LR Schuler: Offener Brief an Gemeinde Mals

Gemeinsam an einer nachhaltigen Entwicklung des Oberen Vinschgau arbeiten, statt weiter den Rechtsweg zu beschreiten: Diesen Appell richtet LR Schuler an den Malser Bürgermeister Ulrich Veith.

Mals im Oberen Vinschgau (im Bild). Geht es nach LR Schuler, sollen nun gemeinsame Ziele an die Stelle von Spaltung treten. (Foto: IDM/Angelika Schwarz)

Nach mehreren Gerichtsurteilen über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll nun auch in Mals Ruhe einkehren und der gemeinsame Blick nach vorne gerichtet werden. Dieser Meinung ist Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler und richtet diese Botschaft in einem offenen Brief an den Malser Bürgermeister Ulrich Veith.

Schuler erinnert daran, dass die Pflanzenschutzmittel-Diskussion zu Spaltung und Konfrontationen geführt habe. Nach den Urteilen des Landesgerichtes Bozen, des Verwaltungsgerichtes Bozen und des Europäischen Gerichtshofs herrsche nun Rechtssicherheit. Es sei nun an der Zeit, betont der Landesrat, "an den Verhandlungstisch zurückzukehren", anstatt weitere Rechtswege zu beschreiten.

BIO-Region Obervinschau als "interessante Idee"

Landesrat Schuler appelliert an Bürgermeister Veith, "den Oberen Vinschgau gemeinsam weiterzuentwickeln." Dabei gehe es um die Landwirtschaft, aber nicht nur. Schuler spricht direkt von einer BIO-Region Obervinschgau, die eine "interessante Idee" sein könne. "Eine nachhaltige Entwicklung ist nur möglich, wenn man sie gemeinsam statt gegeneinander entwickelt", schreibt Schuler in seinem offenen Brief.

LPA/gst

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