FAQ - Fragen und Antworten

« Home "Coronavirus"

Suche

Fragen und Antworten

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]
Die Quarantäne wurde jetzt verkürzt. Wie lauten die neuen Regeln?

Positive asymptomatische Fälle: Asymptomatische Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, können nach einer Isolationsperiode von mindestens 10 Tagen nach dem positiven Testergebnis in die Gemeinschaft zurückkehren, wobei ein PCR-Test mit einem negativen Ergebnis durchgeführt werden muss (10 Tage + Test).

Symptomatische positive Fälle: Symptomatische Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, können nach einer Isolationsperiode von mindestens 10 Tagen nach dem Auftreten der Symptome in die Gemeinschaft zurückkehren, immer begleitet von einem PCR-Test mit negativem Ergebnis, der nach mindestens 3 Tagen ohne Symptome durchgeführt wird (10 Tage, davon mindestens 3 Tage ohne Symptome + Test).

Langfristig positive Fälle: Personen, die zwar seit mindestens einer Woche keine Symptome mehr aufweisen, aber weiterhin ein positives Ergebnis bei einem PCR-Test haben, können die Isolation nach 21 Tagen nach dem Auftreten der Symptome abbrechen. Dieses Kriterium kann von den Gesundheitsbehörden im Einvernehmen mit klinischen Experten und Mikrobiologen/Virologen unter Berücksichtigung des Immunstatus der betroffenen Personen angepasst werden (bei immungeschwächten Patienten kann die Dauer der Isolation verlängert werden).

Enge asymptomatische Kontakte: Für enge Kontakte von Fällen mit SARS-CoV-2-Infektion, die von den Gesundheitsbehörden identifiziert wurden, gilt:

  • eine 14-tägige Quarantänezeit ab der letzten Exposition gegenüber dem Fall; oder
  • eine 10-tägige Quarantänezeit seit der letzten Exposition mit einem negativen Antigen- oder PCR-Test, der am zehnten Tag durchgeführt wird.

Auch die Verwendung der Immuni-App zur Unterstützung bei der Ermittlung von Kontaktpersonen wird empfohlen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 15.10.2020
[Bildung, Kunst und Kultur]
Mein Kind befindet sich in Quarantäne, welche Möglichkeiten habe ich als Elternteil bei Abwesenheit am Arbeitsplatz?

Das Gesetzesdekret des Ministerpräsidenten vom 8.09.2020, Nr. 111/2020 besagt, dass laut Artikel 5 desselben die Eltern von Schulkindern bis 14 Jahren bei Quarantäne entweder Smart Working oder Elternzeit (zu 50% entschädigt) beanspruchen können. Dies beinhaltet den gesamten Zeitraum der Quarantäne, welche der Hygienedienst in der betreffenden Familie vorsieht. In Anspruch nehmen kann diese Maßnahme jeweils ein Elternteil.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Wie wird die Quarantäne bei einem Kind umgesetzt? Muss es sich zu Hause durchgehend allein in einem Raum aufhalten?

Je nach Alter und Autonomie des Kindes sollte das Kind in einem Einzelzimmer untergebracht werden. Die Eltern müssen die Desinfektions-Regeln befolgen und immer Mundschutz tragen, wenn sie in Kontakt mit dem Kind sind. Größte Aufmerksamkeit muss der Reinigung und Desinfektion des Badezimmers gewidmet werden.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Kinderschutzimpfungen: Die Landesregierung hatte 2018 angekündigt, dass es keine Ausschlüsse geben wird. Warum folgen jetzt doch Ausschlüsse?

Diese Zusage hat die Landesregierung zwei Jahre lang gehalten. Schlussendlich musste aber die staatliche Bestimmung umgesetzt werden und das war auch immer bekannt. Die aktuelle Pandemie, mit der damals niemand gerechnet hatte, hat der Landesregierung diesbezüglich eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig Herdenschutz ist. Die Herdenimmunität gilt als Schlüssel im Kampf gegen Viren. Der Schutz der Gesundheit von rund 16.500 Kindergartenkindern darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, weil einige die Pflichtimpfungen verweigern. In diesem Fall muss die Mehrheit vor den Interessen Einzelner geschützt werden, damit ein besserer Schutz für alle gewährleistet ist.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Kinderschutzimpfungen - ab wann erfolgt ein Ausschluss bzw. Wiedereintritt im Kindergarten?

Bekanntlich sieht das Staatsgesetz Nr. 119 aus dem Jahr 2017 für jene Eltern, die die verpflichtenden Schutzimpfungen für Kinder nicht rechtzeitig durchgeführt haben, den Ausschluss aus dem Kindergarten oder der Kleinkind-Betreuungseinrichtung vor. Sobald die Impfdokumentation erneut in Ordnung ist, diese über das zuständige Amt für Hygiene und Gesundheit bestätigt wird, kann die Wiedereinschreibung in den betreffenden Kindergartensprengel erfolgen.
Um all jenen Eltern entgegenzukommen, die aus unterschiedlichen Gründen dieser Impfpflicht bisher noch nicht nachgekommen sind, hat die Südtiroler Landesregierung am 8. September beschlossen, die Möglichkeit zu schaffen, in einem befristeten Zeitraum die fehlenden Pflichtimpfungen nachzuholen.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Stimmt es, dass mein Kind beim kleinsten Anzeichen von Schnupfen in der Schule als Verdachtsfall behandelt wird?

Wenn der Schüler/die Schülerin in der Schule Symptome aufweist, die den Verdacht auf eine Infektion bestärken, wird er/sie von der Gruppe isoliert und die Eltern werden verständigt. Diese informieren dann (telefonisch) den Kinder- oder Hausarzt bzw. die Kinder- oder Hausärztin. Dieser/diese definiert mit den Eltern die weitere Vorgehensweise (z.B. Ansuchen für eine Testung, Quarantäne usw.).
Symptome im Zusammenhang mit einer vermuteten SARS-CoV-2-Infektion:

  • Fieber über 37,5 Grad
  • Husten 
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Symptome (Übelkeit/Erbrechen, Durchfall)
  • Halsschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Muskelschmerzen
  • Laufende Nase (Rhinorrhoe)/Schwellung der Nasenschleimhäute
  • Verlust des Geruchssinns (Anosmie), verminderter Geruchssinn (Hyposmie)
  • Geschmacksverlust (Ageusie) oder Geschmacksveränderung (Dysgeusie)

In der gegenwärtigen epidemiologischen Phase sollte besonderes Augenmerk auf das Vorhandensein von Fieber, das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehreren der oben genannten Symptome und/oder anhaltende Symptome gelegt werden.

In Bezug auf die derzeitige Situation einer begrenzten Viruszirkulation kann der behandelnde Arzt bei leichter Rhinorrhoe (laufende Nase) den Krankheitsverlauf beobachten und, wenn keine anderen Symptome auftreten, nach Bewertung des Falls beschließen, die für die Rückkehr in die Schulgemeinschaft erforderliche Bescheinigung auszustellen. 

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration sowie (Symptome): Gesundheitsministerium (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb - Stand: 29.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Ist das Singen im regulären Unterricht nach wie vor möglich?

Ja, mit den einzuhaltenden Sicherheitsabständen ist das Singen im Unterricht nach wie vor möglich.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Welche Sicherheitsbestimmungen gelten in der Musikschule?

Im Musikschulunterricht gelten eigene covid-bedingte Sicherheitsbestimmungen, welche in eigenen Sicherheitsprotokollen festgehalten sind. Im Unterricht gibt es Instrument-bedingt gewisse Sicherheitsabstände, die zwischen Schüler/innen und Lehrpersonen einzuhalten sind. Beim Singen ist ein verpflichtender Abstand von drei Metern zwischen Musikschüler/in und Lehrkraft vorgesehen. Der Mundschutz gilt insofern, wenn:

  • In den Gemeinschaftsbereichen (Eingangsbereich, Stiegenhaus, Gang, Toilette, Pausenraum, usw.) und in allen Fällen, in denen ein stabiler Sicherheitsabstand von 1 Meter nicht gewährleistet werden kann, ist das Tragen der Mund-Nasen-Schutzmaske Pflicht.
  • Sofern im Unterricht der Mindestabstand von 2 Metern nicht gewährleistet ist.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Muss ich den vollen Preis für das Heim bezahlen, wenn ich nicht ständig im Heim bin?

Die Schüler/innen, die auch bei Fernunterricht im Heim wohnen, bezahlen den vorgesehenen Heimkostenbeitrag. Jene Schüler/innen, die aufgrund des alternierenden Unterrichtsmodells nicht immer im Heim präsent sind bzw. teilweise zuhause bleiben, erhalten eine maximal 30%ige Reduzierung des Heimkostenbeitrages.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Dürfen Heimschüler auch im Heim sein, wenn sie gerade keinen Präsenzunterricht haben?

Die Eltern entscheiden in den ersten zwei Wochen nach Schulbeginn, ob die Schüler/innen während des Schuljahres ganz im Heim wohnen werden (auch bei Fernunterricht) oder ob sie aufgrund des alternierenden Unterrichts an der besuchten Schule nur teilweise im Heim präsent sein werden (also beim Fernunterricht zuhause sein werden). Diese verbindliche Entscheidung teilen die Eltern bis zum 18. September 2020 dem Heim mit.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020