S.O.S. Zebra: Sicherheitskampagne wird fortgeführt

Auch 2016/17 geht die Sicherheitskampagne „S.O.S. Zebra“ weiter. Dies hat die Landesregierung am 21. Juni auf Antrag von LR Florian Mussner beschlossen.

SOS Zebra für mehr Sicherheit auf Südtirols Straßen

Sicherheit im Straßenverkehr besonders auf den Zebrastreifen und vor Schulen erhöhen und nachhaltiges Mobilitätsbewusstsein stärken – das sind die Ziele der Sicherheitskampagne „S.O.S. Zebra“, deren Neuauflage die Landesregierung bei ihrer Sitzung am 21. Juni in Bozen auf Antrag von Mobilitätslandesrat Florian Mussner auch für das kommende Schuljahr genehmigt hat.

Mit 82 Klassen, vier Schulen und sieben Kindergärten und somit insgesamt 2100 erreichten Kindern wurde im nun abgeschlossenen Schuljahr die Anzahl der Teilnehmer an den Aktionen der Sensibilisierungskampagne von SOS Zebra in Südtirols Schulen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Ein besonders Augenmerk der Kampagne liegt zudem auch auf den Senioren.

„Über die Kampagne wollen wir den Schülern bereits von klein auf die grundlegenden Verkehrsregeln beibringen und sie für ein umweltbewusstes Mobilitätsverhalten und die öffentlichen Verkehrsmittel sensibilisieren“, erklärt Mobilitätslandesrat Mussner. „Bei den Aktionen werden die Schüler, Eltern und Lehrern mit einbezogen, um gemeinsam für mehr Sicherheit am Zebrastreifen und am Schulweg zu arbeiten, denn Sicherheit im Straßenverkehr ist ein Grundrecht unserer Kinder und Jugendlichen“, betont Mussner. In Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut und der Ortspolizei gibt es dazu im Rahmen der Kampagne das Projekt „Mobilität macht Schule“. Zudem wird mit dem Safety Park zusammengearbeitet.

Leider gebe es in Südtirol noch immer sehr viele Verkehrsunfälle, so der Landsrat. 2015 gab es bei den Fußgängern 241 Verletzte und fünf Tote bei Verkehrsunfällen. Dabei waren 36,6 Prozent der verunglückten Fußgänger über 65 Jahre alt und 15 Prozent waren minderjährig.

Seit 2009 wird mit der Kampagne S.O.S. Zebra das Ziel verfolgt, die Fußgänger als schwächstes Glied im Straßenverkehr besonders zu schützen. Zugleich sollen die Gemeinden sensibilisiert werden, welche technischen Aspekte beim Bau von Fußgängerüberquerungen und Bushaltestellen im Sinne des neuen Straßenkodexes zu beachten sind.

Die Details für die Ausgabe von „S.O.S. Zebra“ werden zu einem späteren Zeitpunkt bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

 

LPA/SAN

Bildergalerie

Beschlüsse der Landesregierung vom 21.06.2016