SSÜDTIROL TESTET - GEMEINSAM GEGEN CORONA - JETZT ALLE

 


Südtirol testet: Phase 2

Nach der erfolgreichen landesweiten Testaktion „Südtirol testet“ im November 2020 geht es mit der Phase 2 weiter: die Überwachung der Infektionsentwicklung. Diese erfolgt mithilfe eines Frühwarnsystems auf drei Schienen:

  • wöchentliches „Südtirol-Monitoring“,
  • Überwachung mittels Contact-Tracing,
  • Ad-hoc-Screening-Programme bei höheren Infektionsraten (Hotspot-Tests).

Unter "Südtirol-Monitoring" versteht man die gezielte Testung von repräsentativ ausgewählten Gruppen. Damit wird die Entwicklung der Infektionsrate landesweit überwacht und eventuelle Hotspots werden rechtzeitig ausfindig gemacht. Am "Südtirol-Monitoring" nehmen 4.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Personen zwischen 18 und 70 Jahren teil, die eine repräsentative Stichprobe aus der Südtiroler Bevölkerung darstellen, und zudem noch 900 Angestellte aus dem Schulbereich und 300 volljährige Oberschülerinnen und Oberschüler. Jede dieser Personen lässt sich vier Wochen lang einmal pro Woche mittels Antigen-Schnelltest testen. Danach werden andere Personen ausgewählt. 
Wer für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt wurde, erhält eine schriftliche Einladung und ein Informationsschreiben von seiner Gemeinde oder der Schuldirektion. Der Test ist kostenlos, die Teilnahme freiwillig.

Falls Sie für das „Südtirol-Monitoring“ ausgewählt worden sind: Machen Sie mit. Ihre Teilnahme ist wichtig!

Kontaktverfolgung („Contact-Tracing“): Die engen Kontakte von positiv getesteten Personen werden ausfindig gemacht und unter Quarantäne gestellt, um die Infektionsketten zu unterbrechen.

Hotspot-Tests: Als dritten Teil des Frühwarnsystems setzt das Südtiroler Gesundheitswesen immer dann ein Ad-hoc-Screening-Programm ein, wenn in bestimmten Gebieten oder Teilen der Gesellschaft ein höheres Infektionsaufkommen - also ein Hotspot - auftritt, etwa in stark betroffenen Gemeinden, Unternehmen, Schulen usw.

Südtirol testet“ war eine landesweite Testaktion, die vom 20. bis 22. November 2020 in Südtirol stattfand. Organisiert wurde sie vom Südtiroler Sanitätsbetrieb und der Agentur für Bevölkerungsschutz in Zusammenarbeit mit den Südtiroler Gemeinden, den Freiwilligen Feuerwehren und dem Weißen und Roten Kreuz. An rund 200 auf das ganze Land verteilten Teststationen konnten sich alle Bürgerinnen und Bürger über 5 Jahre kostenlos und freiwillig mittels Antigen-Schnelltest testen lassen. Bei einigen Ärzten für Allgemeinmedizin und Apotheken konnte man sich auch noch in den Tagen vor und nach der Aktion testen lassen. Der Erfolg war überwältigend: Es nahmen insgesamt 362.050 Personen an der Testaktion teil. 3.615 von ihnen waren positiv und wurden sofort isoliert.

Zu den Ergebnissen von "Südtirol testet"


Testaktion in Toblach: Informationen finden Sie hier.


Wo wird getestet?

Standorte der Teststationen

Wie wird getestet?

Es wird ein Antigen-Schnelltest durchgeführt. Das ist ein Abstrich, der das Vorhandensein des Virus nachweisen kann und innerhalb ca. 15 Minuten ein Ergebnis liefert.

Videokampagne: Südtirol testet

Häufig gestellte Fragen

Welches sind die Ziele von Südtirol testet - Phase 2?

Nach der erfolgreichen Durchführung der Testaktion "Südtirol testet" mit 362.050 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, von denen 3.615 positiv waren, geht es nun mit der Einrichtung eines Frühwarnsystems weiter. Dieses besteht aus drei Schienen: "Südtirol-Monitoring", Kontaktverfolgung und Hotspot-Tests.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Was ist mit "Südtirol-Monitoring" gemeint?

Unter "Südtirol-Monitoring" versteht man die gezielte Testung von repräsentativ ausgewählten Gruppen. Damit wird die Infektionsrate überwacht und eventuelle Hotspots werden rechtzeitig ausfindig gemacht.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wie viele Personen nehmen am "Südtirol-Monitoring" teil?

Am "Südtirol-Monitoring" nehmen 4.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Personen zwischen 18 und 70 Jahren teil, die eine repräsentative Stichprobe aus der Südtiroler Bevölkerung darstellen, zudem noch 900 Personen aus dem Schulbereich und 300 volljährige Oberschüler und Oberschülerinnen. Jede dieser Personen lässt sich vier Wochen lang einmal pro Woche testen, wobei die Teilnahme am Test freiwillig ist. Danach werden andere Personen ausgewählt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wer wählt die Personen aus, die am "Südtirol-Monitoring" teilnehmen sollen?

Das Landesinstitut für Statistik ASTAT hat die Stichprobe, die nach dem Zufallsprinzip erfolgt, erstellt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Woher weiß ich, dass ich für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden bin?

Wer für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt wurde, wird von der eigenen Gemeinde/von der eigenen Direktion telefonisch kontaktiert und/oder erhält ein Einladungsschreiben inklusive weiteren Informationen (Merkblatt, Anmeldeformular, Formular für die Einwilligung zur Teilnahme inkl. Datenschutzerklärung).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Kann ich mich auch freiwillig als Testperson für das "Südtirol-Monitoring" melden?

Ja, es wird auch möglich sein, freiwillig am "Südtirol-Monitoring" teilzunehmen. Wenn Sie daran interessiert sind, kontaktieren Sie bitte Ihre Gemeinde.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 14.12.2020

Ist es verpflichtend, am Test teilzunehmen?

Nein, die Teilnahme ist freiwillig. Wenn man teilnimmt, sollte man den Test einmal wöchentlich für 4 Wochen machen. Ein einzelner Test ist nicht möglich.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich wurde für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt. Kann ich eine andere Person vorschlagen, die an meiner Stelle daran teilnehmen möchte?

Wenn Sie nicht am "Südtirol-Monitoring" teilnehmen können oder möchten, können Sie keine andere Person vorschlagen, die Ihren Platz einnimmt. Die andere Person kann sich allerdings freiwillig melden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 14.12.2020

Ich wurde für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt, befinde mich aber gerade in Isolation, weil ich erst vor kurzem positiv getestet worden bin.

In diesem Fall nehmen Sie nicht an der Testaktion teil. Informieren Sie bitte Ihre Gemeinde/Ihre Direktion darüber.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich bin für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden, aber ich bin gehbehindert. Kann der Test auch zu Hause durchgeführt werden oder gibt es einen Abholdienst?

Es gibt Drive-In-Stationen, an denen man während des Tests im Auto sitzen bleiben kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich bin für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden, aber ich bin als enger Kontakt in Quarantäne.

Gehen Sie bitte nicht zum Test im Rahmen des "Südtirol-Monitoring" und informieren Sie Ihre Gemeinde/Ihre Direktion. Als enger Kontakt werden Sie vom Dienst für Hygiene kontaktiert. Dieser klärt mit Ihnen das weitere Vorgehen ab.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich wurde für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt, aber ich bin krank.

Wenn Sie krank sind oder grippeähnliche Symptome haben, dürfen Sie nicht zum Testen gehen. Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie telefonisch Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin! Informieren Sie auch Ihre Gemeinde/Ihre Direktion, dass Sie nicht am Test teilnehmen können.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Ich bin für das "Südtirol-Monitoring" ausgewählt worden, aber ich bin im Außendienst und somit in den vier Testwochen gar nicht/nur zeitweise in Südtirol.

Die Teilnahme an "Südtirol-Monitoring" ist freiwillig. Wenn Sie aus beruflichen Gründen nicht daran teilnehmen können, dann sagen Sie bitte in Ihrer Gemeinde Bescheid.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Was passiert, wenn ich zufällig bei beiden Stichproben (Gemeinde und Schule/Kindergarten) des "Südtirol-Monitorings" ausgewählt wurde?

Teilen Sie bitte entweder Ihrer Gemeinde oder Ihrer Direktion mit, dass Sie bereits ausgewählt wurden. Sie können nur bei einer Stichprobe teilnehmen. Ihr Platz in der anderen Stichprobe wird dann mit einer weiteren, zufällig ausgewählten, Person besetzt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 14.12.2020

Welcher Test wird beim "Südtirol-Monitoring" durchgeführt?

Wie bei "Südtirol testet" wird ein Antigen-Schnelltest durchgeführt. Das ist ein Nasen-Rachen-Abstrich, der das Vorhandensein einer großen Viruslast nachweisen kann und innerhalb von 15 bis max. 30 Minuten ein Ergebnis liefert. Der Test ist sicher und läuft in der Regel völlig schmerzfrei ab.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Es gibt ja mehrere Antigentests. Welchen genau verwendet der Sanitätsbetrieb bei dieser Testaktion?

Bei dieser Testaktion wird folgender Antigentest verwendet: der „STANDARD Q COVID-19 Ag Test” der Firma SD Biosensor.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 09.12.2020

Welche Werte haben diese Tests bei Sensivität und Spezifität?

Der Test der Firma SD Biosensor „STANDARD Q COVID-19 Ag Test” hat eine Sensivität von 96,52% und eine Spezifität von 99,68%.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 09.12.2020

Wo kann man sich testen lassen?

Die Testungen finden bei den Hausärzten, Kinderärzten und Apotheken statt, die an dieser Testaktion teilnehmen. Weiters werden vom Weißen und Roten Kreuz Drive-In-Stationen eingerichtet. Bitte merken Sie die Testtermine vor! Die Kontakte für die Vormerkung bei Hausärzten, Kinderärzten, Apotheken finden Sie unter https://www.sabes.it/de/covid19/Antigen-Schnelltest-bei-anderen-Einheiten.asp. Vormerkung für die Drive-In-Stationen unter https://www.sabes.it/vormerken.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 04.12.2020

Muss ich mich in meiner Wohnsitzgemeinde testen lassen oder kann ich mich auch in einer anderen Gemeinde testen lassen?

Wenn die Notwendigkeit besteht, können Sie sich auch in einer anderen Gemeinde testen lassen. Teilen Sie den gewünschten Standort den Mitarbeitern bei der ersten Kontaktaufnahme mit.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Wann und wie oft wird man getestet?

Man lässt sich vier Wochen lang einmal in der Woche testen. Der Test sollte möglichst immer auf den gleichen Wochentag fallen oder höchstens einen Tag früher oder später erfolgen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Datum: 03.12.2020

Bitte befolgen Sie weiterhin folgende Empfehlungen:

Mund und & Nase bedecken

Mund & Nase bedecken

Abstand halten

Abstand halten

Hände waschen

Hände waschen