FAQ - Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]
Wie bekomme ich die Krankschreibung?

Die Verfügung der Quarantäne wird sowohl an Ihre E-Mail-Adresse als auch an jene Ihres Arztes/Ihrer Ärztin für Allgemeinmedizin geschickt. Wenden Sie sich für die Krankschreibung also an diese/n.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 12.11.2020
[Familie, Alltag, Sport und Freizeit]
Ist die Jagdausübung weiterhin zulässig?

Es wird vorausgeschickt, dass die Erfüllung der Abschusspläne auf Schalenwild verpflichtend vorgeschrieben ist, um die land- und forstwirtschaftlichen Kulturen vor Wildschäden im Interesse der Allgemeinheit zu schützen. Die Bejagung von Schalenwild im Rahmen des Abschussplanes stellt somit eine Situation der Notwendigkeit im Sinne der geltenden COVID-19-Vorbeugungsmaßnahmen dar. Somit dürfen Jagdausübungsberechtigte, welche im Besitz einer gültigen Jahres- oder Gastkarte sind, ihr Jagdrevier zwecks Erfüllung der Abschusspläne auf Schalenwild aufsuchen und darin die Jagd ausüben.

Quelle: Ressort Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tourismus und Bevölkerungsschutz - Datum: 10.11.2020

[Familie, Alltag, Sport und Freizeit]
In der Nachbarschaft wird ganz offensichtlich gefeiert. Ist das meldepflichtig?

Feiern sind sowohl im Öffentlichen als auch im Privaten absolut untersagt, weil dabei die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist. Feste und Feiern sind einer der Hauptgründe dafür, dass wir uns nun in dieser Ausnahmesituation befinden. Deshalb ist eine Feier höchst unverantwortlich, respektlos und ein Regelverstoß, der zu ahnden ist.

Quelle: Büro des Landeshauptmanns – Datum: 10.11.2020

[Mobilität, Ortswechsel und Reisen]
Dürfen mehrere Personen, die nicht aus demselben Haushalt stammen, eine Fahrgemeinschaft bilden, wenn sie allesamt Maske tragen?

Ja, wenn eine oder mehrere Personen im Auto nicht demselben Haushalt angehören, müssen alle Mitfahrenden während der gesamten Fahrt Maske tragen. Empfohlen wird eine FFP2-Maske, da diese Mund und Nase besser schützt.

Quelle: Regeln zum Schutz vor Covid-19 – Datum: 16.02.2021

[Bildung, Kunst und Kultur]
Wenn mein Kind in Quarantäne ist, weil es als enger Kontakt eines/einer positiv getesteten Mitschülers/Mitschülerin gilt, sind wir Eltern dann auch in Quarantäne?

Nein, nur der enge Kontakt einer positiven Person ist in Quarantäne. Trotzdem sollte man alles tun, um eine eventuelle Ansteckung zu vermeiden (Bad häufig desinfizieren oder ein eigenes Bad für das Kind, Essen im Zimmer, häufiges Lüften, eigenes Schlafzimmer).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 09.11.2020
[Bildung, Kunst und Kultur]
Mein Kind befindet sich in Quarantäne, welche Möglichkeiten habe ich als Elternteil bei Abwesenheit am Arbeitsplatz?

Das Gesetzesdekret des Ministerpräsidenten vom 8.09.2020, Nr. 111/2020 besagt, dass laut Artikel 5 desselben die Eltern von Schulkindern bis 14 Jahren bei Quarantäne entweder Smart Working oder Elternzeit (zu 50% entschädigt) beanspruchen können. Dies beinhaltet den gesamten Zeitraum der Quarantäne, welche der Hygienedienst in der betreffenden Familie vorsieht. In Anspruch nehmen kann diese Maßnahme jeweils ein Elternteil.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Wie wird die Quarantäne bei einem Kind umgesetzt? Muss es sich zu Hause durchgehend allein in einem Raum aufhalten?

Je nach Alter und Autonomie des Kindes sollte das Kind in einem Einzelzimmer untergebracht werden. Die Eltern müssen die Desinfektions-Regeln befolgen und immer Mundschutz tragen, wenn sie in Kontakt mit dem Kind sind. Größte Aufmerksamkeit muss der Reinigung und Desinfektion des Badezimmers gewidmet werden. Ein regelmäßiger Austausch mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist angezeigt.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Kinderschutzimpfungen: Die Landesregierung hatte 2018 angekündigt, dass es keine Ausschlüsse geben wird. Warum folgen jetzt doch Ausschlüsse?

Diese Zusage hat die Landesregierung zwei Jahre lang gehalten. Schlussendlich musste aber die staatliche Bestimmung umgesetzt werden und das war auch immer bekannt. Die aktuelle Pandemie, mit der damals niemand gerechnet hatte, hat der Landesregierung diesbezüglich eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig Herdenschutz ist. Die Herdenimmunität gilt als Schlüssel im Kampf gegen Viren. Der Schutz der Gesundheit von rund 16.500 Kindergartenkindern darf nicht aufs Spiel gesetzt werden, weil einige die Pflichtimpfungen verweigern. In diesem Fall muss die Mehrheit vor den Interessen Einzelner geschützt werden, damit ein besserer Schutz für alle gewährleistet ist.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Kinderschutzimpfungen - ab wann erfolgt ein Ausschluss bzw. Wiedereintritt im Kindergarten?

Bekanntlich sieht das Staatsgesetz Nr. 119 aus dem Jahr 2017 für jene Eltern, die die verpflichtenden Schutzimpfungen für Kinder nicht rechtzeitig durchgeführt haben, den Ausschluss aus dem Kindergarten oder der Kleinkind-Betreuungseinrichtung vor. Sobald die Impfdokumentation erneut in Ordnung ist, diese über das zuständige Amt für Hygiene und Gesundheit bestätigt wird, kann die Wiedereinschreibung in den betreffenden Kindergartensprengel erfolgen.
Um all jenen Eltern entgegenzukommen, die aus unterschiedlichen Gründen dieser Impfpflicht bisher noch nicht nachgekommen sind, hat die Südtiroler Landesregierung am 8. September beschlossen, die Möglichkeit zu schaffen, in einem befristeten Zeitraum die fehlenden Pflichtimpfungen nachzuholen.

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration - Stand: 16.09.2020

[Bildung, Kunst und Kultur]
Stimmt es, dass mein Kind beim kleinsten Anzeichen von Schnupfen in der Schule als Verdachtsfall behandelt wird?

Wenn der Schüler/die Schülerin in der Schule Symptome aufweist, die den Verdacht auf eine Infektion bestärken, wird er/sie von der Gruppe isoliert und die Eltern werden verständigt. Diese informieren dann (telefonisch) den Kinder- oder Hausarzt bzw. die Kinder- oder Hausärztin. Dieser/diese definiert mit den Eltern die weitere Vorgehensweise (z.B. Ansuchen für eine Testung, Quarantäne usw.).
Symptome im Zusammenhang mit einer vermuteten SARS-CoV-2-Infektion:

  • Fieber über 37,5 Grad
  • Husten 
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Symptome (Übelkeit/Erbrechen, Durchfall)
  • Halsschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Muskelschmerzen
  • Laufende Nase (Rhinorrhoe)/Schwellung der Nasenschleimhäute
  • Verlust des Geruchssinns (Anosmie), verminderter Geruchssinn (Hyposmie)
  • Geschmacksverlust (Ageusie) oder Geschmacksveränderung (Dysgeusie)

In der gegenwärtigen epidemiologischen Phase sollte besonderes Augenmerk auf das Vorhandensein von Fieber, das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehreren der oben genannten Symptome und/oder anhaltende Symptome gelegt werden.

In Bezug auf die derzeitige Situation einer begrenzten Viruszirkulation kann der behandelnde Arzt bei leichter Rhinorrhoe (laufende Nase) den Krankheitsverlauf beobachten und, wenn keine anderen Symptome auftreten, nach Bewertung des Falls beschließen, die für die Rückkehr in die Schulgemeinschaft erforderliche Bescheinigung auszustellen. 

Quelle: Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Arbeit und für Integration sowie (Symptome): Gesundheitsministerium (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb - Stand: 29.09.2020