Gondeln für Rittner Seilbahn werden gefertigt: Rot und verglast

(LPA) Großzügige Fensterflächen und ein elegantes "Magdalener"-Rot: So präsentieren sich die Gondeln der neuen Rittner Seilbahn, die derzeit in der Nähe von Grenoble gefertigt werden. "Die Gondeln sind ebenso schlicht und funktionell wie die beiden Stationen der neuen Bahn und setzen technisch neue Maßstäbe", freut sich Mobilitätslandesrat Thomas Widmann.

Schlichtes, stilvolles Design, markantes Rot, viel Aussicht: So präsentiert sich die fast fertiggestellte erste Gondel der neuen Rittner Seilbahn

Derzeit wird in einer Werkshalle in Grenoble an der ersten der acht Gondeln für die Rittner Seilbahn gearbeitet. Sie werden - einmal fertiggestellt und in Betrieb - je 35 Passagieren Platz bieten, sodass die neue Seilbahn bis zu 550 Menschen stündlich von Bozen auf den Ritten und ebenso viele gleichzeitig von dort in die Landeshauptstadt befördern kann. "Die neuen Gondeln sind Meisterwerke und technisch wie optisch auf dem neuesten Stand", so Widmann, der auch unterstreicht, dass der Zugang zu den Gondeln barrierefrei erfolge. "Wir legen großen Wert darauf, dass die neue Seilbahn von allen Interessierten problemlos genutzt werden kann, also auch von Senioren, Gehbehinderten oder Eltern mit einem Kinderwagen", erklärt der Landesrat.

In elf Minuten wird die neue Seilbahn die Strecke zwischen Tal- und Bergstation zurücklegen und dabei 950 Höhenmeter überwinden. Das Seil weist eine Länge von 4560 Metern auf. "Die Seilbahn auf den Ritten bleibt ihrem Ruf gerecht und setzt - wie bereits die alte, 1966 in Betrieb genommene - neue Maßstäbe", so Widmann. So werden bei der Rittner Seilbahn anstatt der üblichen zwei Seile drei zum Einsatz kommen, also zwei Tragseile und ein Zugseil. "Dies verleiht der Bahn mehr Stabilität und sorgt für zusätzliche Sicherheit", erklärt der Landesrat.

Dazu kommt eine neue Lösung, die den Fahrbetrieb optimieren soll. Per Knopfdruck wird dieser dem Passagieraufkommen angepasst, die Kabinen werden automatisch an- oder abgekuppelt und verharren zwischen eineinhalb und elf Minuten im Ein- und Ausstiegsbereich der Seilbahnstation. "Das gibt den Technikern die Möglichkeit, die acht Kabinen bedarfsgerecht einzusetzen", so Widmann.

chr

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