Coronavirus: Elterntarife für Kleinkindbetreuung werden ausgesetzt

Familien müssen für die ausgefallenen Betreuungsstunden nicht aufkommen, an Finanzierungsmöglichkeiten für Trägerkörperschaften wird gearbeitet.

Eltern müssen für die ausgefallenen Betreuungsstunden während der Schließung der Kleinkindbetreuungseinrichtungen nicht aufkommen. (Foto: Familienagentur/Ingrid Heiss)

Parallel zu Schulen und Kindergärten wurden am 5. März auch die Einrichtungen der Kleinkindbetreuung geschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dies stellte zahlreiche Familien vor große organisatorische Herausforderungen, da viele von ihnen gleichzeitig ihrem Beruf nachgehen müssen. Auf Vorschlag von Familienlandesrätin Waltraud Deeg hat die Landesregierung beschlossen, die Elterntarife für die Zeit der Schließung auszusetzen. "Familien haben sehr spontan und flexibel auf diese Ausnahmesituation reagiert. Da ist es nur mehr als legitim, wenn diese ausgefallenen Betreuungszeiten die Eltern nicht auch noch finanziell belasten", sagt Deeg. Parallel werde momentan an Möglichkeiten gearbeitet, wie die Trägerkörperschaften in diesem Fall unterstützt werden können, auch um die Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzusichern.

LPA/ck

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