Dokumente und Rechtsgrundlagen

Das operationelle Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ EFRE 2014-2020 wurde am 12. Februar 2015 von der Europäischen Kommission genehmigt und am 27. Juli 2018 geändert.

Die Kriterien für die Auswahl der Vorhaben wurden am 27. Mai 2015 vom Begleitausschuss genehmigt, am 6. August 2015 mit schriftlichem Umlaufverfahren sowie am 25. Mai 2016 und 17. August 2016 vom selben Ausschuss teilweise abgeändert.

 

Seminar Outputindikatoren 20.02.2019:

Mit Dekret Nummer 11418/2017 des Amtsdirektors des Amtes für Europäische Integration wurden die programmspezifischen Förderfähigkeitsregeln der Ausgaben (Version 2) zum Operationellen Programm “Investitionen in Wachstum und Beschäftigung” EFRE 2014-2020 der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol angenommen.

Erläuterungen zu den programmspezifischen Förderfähigkeitsregeln

Die Stärkung der Verwaltungskapazitäten der Akteure, die an der Planung und Durchführung von Maßnahmen beteiligt sind, die durch die Europäischen Struktur- und Investmentfonds (ESI-Fonds) kofinanziert werden und zu denen auch der Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gehört, ist entscheidend für den Erfolg der Entwicklungspolitik. Die Europäische Kommission hat im Jahr 2015 alle an der Programmierung und Durchführung der ESI-Fonds beteiligten Verwaltungen ausdrücklich dazu aufgefordert, auf der höchsten politischen und administrativen Ebene einen Plan zur Stärkung der Verwaltung (PRA – „Piano di Rafforzamento amministrativo“) auszuarbeiten. Die Autonome Provinz Bozen hat den Generaldirektor zum Verantwortlichen des PRA ernannt und diesen mit der Abfassung des PRA beauftragt, mit dem Gesamtziel, Verbesserungsbereiche und -themen für die Programmierung und Durchführung der ESI-Fonds 2014-2020 auszuarbeiten. Aufgrund der positiven Erfahrungen der ersten Phase des PRA (2015-2017), hat die Agentur für die territoriale Kohäsion eine zweite Phase des PRA für den Zeitraum 2018-2019 eingeleitet. Der PRA II beinhaltet einen Katalog von administrativen, technischen und organisatorischen Maßnahmen für die effiziente, wirksame und transparente Umsetzung der operationellen Programme.

Smart Specialisation (Intelligente Spezialisierung) ist entscheidend für erfolgreiche Forschungs- und Innovationsinvestitionen. Sie steht daher im Zentrum des Programmzeitraums 2014-2020 und wird zur Voraussetzung für den Einsatz der EFRE-Mittel für Forschung, technologische Entwicklung und Innovation.

Die Strategie wurde in Folge mehrerer Konsultationsrunden erstellt und zwischen dem Ressort Wirtschaft, Finanzen und Innovation und der Abteilung Europa sowie der EU-Kommission abgestimmt, um die endgültige Version auszuarbeiten. Die Strategie RIS3 wurde von der Landesregierung am 17. März 2015 genehmigt.

Nach Abschluss der formellen Verhandlungen ist die Partnerschaftsvereinbarung am 29. Oktober 2014 von der Europäischen Kommission angenommen worden. Das Dokument ist auf der Webseite des "Dipartimento per lo Sviluppo e la Coesione economica" unter dem link www.agenziacoesione.gov.it/it/AccordoPartenariato/index.html (Externer Link) verfügbar.

Nach den neuen Bestimmungen müssen die Mitgliedstaaten strategische Pläne mit Investitionsprioritäten, die alle Strukturfonds abdecken, erstellen und umsetzen. Diese Partnerschaftsvereinbarungen werden zwischen der Europäischen Kommission und den nationalen Behörden nach Konsultation der Entscheidungsträger auf verschiedenen Ebenen, der Vertreter von Interessengruppen, der Zivilgesellschaft sowie lokaler und regionaler Vertreter ausgehandelt.

Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 mit gemeinsamen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds, den Kohäsionsfonds, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds sowie mit allgemeinen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds, den Kohäsionsfonds und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 des Rates - Verordnung (EU) Nr. 1303/2013. (Externer Link)

Verordnung (EU) Nr. 1301/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und mit besonderen Bestimmungen hinsichtlich des Ziels "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1080/2006 - Verordnung (EU) Nr. 1301/2013 (Externer Link)

Dieses Handbuch gibt einen Überblick über die Vorgehensweise bei der Einreichung eines EFRE-Projektantrags und der Projektumsetzung mit Angabe der wichtigsten Akteure des Programms.

Jedes Projekt, das im Rahmen des EFRE-Programms 2014-2020 finanziert wird, muss einen Einheitscode zur Identifizierung öffentlicher Projekte, kurz CUP genannt, erhalten. Der CUP muss im Besonderen auf Verwaltungsdokumenten und Buchhaltungsunterlagen, Wettbewerbsausschreibungen und Finanzierungsmaßnahmen angegeben werden. Die Anfrage des CUP wird im Falle von öffentlichen Projektträgern vom Projektträger selbst getätigt, im Falle von privaten Projektträgern wird die Anfrage des Kodex von der Verwaltungsbehörde übernommen.

Weitere Informationen stehen auf folgender Homepage zur Verfügung: http://cupweb.tesoro.it/CUPWeb/login.jsp