Museumspersonal bildet sich weiter

LPA - „Begegnungen der ersten Art“ war der Titel eines Fortbildungsseminars, das die Servicestelle Museen in der deutschen Landeskulturabteilung für Aufsichtskräfte und Servicepersonal der Südtiroler Museen vor kurzem veranstaltet hat. Das Seminar mit Museumspädagogin und Kunstvermittlerin Antje Kathrin Lielich-Wolf von "kunstunddialog Bremen" war mit zwölf Personen aus verschiedenen Südtiroler Museen ausgebucht.

Die Museumsleute rund um Referentin Antje Kathrin Lielich-Wolf
Service- und Aufsichtskräfte im Museum stellen eine besonders wichtige Schnittstelle zur Öffentlichkeit dar. Sie sind - um es bildlich zu sagen - Ohr, Auge und Mund des Museums. Die Servicestelle Museen des Landes hat daher eine auf das Museumspersonal zugeschnittene Fortbildungsveranstaltung auf die Beine gestellt.

Im Rahmen des zweitägigen Seminars im Kloster Neustift bei Vahrn setzten sich die zwölf Teilnehmenden unter Anleitung der Referentin Antje Kathrin Lielich-Wolf, die unter anderem für die Documenta11, das MoMA-Berlin und die Flick Sammlung gearbeitet hat, mit einer Reihe von Fragen auseinander. Es ging um die Fragen: Wie begegnen Service- und Aufsichtskräfte dem Publikum, welche Grundlagen und Aspekte der menschlichen Kommunikation gelten in Museen, wie kommuniziert man wirkungsvoll und wie kann mit problematischen Situationen konstruktiv umgegangen werden?

"Neben formalen und inhaltlichen Grundlagen wurden besonders der kommunikative Aspekt und die psychologischen Variationen im Umgang mit Menschen in diesem Zusammenhang behandelt und in Form von Rollenspielen geübt, so dass die Teilnehmenden nun mit neuen Ideen und neuer Motivation ihre Aufgaben im Museum wahrnehmen werden", so Projektleiterin Alexandra Pan von der Servicestelle Museen.

jw

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