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Wasserschutzbauten: Hochwasserschutz für Milland - Verschiedenes 06.10.2017

Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord hat nun mit der Sicherung des Unterlaufes des Trametschbaches in Milland bei Brixen begonnen.

Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord hat damit begonnen, den Trametschbach im unteren Teil von Milland hochwassersicher zu verbauen. Foto: LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord-Luca Messina

Der Trametschbach hat in der Vergangenheit Milland mehrmals bedroht. Derzeit durchquert er Milland durch eine Künette, eine grabenförmige Ausschachtung. Die Verklausungs- und Überschwemmungsgefahr durch mitgeschwemmtes Holz bzw. Material wurde bereits im vergangenen Jahr durch den Bau von zwei Kammsperren am Beginn der Künette und auf der Höhe der Kirche Maria am Sand eingedämmt.

Bei Hochwasser könnte sich der Trametschbach bei der Mündung in den Eisack rückstauen und den Kindergarten sowie Parkflächen und Kellerräume überschwemmen, erläutert der Direktor des Amtes für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord, Alexander Pramstraller. Um dieses Problem zu lösen, wird derzeit die Künette beidseitig erhöht und die Fußgängerbrücke am Damm des Eisacks an die neue Situation angepasst.

Die Arbeiten werden von Vorarbeiter Alex Messner mit seinem Bautrupp durchgeführt und sollten innerhalb November abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 70.000 Euro.

LM

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