FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Was ist mit den „essenziellen“ Geschäften? Obliegen Vorkehrungen wie z. B. Zutrittsbeschränkungen den Geschäftsbetreibern selbst oder gibt es verbindliche Regelungen?

In „essenziellen Geschäften“ wie beispielsweise Lebensmittelgeschäften oder Apotheken darf unter Einhaltung der Hygienerichtlinien und Abstandsregeln nur eine Person pro 10 m² anwesend sein. Das heißt in einem Geschäft mit 100 m² Verkaufsfläche dürfen sich gleichzeitig nur 10 Personen aufhalten. Dafür muss der Inhaber des Geschäfts sorgen.

Quelle: Büro des Landeshauptmanns – Datum: 16.11.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Man darf aus nachgewiesenen Erfordernissen der Arbeit aus der eigenen Gemeinde raus oder in eine andere hinein. Aber wie sieht es dort mit der Bewegungsfreiheit aus bzw. darf ein Arbeitnehmer dort überhaupt Besorgungen machen oder beispielsweise in der Mittagspause spazieren gehen?

Ja, die Bewegungsfreiheit auf dem Gemeindegebiet ist nicht strikt eingeschränkt. Das heißt, man darf sich innerhalb der Gemeinde frei bewegen, wobei dies jedoch unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen geschehen und auf das notwendige Minimum reduziert werden soll. Hausbesuche in anderen Haushalten sind verboten. Ansonsten kann die Infektionswelle nicht gebremst und die strengen Maßnahmen müssen in so einem Fall dementsprechend verlängert werden.

Quelle: Büro des Landeshauptmanns – Datum: 10.11.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Dürfen die Gastbetriebe, die Essensgutscheine annehmen, ihre Tätigkeit fortführen?

Nein, im Lichte der geltenden Regelung (Punkt 16 der Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 63 vom 3.11.2020) dürfen nur jene Gastbetriebe, welche mit einem Arbeitgeber eine spezielle Konvention zur Verabreichung von Speisen an die Arbeiter des Betriebes abgeschlossen haben, (nur) diesen Arbeitern im Gastbetrieb das Essen verabreichen. Die Gastbetriebe, welche so einen Vertrag mit einem Arbeitgeber haben, sind für alle restlichen Kunden geschlossen. Die einzigen Aktivitäten, welche den Gastbetrieben (unter anderem Bars, Restaurants, Eisdielen, Konditoreien) ohne einen Dienstleistungsvertrag für die Verabreichung von Mahlzeiten an bestimmte Arbeiter gestattet ist, sind ein Mitnehmservice oder die Hauszustellung. Man erinnert weiters daran, dass der Verzehr dieser mitgenommenen Speisen in der Nähe des Lokals und allgemein im Freien zurzeit nicht gestattet ist.

Quelle: Büro des Landeshauptmanns – Datum: 6.11.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Welche Rolle hat der zuständige Arzt/die zuständige Ärztin und wie muss die sanitäre Überwachung bezüglich der Ausbreitung des COVID–19 erfolgen?

Der Arbeitgeber/Die Arbeitgeberin muss nicht nur den Arbeitnehmern/den Arbeitnehmerinnen zur Verfügung stehen, um dieselben über den epidemologischen Notstand und über die entsprechenden Vorsichtmaßnahmen zu informieren, sondern es ist auch wichtig, dass im Sinne der Vorbeugung eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin und dem zuständigen Arzt/der zuständigen Ärztin gewährleistet wird. Dies mit besonderer Berücksichtigung jener Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen, welche aus Arbeitsgründen Außendienste im In- oder Ausland oder in Ländern oder Situationen, welche von Fall zu Fall von den zuständigen Behörden als Risiko eingestuft werden, durchführen müssen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb und Agentur für Bevölkerungsschutz - Stand: 13.03.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Muss der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin zwangsläufig die Bewertung des Risikos aufgrund der Ausbreitung des COVID–19 aktualisieren?

Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin muss den Arbeitnehmern/den Arbeitnehmerinnen die nötigen Informationen bereitstellen, auch mittels Ausarbeitung von Infoblättern (oder Broschüren bereitstellen, wie jene Broschüre, welche vom Gesundheitsministerium und vom ISS (Istituto Superiore della Sanitá) ausgearbeitet worden ist, welche die 11 Hygiene- und Verhaltensregeln aufzeigt, die einzuhalten sind, um der Verbreitung des Virus entgegenzuwirken) und all jene notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um Menschenansammlungen und/oder Situationen, in welchen ein mögliches Ansteckungsrisiko besteht, vorzubeugen. Das Dokument über die Risikobewertung muss nur für jene spezifischen Risiken aktualisiert werden, welche sich auf die Besonderheit der Ausübung der Arbeitstätigkeit beziehen oder falls für den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin eine Ansteckungsgefahr durch das COVID-19, welche zusätzlich und höher als für die Allgemeinheit ist, besteht. Andernfalls ist es notwendig, dass die bereits bekannten Vorsichtsmaßnahmen des Gesundheitsministeriums angewandt und der Besonderheit der Arbeitsräumlichkeiten und der Arbeitstätigkeit angepasst werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb und Agentur für Bevölkerungsschutz - Stand: 13.03.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Welche die Präventivmaßnahmen sollten die Arbeitgeber/die Arbeitgeberinnen ergreifen, um ihren Beitrag für die Lösung des Problems der öffentlichen Gesundheit zu leisten?

 

  • eine angemessene Information ist zu gewährleisten, indem die Hygiene- und Verhaltensregeln des Ministeriums verbreitet werden und korrekte Informationen mit spezifischem Verweis auf zuverlässige Quellen und in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Arzt gegeben werden.
  • eine angemessene Reinigung der Räume ist zu gewährleisten.
  • gründliches und häufiges Händewaschen ist zu begünstigen, indem man Seife und alles Weitere, was für dessen gute Durchführung notwendig ist, zu Verfügung stellt.
  • Es sind Menschenansammlungen oder der Aufenthalt von mehreren Personen in geschlossenen Räumen, wo es nicht möglich ist, einen angemessenen Abstand zwischen den Personen zu gewährleisten und um Situationen von „Angesicht zu Angesicht“ zu unterbinden, zu vermeiden.
  • Eine korrekte Information/Ausbildung insbesondere hinsichtlich der Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen im Außendienst oder jener/jene, die in einer Außenstelle einer Produktionseinheit in Italien, in China oder in einer anderen geografischen Zone, die als Risikozone ausgewiesen ist, arbeiten.

 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb und Agentur für Bevölkerungsschutz - Stand: 13.03.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Was geschieht, wenn ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin positiv getestet wird? Wer verständigt den Betrieb? Wie muss man sich verhalten?

Der Dienst für Hygiene des Sanitätsbetriebes kontaktiert den Betrieb und liefert alle nützlichen Anweisungen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb und Agentur für Bevölkerungsschutz - Stand: 13.03.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Ein Arbeitnehmer/Eine Arbeitnehmerin ohne Symptome hat engen Kontakt mit einem COVID-19-Fall gehabt. Was muss der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin tun?

Der Arbeitnehmer/Die Arbeitnehmerin, der/den engen Kontakt mit COVID-19-Fällen gehabt hat, ist normalerweise dem Sanitätsbetrieb bereits gemeldet und in Quarantäne. Der Arbeitnehmer/Die Arbeitnehmerin erhält eine Bescheinigung des Dienstes für Hygiene, der auch eine Kopie an den Hausarzt schickt. Der Hausarzt teilt dies dann dem INPS mit. Es sind keine besonderen Schutzmaßnahmen für jene vorgesehen, die sich am selben Ort mit asymptomatischen Personen aufgehalten oder gearbeitet haben.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb und Agentur für Bevölkerungsschutz - Stand: 13.03.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Nimmt der Arbeitsnehmer/die Arbeitnehmerin, die in häuslicher Isolation bleiben muss, Wartestand/Urlaub oder ist man krankgeschrieben?

Der Arbeitsnehmer/Die Arbeitnehmerin in häuslicher Isolation muss den eigenen Hausarzt kontaktieren für die Ausstellung des ärztlichen Zeugnisses (verpflichtende oder freiwillige Quarantäne, freiwillige Isolation, aktive Überwachung etc.). Der Hausarzt übermittelt dieses Zertifikat an die INPS.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb und Agentur für Bevölkerungsschutz - Stand: 13.03.2020