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Home > Naturpark Rieserferner-Ahrn > Mensch und Naturpark
 Naturpark Rieserferer Ahrn
 
Mensch und Naturpark

Der Naturpark Rieserferner-Ahrn ist von langgezogenen Alpentälern geprägt, in die wiederum kleinere Seitentäler münden. Als Beispiel sei hier das Ahrntal mit seinen vielen Seitentälern erwähnt. An die dicht besiedelten Talböden schließen steile Hänge an, an denen verstreut Weiler vorzufinden sind. Darüber, bis hinauf zur Gletscherregion, geben extensiv genutzte Almflächen und Bergmähwiesen Zeugnis von der Tätigkeit des Menschen.

Tauferer Talebene mit AhrEine herbe Landschaft öffnet sich uns nach der Tauferer Klamme im Ahrntal. Die mittelalterliche Besiedlung über die Jöcher her aus dem Pinzgau und dem Zillertal wirkt auch im Dialekt und Brauchtum, wie in der Baukultur, noch nach. So sind beispielsweise die urtümlichen Paarhöfe häufig mit dem Pinzgauer Glockentürmchen versehen. Da Einzelhöfe vorherrschten, gab es in den kleinen Kirchdörfern meist nur ein Dutzend Häuser für Pfarrer und Schule, Krämer und Handwerker.

Regen Verkehr gab es im hinteren Ahrntal bereits im Mittelalter. Über den Krimmler Tauern, dessen Saumweg größtenteils noch gepflastert ist, "ging" der internationale Alpentransit ins Salzburgische: etwa Etschländerwein nach Norden und Halleiner Salz nach Süden. "Ging" ist übrigens wortwörtlich gemeint, denn die Waren wurden auf Pferderücken oder dank der kräftigen Schultern der Tauernträger befördert. Ebenso wie die Ahrner Bauern, die ihre Herden heute noch auf ihre Almen ins Salzburgische treiben - oftmals durch knietiefen Schnee.


Almen


Oberhalb der Waldgrenze beginnt das weite Almgelände, das während des Sommers stark beweidet und zum Teil gemäht wird (Bergmähder). Die Almen stellen das bedeutendste Zeugnis des Lebens und der Arbeit des Menschen im Naturpark dar.


Alpinismus


Hochgall Bekannt wurden die Rieserferner, was den Tourismus anbelangt, in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. In der Zeitschrift des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins erschien 1880 eine Gebietsbeschreibung unter dem Titel "Die Rieserfernergruppe".
Da die steilen Talflanken den Ski-Tourismus nicht ermöglichen, ist Antholz heute noch im Winter eine Oase der Ruhe und ein Paradies für Langläufer.

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