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Der Naturpark stellt sich vor
Naturpark Schlern-Rosengarten - Alte Kulturen und neue Aussichten
Der Naturpark Schlern-Rosengarten wurde im Jahr 1974 gegründet und ist Südtirols ältester Naturpark. Das 7292 Hektar große Schutzgebiet befindet sich in den westlichen Südtiroler Dolomiten.
Der Schlern ist ein beeindruckender Gebirgsblock und gilt mit den Türmen Santner und Euringer als eines der Wahrzeichen Südtirols. Das Rosengartenmassiv mit seinen unzähligen Türmen ist ebenfalls weit über die Landesgrenzen bekannt. Einer dieser zahlreichen markanten Erhebungen des Massivs, der Kesselkogel, erreicht sogar eine Höhe von 3002 Metern. Zum Naturpark gehören auch die Bergwälder um Seis, Völs und Tiers sowie das Tschamintal.
Der Naturpark ist Teil des europaweiten Schutzgebiets-Netzwerks Natura 2000, welches vorrangig den Schutz der Lebensräume sowie der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten zum Ziel hat. Die rechtlichen Grundlagen für dieses Projekt bilden die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie, (92/43/EWG) und die Vogelschutzrichtlinie 2009/147/EG (79/409/EWG). Gemäß Artikel 6, Absatz 1 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie müssen die Mitgliedstaaten für die Natura-2000-Gebiete Erhaltungsmaßnahmen festlegen. Das Land Südtirol hat zu diesem Zweck so genannte Managementpläne ausarbeiten lassen.
Die Gemeinden des Naturparks Schlern-Rosengarten:
- Kastelruth: 6426 Einwohner, Fläche 11.781 Hektar; Anteil am Naturpark 2314 Hektar
- Tiers: 965 Einwohner, Fläche 4209 Hektar; Anteil am Naturpark 3023 Hektar
- Völs am Schlern: 3308 Einwohner, Fläche 4438 Hektar; Anteil am Naturpark 1955 Hektar

Der Führungsausschuss Naturpark Schlern-Rosengarten gewährleistet die Beteiligung der Gemeinden und der verschiedenen Interessensgruppen an der Entwicklung des Schutzgebietes. Er beschäftigt sich mit den durchzuführenden Pflegearbeiten und Schutzmaßnahmen, erarbeitet Vorschläge und genehmigt jährlich das Arbeitsprogramm für den Park.
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