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Südtirol testet: Nun folgt die Phase 2

Nach der erfolgreichen landesweiten Testaktion „Südtirol testet“ folgt nun die Phase 2: die Überwachung der Infektionsentwicklung. Mithilfe eines Frühwarnsystems auf drei Schienen wird ab sofort durch folgende Maßnahmen die Kontrolle der Coronavirus-Infektionen in Angriff genommen:

  • Wöchentliches „Südtirol-Monitoring“,
  • Überwachung mittels Contact-Tracing,
  • Ad-hoc-Screening-Programme bei höheren Infektionsraten (Hotspot-Tests).

Unter "Südtirol-Monitoring" versteht man die gezielte Testung von repräsentativ ausgewählten Gruppen. Damit wird die Entwicklung der Infektionsrate landesweit überwacht und eventuelle Hotspots werden rechtzeitig ausfindig gemacht. Am "Südtirol-Monitoring" nehmen 4.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Personen zwischen 18 und 70 Jahren teil, die eine repräsentative Stichprobe aus der Südtiroler Bevölkerung darstellen, und zudem noch 900 Angestellte aus dem Schulbereich und  300 bis 400 volljährige Oberschülerinnen und Oberschüler. Jede dieser Personen lässt sich vier Wochen lang einmal pro Woche mittels Antigen-Schnelltest testen. Danach werden andere Personen ausgewählt. 
Wer für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt wurde, erhält eine schriftliche Einladung und  Informationsschreiben von seiner Gemeinde. Der Test ist kostenlos, die Teilnahme freiwillig. Falls Sie für das „Südtirol-Monitoring“ ausgewählt worden sind: Machen Sie mit. Ihre Teilnahme ist wichtig!
Kontaktverfolgung („Contact-Tracing“): Die Infektionsentwicklung der Gemeinden Südtirols wird anhand mehrerer Indikatoren überwacht. Dadurch können Infektionsherde frühzeitig erkannt werden. 
Hotspot-Tests: Als dritten Teil des Frühwarnsystems setzt das Südtiroler Gesundheitswesen immer dann ein Ad-hoc-Screening-Programm ein, wenn in bestimmten Gebieten oder Teilen der Gesellschaft ein höheres Infektionsaufkommen - also ein Hotspot - auftritt, etwa in stark betroffenen Gemeinden, Unternehmen, Schulen usw.

Südtirol testet“ war eine landesweite Testaktion, die vom 20. bis 22. November 2020 in Südtirol stattfand. Organisiert wurde sie vom Südtiroler Sanitätsbetrieb und der Agentur für Bevölkerungsschutz in Zusammenarbeit mit den Südtiroler Gemeinden, den Freiwilligen Feuerwehren und dem Weißen und Roten Kreuz. An rund 200 auf das ganze Land verteilten Teststationen konnten sich alle Bürgerinnen und Bürger über 5 Jahre kostenlos und freiwillig mittels Antigen-Schnelltest testen lassen. Bei einigen Ärzten für Allgemeinmedizin und Apotheken konnte man sich auch noch in den Tagen vor und nach der Aktion testen lassen. Der Erfolg war überwältigend: Es nahmen insgesamt 362.050 Personen an der Testaktion teil. 3.615 von ihnen waren positiv und wurden sofort isoliert.

Zu den Ergebnissen von "Südtirol testet"


Wo wird getestet?

Standorte der Teststationen

Wie wird getestet?

Es wird ein Antigen-Schnelltest durchgeführt. Das ist ein Abstrich, der das Vorhandensein des Virus nachweisen kann und innerhalb ca. 15 Minuten ein Ergebnis liefert.

Videokampagne: Südtirol testet

Häufig gestellte Fragen

Welches sind die Ziele von Südtirol testet - Phase 2?

Nach der erfolgreichen Durchführung der Testaktion "Südtirol testet" mit 361.781 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, von denen 3.615 positiv waren, geht es nun mit der Einrichtung eines Frühwarnsystems weiter. Dieses besteht aus drei Schienen: "Südtirol-Monitoring", Kontaktverfolgung und Hotspot-Tests.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Was ist mit "Südtirol-Monitoring" gemeint?

Unter "Südtirol-Monitoring" versteht man die gezielte Testung von repräsentativ ausgewählten Gruppen. Damit wird die Infektionsrate überwacht und eventuelle Hotspots werden rechtzeitig ausfindig gemacht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wie viele Personen nehmen am "Südtirol-Monitoring" teil?

Am "Südtirol-Monitoring" nehmen 4.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Personen zwischen 18 und 70 Jahren teil, die eine repräsentative Stichprobe aus der Südtiroler Bevölkerung darstellen, und zudem noch 900 Personen aus dem Schulbereich. Jede dieser Personen lässt sich vier Wochen lang einmal pro Woche testen, wobei die Teilnahme am Test freiwillig ist. Danach werden andere Personen ausgewählt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wer wählt die Personen aus, die am "Südtirol-Monitoring" teilnehmen sollen?

Das Landesinstitut für Statistik ASTAT hat die Stichprobe, die nach dem Zufallsprinzip erfolgt, erstellt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Woher weiß ich, dass ich für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden bin?

Wer für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt wurde, erhält ein Informationsschreiben von der eigenen Gemeinde.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Kann ich am "Südtirol-Monitoring" teilnehmen, auch wenn ich nicht ausgewählt worden bin?

Nein, am "Südtirol-Monitoring" können nur die eingeladenen Personen teilnehmen. Sie können sich aber bei einer teilnehmenden Apotheke melden, um privat einen Antigen-Schnelltest zu machen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ist es verpflichtend, am Test teilzunehmen?

Nein, die Teilnahme ist freiwillig. Wenn man teilnimmt, sollte man den Test einmal wöchentlich für 4 Wochen machen. Ein einzelner Test ist nicht möglich.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich wurde für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt, befinde mich aber gerade in Isolation, weil ich erst vor kurzem positiv getestet worden bin.

In diesem Fall nehmen Sie nicht an der Testaktion teil. Informieren Sie bitte Ihre Gemeinde darüber.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich bin für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden, aber ich bin gehbehindert. Kann der Test auch zu Hause durchgeführt werden oder gibt es einen Abholdienst?

Es gibt Drive-In-Stationen, an denen man während des Tests im Auto sitzen bleiben kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich bin für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden, aber ich bin als enger Kontakt in Quarantäne.

Gehen Sie bitte nicht zum Test im Rahmen des "Südtirol-Monitoring" und informieren Sie ihre Gemeinde. Als enger Kontakt werden Sie vom Dienst für Hygiene kontaktiert. Dieser klärt mit Ihnen das weitere Vorgehen ab.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich bin für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden, aber ich bin im Außendienst und bin somit in den vier Testwochen gar nicht/nur zeitweise in Südtirol.

Die Teilnahme an "Südtirol-Monitoring" ist freiwillig. Wenn Sie aus beruflichen Gründen nicht daran teilnehmen können, dann sagen Sie bitte in Ihrer Gemeinde Bescheid.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Welcher Test wird beim "Südtirol-Monitoring" durchgeführt?

Wie bei "Südtirol testet" wird ein Antigen-Schnelltest durchgeführt. Das ist ein Nasen-Rachen-Abstrich, der das Vorhandensein einer großen Viruslast nachweisen kann und innerhalb von 15 bis max. 30 Minuten ein Ergebnis liefert. Der Test ist sicher und läuft in der Regel völlig schmerzfrei ab.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich wurde für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt, aber ich bin krank.

Wenn Sie krank sind oder grippeähnliche Symptome haben, dürfen Sie nicht zum Testen gehen. Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie telefonisch Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin! Informieren Sie auch Ihre Gemeinde, dass Sie nicht am Test teilnehmen können.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wo kann man sich testen lassen?

Sie können sich bei den Ärzt/innen für Allgemeinmedizin, bei den Kinderärzt/innen freier Wahl und bei den Apotheken, die an der Aktion teilnehmen, testen lassen. Eine Liste finden Sie hier. Weiters werden vom Weißen Kreuz Drive-In-Stationen in Innichen, Bruneck, Pedratsches, Gröden, Bozen, Neumarkt, Schlanders und Mals und vom Roten Kreuz in Sterzing, Brixen, Bozen und Meran eingerichtet. Wo Sie sich testen lassen können, erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 04.12.2020

Muss ich mich in meiner Wohnsitzgemeinde testen lassen oder kann ich mich auch in einer anderen Gemeinde testen lassen?

Wenn die Notwendigkeit besteht, können Sie sich auch in einer anderen Gemeinde testen lassen. Teilen Sie den gewünschten Standort den Mitarbeitern bei der ersten Kontaktaufnahme mit.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wann und wie oft wird man getestet?

Man lässt sich vier Wochen lang einmal in der Woche testen. Der Test sollte möglichst immer auf den gleichen Wochentag fallen oder höchstens einen Tag früher oder später erfolgen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Muss man sich zum Test anmelden?

Ihre Gemeinde/Ihre Schule/Ihr Kindergarten schickt Ihnen ein Formular zu, mit welchem Sie Ihr Einverständnis für die Teilnahme an der Testaktion und die Verarbeitung Ihrer Daten geben.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Was muss ich zum Test mitbringen?

Bitte bringen Sie das Anmeldeformular, Ihre Gesundheitskarte und einen gültigen Ausweis mit. Wichtig ist die Angabe einer E-Mail-Adresse und einer italienischen Mobiltelefonnummer für die Mitteilung des Testergebnisses.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Was bringt es mir, an dem Test teilzunehmen?

Durch Ihre Teilnahme am "Südtirol-Monitoring" leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die Überwachung und Eindämmung des Infektionsgeschehens in Südtirol. Mit dem Test wissen Sie zudem regelmäßig über Ihren Gesundheitszustand Bescheid und tragen zum Schutz der Gesundheit Ihrer Mitmenschen bei. Halten Sie aber in jedem Fall weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen ein!

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wie sieht es mit dem Datenschutz bei dieser Testung aus?

Die Teilnahme am "Südtirol-Monitoring" ist freiwillig. Die Datenverarbeitung erfolgt hier mit dem Zweck der Diagnose, Behandlung und Vorbeugung des Covid-SARS-CoV-2-Notstandes. Gesetzliche Grundlage ist der Art. 9, Absatz 2, Buchstabe i) h) der EU-Verordnung 2016/679 (DSGV). Den Personen, die am Test teilnehmen, wird gemäß den Artikeln 13 und 14 der DSGV ein Informationsblatt über die Verarbeitung der persönlichen Daten zur Verfügung gestellt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Bitte befolgen Sie weiterhin folgende Empfehlungen:

Mund und & Nase bedecken

Mund & Nase bedecken

Abstand halten

Abstand halten

Hände waschen

Hände waschen