FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Menschen mit Behinderungen]
Sind neue Aufnahmen oder Kurzzeitaufenthalte bei den Wohndiensten für Menschen mit Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen und mit Abhängigkeitserkrankungen möglich?

Grundsätzlich ja. Wenn jedoch ein erhöhtes Infektionsrisiko in der Standortgemeinde oder in einer angrenzenden Gemeinde auftritt oder ein positiver Fall/Verdachtsfall im Haus auftritt, kann der Direktor des Dienstes vorübergehend neue Aufnahmen oder Kurzzeitaufenthalte verbieten oder einschränken.

Quelle: Landesamt für Menschen mit Behinderungen – Datum: 25.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]
Gibt es eine Erhöhung der Tagesfreistellungen laut Gesetz 104/1992 für arbeitende Familienangehörige?

Nein, die Tagesfreistellungen laut Art. 33 des Gesetzes Nr. 104/1992 wurden nicht erhöht und es bleiben 3 Tagesfreistellungen im Monat.

Quelle: Gesetzesdekret Ristori-bis und Website Handylex.org - Datum: 23.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]
Gibt es eine Erhöhung der Tagesfreistellungen laut Gesetz 104/1992 für Arbeitende mit schwerer Behinderung (Art. 33, Abs. 6, Gesetz 104/1992)?

Nein, die bezahlten Tagesfreistellungen laut Art. 33, Abs. 6 des Gesetzes 104/1992 wurden nicht erhöht; es können die bereits vorgesehenen 3 Tagesfreistellungen pro Monat beansprucht werden, welche nicht kumulierbar sind.

Quelle: Gesetzesdekret Ristori-bis und Website Handylex.org - Datum: 23.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]
Sind die Tagesdienste (Arbeitsrehabilitationsdienste, Berufstrainingszentren, Dienste zur Arbeitsbeschäftigung, geschützte Werkstätten, sozialpädagogische Tagesstätten) für Menschen mit Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen oder mit Abhängigkeitserkrankungen offen?

Ja, die Tagesdienste sind in der Regel geöffnet. Wenn das erforderliche Personal jedoch nicht gewährleistet werden kann, weil es für wesentliche Dienstleistungen des Hoheitsgebiets abberufen wurde oder es Ansteckungen innerhalb des Dienstes gibt, kann der zuständige Direktor der Sozialdienste beschließen, die einzelnen Tagesdienste zu schließen. Zu den so genannten "wesentlichen Dienstleistungen" gehören alle Wohneinrichtungen, wie Seniorenwohnheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderungen und die Wohngemeinschaften. Für die Dauer des Notstands zählt zu den wesentlichen Dienstleistungen auch der Hauspflegedienst, der aufgestockt wurde, um Menschen zu betreuen, die aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Zwischenzeitlich können Tagesdienste aus den gleichen Gründen auch reduziert werden, d. h. die Anwesenheit nur für eine begrenzte Anzahl von Tagen oder für eine begrenzte Anzahl von Nutzern gewährleistet werden. Im letzteren Fall erarbeitet der Leiter des Dienstes mit Hilfe der Familienangehörigen eine soziale Anamnese für jeden Nutzer, um zu entscheiden, wer aufgrund des Bedarfs weiterhin anwesend sein kann. Es wird den Nutzern und Familienangehörigen eine offizielle Mitteilung zugestellt.

Quelle: Landesamt für Menschen mit Behinderungen - Datum: 21.11.2020

[Menschen mit Behinderungen]
Wie kann mit kritischen Situationen im Zusammenhang mit einer möglichen Schließung der Tagesdienste umgegangen werden?

Wenn möglich, stellen die Sozialdienste Notdienste für Situationen zur Verfügung, in denen es Familienangehörigen nicht möglich ist, die Situation zu bewältigen. Es muss mit dem zuständigen Sozialdienst Kontakt aufgenommen werden.

Quelle: Landesamt für Menschen mit Behinderungen - Datum: 21.11.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Bleiben SchülerInnen- und Studentenheime in der Zeit des Fernunterrichts offen? 

Die vom Land geführten Heime halten geöffnet, sofern es vonseiten der Heimbewohner/innen den Bedarf gibt, dort zu wohnen. Gleiches gilt auch für die anderen Heime: Auch die Heime, die im Auftrag des Landes geführt werden, sowie die privaten Heime können geöffnet halten, sofern es vonseiten der Heimbewohner/innen den Bedarf gibt, dort zu wohnen, und unter der Bedingung, die laut Verordnungen für alle Beherbergungsbetriebe gilt, dass während der Gültigkeitsdauer der Verordnungen keine neuen Heimbewohner/innen aufgenommen werden dürfen.

Quelle: Büro des Landesrates Philipp Achammer - Datum: 21.11.2020

[Familie, Alltag, Sport und Freizeit]
Getrennt lebende Lebenspartner dürfen sich zum Wohnsitz des jeweils anderen begeben. Was versteht man unter Lebenspartner?

Unter Lebenspartnern versteht man zwei Personen, die eine eheähnliche Beziehung führen, aus verschiedensten Gründen aber nicht im selben Haushalt leben.

Quelle: Büro des Landeshauptmanns - Datum: 21.11.2020

[Betriebe, Arbeitgeber und Arbeitnehmer]
Was ist mit den „essenziellen“ Geschäften? Obliegen Vorkehrungen wie z. B. Zutrittsbeschränkungen den Geschäftsbetreibern selbst oder gibt es verbindliche Regelungen?

In „essenziellen Geschäften“ wie beispielsweise Lebensmittelgeschäften oder Apotheken darf unter Einhaltung der Hygienerichtlinien und Abstandsregeln nur eine Person pro 10 m² anwesend sein. Das heißt in einem Geschäft mit 100 m² Verkaufsfläche dürfen sich gleichzeitig nur 10 Personen aufhalten. Dafür muss der Inhaber des Geschäfts sorgen.

Quelle: Büro des Landeshauptmanns – Datum: 16.11.2020

[Familie, Alltag, Sport und Freizeit]
Wen darf man derzeit – auch über die Gemeindegrenzen hinweg – besuchen (Eltern, Kinder, Geschwister, Lebensgefährten,...)?

Geschiedene oder getrenntlebende Eltern dürfen ihre Kinder besuchen und Lebenspartner dürfen sich zum Wohnsitz des Partners begeben, andere Verwandtschaftsbesuche sind aber nicht erlaubt. Dies ist eine Ausnahme, die nur in Südtirol gilt. Im Rest Italiens darf in roten Zonen lediglich das eigene minderjährige Kind getroffen werden, ansonsten ist jeglicher Kontakt, z.B. von Lebenspartnern verboten.

Quelle: Büro des Landeshauptmanns – Datum: 16.11.2020

[Familie, Alltag, Sport und Freizeit]
Ist das Tragen der Maske im Freien prinzipiell Pflicht oder kann sie bei entsprechenden Abständen auch abgenommen werden, z.B. beim Sport?

Beim Sport kann sie abgenommen werden, wenn dort ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten wird. Bei sonstigen Bewegungen ist das Tragen der Maske Pflicht. 

Quelle: Büro des Landeshauptmanns – Datum: 16.11.2020