auch in Schutzhütten einnistet.

INDEX BACK TOP NEXT
 
top back
e.Gov-Home | Südtiroler Bürgernetz | Suche | Dienste | Feedback | Verwaltung | News

© 2001 Autonome Provinz Bozen www.siag.it Realisierung: Südtiroler Informatik AG