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Abgeschlossene Projekte

Thermische Restmüllverwertungsanlage Bozen

Zuständiges Amt

Abteilung Tiefbau - Amt für Infrastrukturen und Umweltanlagen 10.4

Projektbeteiligte

Gesamtkoordinator
Dr. Ing. Valentino Pagani, Abteilung Tiefbau
Amtsdirektor
Dr. Ing. Marco Springhetti, Amt für Infrastrukturen und Umweltanlagen
Verfahrensverantwortliche
Dr. Ing. Valentino Pagani, Abteilung Tiefbau
Gesamtplaner
TBF + Partner aus der Schweiz - Dr. Ing. Thomas Vollmeier, Dr. Arch. Claudio Lucchin, Dr. Ing. Antonio Ianeselli, Dr. Ing. Primo De Biasi, Dr. Ing. Michele Carlini, Dr. Ing. Reinhard Thaler alle aus Bozen und p.ind. Claudio Orlati aus Forlí.
Bauleiter
TBF + Partner aus der Schweiz - Dr. Ing. Thomas Vollmeier, Dr. Arch. Claudio Lucchin, Dr. Ing. Primo De Biasi, Dr. Ing. Michele Carlini, Dr. Ing. Reinhard Thaler alle aus Bozen und p.ind. Claudio Orlati aus Forlí.
Firma
Bietergemeinschaft: Atzwanger Ag aus Bronzoll (Bz) + Hafner GmbH aus Bozen, Ladurner Ag aus Tirol (Bz), Stahlbau Pichler GmbH aus Bozen, Consorzio Cooperative Costruzioni CCC Soc. Coop. aus Bologna, Wipptalerbau Ag aus Gossensass(Bz) und Seeste Bau Ag aus Bozen

Zusammenfassende Kurzbeschreibung

1. Laut Abfallwirtschaftskonzept 2000 soll der gesamte Restmüll Südtirols in einem einzigen Verbrennungsofen thermisch behandelt werden und die dadurch erzeugte Wärme in Elektroenergie bzw. Wärmeenergie umgewandelt werden.
2. Die bestehende Müllverbrennungsanlage ist bereits seit 1988 bzw. 1992 in Betrieb und wird ca. im Jahr 2010 die maximale Lebensdauer derartiger Anlagen erreichen, zudem reicht die Kapazität nicht für die neue Aufgabe. Es sollen nämlich 130.000 t Müll jährlich thermisch verwertet werden.
3. Das Projekt umfasst die Neuplanung der thermischen Restmüllverwertungsanlage mit besonderem Augenmerk auf die maximale Energieauskoppelung und Rauchgasreinigung nach dem neuesten Stand der Technik.
4. Durch die Verwirklichung dieses Projektes sollen die Deponien entlastet werden und zugleich soll auch den neuen europäischen Richtlinien zur Müllentsorgung Rechnung getragen werden.
5. Nach Fertigstellung der neuen Anlage kann die bestehende Verbrennungsanlage abgerissen werden. Auch dort ist das Gelände vom abgelagerten Industriemüll zu sanieren.
Um eine sinnvolle Verwertung der gewonnen Wärmeenergie zu gewährleisten, ist das Fernwärmenetz der Stadt Bozen zu potenzieren.


Detailbeschreibung

Die neue thermische Restmüllverwertungsanlage wird 16,3 t/h Restmüll behandeln. Der Heizwert des Mülls beläuft sich auf 13 MJ/kg, damit werden 14,4 MW Elektroenergie erzeugt und 5,9 MW Wärmeenergie an das Fernwärmenetz abgegeben. Mit der erzeugten Energie können 590 Wohnungen mit Wärme und 4.800 Haushalte mit Strom versorgt werden.
Durch besondere Aufmerksamkeit bei der Rauchgasbehandlung sollen die bereits bei der heutigen Anlage erreichten niedrigen Grenzwerte noch weiter unterschritten werden: sie werden weit unter den Richtwerten der europäischen und nationalen Gesetzgebung liegen.
Besonderes Augenmerk wird auch auf die architektonische Gestaltung der Anlage gelegt. Es soll nicht mehr die technologische Anlage mit ihren Maschinen, Rohrleitungen, Gerüsten und dem Kamin im Vordergrund stehen, sondern der gesamte Komplex wird in drei Baukörper unterteilt, die der Skyline Bozens angepasst sind: ein lang gezogener Baukörper mit einer Höhe von rund 42 m wird die Anlage selbst beherbergen an deren südlichem Ende der 60 m hohe Kamin steht, im Norden wird die Entladehalle mit dem Müllbunker in Stahlbeton errichtet und an der Ostseite beherbergt eine Glaskonstruktion das Betriebsgebäude.
Für den Bau der Anlage steht eine Fläche von 25.000 m² zur Verfügung davon werden 7.600 m² überbaut. Die oberirdische Kubatur beträgt rund 176.000 m³.

Juni/Juli 2010: Gefahrenmaterial auf Baustelle gefunden, klicken Sie hier für detailiertere Informationen

Pläne, Grafiken, Fotos

Luftaufnahme

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Foto des Modells

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Lageplan

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Verfahrensschema

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November 2009

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Jänner 2010 - Bauarbeiten

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Februar 2010: Decke Wanne K

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Mai 2010: Wiederauffüllung des Aushubes Zone Nord

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Juli 2010: Entsorgung Gefahrenstoffe

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September 2010: Zone D

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Jänner 2011: Fundamente Zone Süd

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April 2011: Müllbunker am Eingang der Baustelle

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April 2011: Fundamente für die neue LKW-Waage Richtung Autobahn

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Juni 2011

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Juni 2011: Letzte Aushubarbeiten für die Sanierung des Areals

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November 2011: Stand der Arbeiten - Ansicht seitens der Autobahn A22

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Dezember 2011: Dach der thermischen Restmüllverwertungsanlage

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Dezember 2011: Glasfassade

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Dezember 2011: Innenstiege

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April 2012: Montage der Wand für den Entsorgungsraum

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April 2012: Positionierung der Wand für den Heizkessel

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April 2012 Schweißung der Wand für den Heizkessel

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Juni 2012: Gerüst für die architektonische Verkleidung des Gebäudes

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Juni 2012: Gerüst für die architektonische Verkleidung des Gebäudes

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Oktober 2012: Stand der Arbeiten

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Oktober 2012: Stand der Arbeiten

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November 2012: Stand der Arbeiten

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November 2012: Stand der Arbeiten

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November 2012: Stand der Arbeiten

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Mai 2013: Gebäudeansicht von der Rückseite

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Mai 2013: Gebäudeansicht von der A22

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Mai 2013: interne Details

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Mai 2013: interne Details

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Mai 2013: interne Details

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Mai 2013: interne Details

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Baukosten

117,9  Mio €

Termine

Baubeginn
10.12.2008
Bauende
14.3.2014
Inbetriebnahme der Anlage
24.7.2013

Amt 10.4 - Juli 2013