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Abgeschlossene Projekte

Neue Zufahrtsbrücke für das Sicherheitsfahrzentrum in der Frizzi-Au

Bozen Frizzi-Au: Etschuferstraße zwischen Bozen und Leifers

Zuständiges Amt

Abteilung Tiefbau, Amt für Straßenbau Mitte/Süd 10.2

Projektbeteiligte

Gesamtkoordinator
Dr. Ing. Valentino Pagani, Abteilung Tiefbau
Amtsdirektor
Dr. Ing. Maurizio Mazagg
Projektsteuerer
Dr. Ing. Umberto Simone, Amt für Straßenbau Mitte/Süd
Gesamtplaner
Dr. Ing. Umberto Simone Amt für Straßenbau Mitte/Süd
Bauleiter
Dr. Ing. Umberto Simone Amt für Straßenbau Mitte/Süd

Zusammenfassende Kurzbeschreibung

Dieses Projekt sieht die Errichtung einer neuen Zufahrt zur sog. Frizzi-Au in der Gemeinde Pfatten, auf dem rechten Flussufer der Etsch, vor.
Im Projekt sind die Erweiterung der linken Etschuferstraße, von der Einmündung bis südlich der bestehenden Müllhalde (ca. 500 m) und eine neue Brücke zur Überquerung der Etsch (91 m) mit angrenzendem Radweg (von Süden bzw. Leifers kommend entlang dem Etschdamm erreichbar) vorgesehen. Hier ist ein Kreisverkehrsplatz mit Armen in Richtung Fahrsicherheitszentrum, bestehende Müllhalde und zukünftigem Ausbau der Müllhalde geplant. Der Radweg auf der rechten orographischen Seite wird unter die Brücke umgeleitet.

Detailbeschreibung

Zur Feststellung der Straßenbreite wurde der Regelquerschnitt der Provinz 6b ausgewählt. Die Fahrbahn ist 7,0 m breit und ist in zwei jeweils 3,0 m breite Fahrspuren aufgeteilt; es sind außerdem 2 Straßenbankette zu jeweils 50 cm vorgesehen.
Die Strecke von der Flusseinmündung bis zur neuen Brücke ist ca. 500 m lang.
Die Brücke befindet sich auf einer Geraden (91 m lang) und endet in einem Kreisverkehrplatz mit einem Durchmesser von 14 m + 0,5 m Bankett und einer Fahrbahnbreite von 7,5 m. Die Abzweigungen des Kreisverkehrplatzes führen zur Einfahrt der bestehenden Müllhalde im Norden, zur Einfahrt des zukünftigen Ausbaus der Müllhalde im Osten und zur Einfahrt des Fahrsicherheitszentrums, mit einer parallel laufenden Fahrspur für Fahrräder.
Die neue Brücke wird auf zwei Pfeilern errichtet und weist ein zentrales Brückenfeld aus einer cls-Stahlstruktur mit einer Spannweite von ca. 61 m auf. Die seitlichen Brückenfelder aus Stahlbeton (Spannweite 12,65 und 14,90 m) werden hingegen mit einem durchgehenden Rahmen aus Pfeilern und Stahlbetonmauern errichtet.
Die Notwendigkeit, die maximale Durchflussmenge + 1 m zu respektieren, bringt die Erhöhung der Straßenquote bis zu einer maximalen Höhe von 3,8 m mit sich.
Die Gesamtlänge der Brücke beträgt ca. 11,5 m; es können somit zwei Fahrspuren zu jeweils 3 m errichtet werden.
Die Höhe des Trägers des Haupt-Brückenfelds besteht aus 238 cm Stahl und einer 26 cm dicken Brückenplatte aus Stahlbeton. Die vorgesehene Menge an Stahl für Träger und sekundäre Strukturen beträgt 235 t.
Die Gründungen der Brücke werden mit Bohrpfählen mit einem Durchmesser von 120 cm realisiert und werden eine Tiefe zwischen 15 und 20 m erreichen.

Pläne, Grafiken, Fotos

Gesamtchorographie mit Fahrsicherheitszentrum und Müllhalde

Gesamtchorographie mit Fahrsicherheitszentrum und Müllhalde

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Längsschnitt der neuen Brücke

Längsschnitt der neuen Brücke

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Querschnitt der neuen Brücke

Querschnitt der neuen Brücke

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Belastungsprobe

Belastungsprobe

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Baukosten

Gesamtkosten: rund 3,65 Mio. Euro

Termine

Ausschreibung abgeschlossen, Vergabe an die Baufirma Wipptalerbau aus Sterzing.
Ausführung der Arbeiten: von März 2006 bis April 2007

Dr. Ing. Umberto Simone