Krimmler-Tauern-Friedensmarsch-Vorsitzender bei LH Durnwalder

LPA - Zwei Ideen brachte Ernst Löschner heute (8. Oktober) mit zu dem Treffen mit Landeshauptmann Durnwalder: einen Friedensmarsch mit besonderer Symbolwirkung, zu dem zwei Landeshauptleute eingeladen werden, und ein Symposion über die Flüchtlingsproblematik, das in Bozen organisiert werden soll.

Offenes Ohr für die Anliegen des Alpine Peace Crossing: LH Durnwalder (re.) mit Vorsitzendem Löschner.

Landeshauptmann Luis Durnwalder scheint im Ehrenkomitee des ersten Friedensmarsches über den Krimmler Tauernpass im Jahr 2007 auf, gleich nach dem ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Am 29. Juni 2013, lud Friedensmarsch-Präsident Ernst Löschner Landeshauptmann Durnwalder zu einer Veranstaltung mit großer Symbolwirkung ein, sollte Landeshauptfrau Burgstaller am "Alpine Peace Crossing" teilnehmen und Landeshauptmann Durnwalder sie mit allen Teilnehmenden in Kasern empfangen. Der Landeshauptmann nahm diese Einladung wohlwollend entgegen, ebenso wie die Anregung von Ernst Löschner, ein grenzüberschreitendes Symposion über die Problematik der Flüchtlinge zu eröffnen, das im Laufe des kommenden Jahres in Bozen tagen soll.

Der in Salzburg geborene und in Wien lebende Ernst Löschner (Jahrgang 1943) ist Initiator und Vorsitzender des "Alpine Peace Crossing": Unter diesem Titel erfolgt - als Erinnerung an die Flucht von fünftausend Juden im Jahr 1947 - seit 2007 jährlich eine Gedächtnisüberquerung des Krimmler Tauernpasses vom Krimmler Tauernhaus nach Kasern im Ahrntal. Ziel des Friedensmarsches ist es, einen nahezu vergessenen Abschnitt österreichischer Nachkriegsgeschichte ins Bewusstsein vieler - vor allem junger Menschen - zu rufen und damit eine Friedensbotschaft für die heutigen Flüchtlinge zu verknüpfen. Zu dem Treffen mit Landeshauptmann Durnwalder war Löschner heute mit Stefan Wallisch, Landessekretär der Pressevereinigung Bozen, gekommen.

mac

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