Beiträge für Tierschutzverbände seit Jahren nicht gekürzt

Die Kriterien für Beiträge für Tierschutzverbände wurden überarbeitet. Veränderungen gibt es nur im Bereich der Abrechnung, die Geldmittel sind gleich geblieben

Mit Erstaunen und Befremden reagiert deshalb Agrarlandesrat Arnold Schuler auf eine Pressekonferenz einiger Tierschutz-Vertreter am heutigen (27. Oktober) Vormittag in Bozen. "Es hat keine Kürzungen gegeben, es mussten lediglich interne Umschichtungen vorgenommen werden, wie aus beiliegender Tabelle hervorgeht", stellt Landesrat Schuler richtig. Die Kapitelausstattung für Tierschutzvereine beläuft sich auf 300.000 Euro. "Es ist dies eines der wenigen Kapitel im Landeshaushalt, das gleich geblieben ist", unterstreicht Landesrat Schuler, der sich auch sehr für diese Beibehaltung eingesetzt hat.

Veränderungen hingegen gibt es bei der Abrechnung der Beiträge: "Die Modalitäten mussten den veränderten Prinzipien der öffentlichen Verwaltung angepasst werden, da nun neue Regeln gelten", betont Landesrat Schuler.

"Reichen die Geldmittel aus dem entsprechenden Haushaltskapitel nicht aus, wird der Prozentsatz für die einzelnen Vereine verhältnismäßig vermindert", erklärt er. Die Anzahlung der Hälfte des Gesamtbetrages erfolgt sofort. Um den Gesamtbetrag zu erhalten, müssen die Tierschutzverbände 90 Prozent der anerkannten Kosten durch Rechnungen belegen.

In der Erstanwendung der neuen Kriterien wurde aber festgestellt, dass die Anträge der einzelnen Tierschutzvereine maßgeblich die zur Verfügung stehenden Mittel im Landeshaushalt übersteigen.

Zugleich ersucht Landesrat Schuler darum, zuerst mit ihm das Gespräch zu suchen, bevor dieses Anliegen in den Medien thematisiert wird.

mac

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