Contenuto principale

Projekte in Planung und Ausführung

Umfahrung Kastelbell und Galsaun

Zuständiges Amt

Abteilung Tiefbau, Amt für Straßenbau West 10.1

Projektbeteiligte

Gesamtkoordinator
Dr. Ing. Valentino Pagani, Abteilung 10 Tiefbau
ab 12.2.2014 Dr. Ing. Gustav Mischi, Abteilung 10 Tiefbau
Amtsdirektor
Dr. Ing. Günther Kiem, Amt für Straßenbau West 10.1
Verfahrensverantwortliche
Dr. Ing. Günther Kiem, Amt für Straßenbau West 10.1
Gesamtplaner
Bietergemeinschaft Pfeifer Planung
Bauleiter
noch zu ernennen
Firma
noch zu ernennen

Zusammenfassende Kurzbeschreibung

- Ausgangslage
Bereits seit Jahrzehnten wurde über den notwendigen Ausbau der Vinschgauer Staatsstrasse diskutiert und auch geplant. Die Ortschaften Kastelbell und Galsaun sind vom Durchzugsverkehr sehr geplagt. Im März 2009 hat die Landesregierung die überarbeiteten technischen Eigenschaften genehmigt.

- Problemstellung, welche das Projekt notwendig machte
Es ist zu erwarten, dass dieser Verkehr in den kommenden Jahren ansteigen wird. Als Planungsziel wurde die Verkehrsentlastung der beiden Ortschaften Kastelbell und Galsaun durch eine landschaftlich vertretbare und wirtschaftlich machbare Umfahrung definiert.

- Umfang des Projektes
Mittels eines Planungswettbewerbs wurde der Auftrag für die Planung erteilt.
Der auszubauende Streckenabschnitt der SS 38 liegt zwischen dem km 176,50, ca. 450 m westlich von Schloss Kastelbell, und dem km 179,40, der Abzweigung der bestehenden SS 38 in die Ortschaft Tschars. Die Umfahrungsstraße wird als Tunnellösung ausgeführt mit entsprechenden Anschlussstrecken im Osten und Westen. Der Anschluss an Kastelbell ist i Im Westen ist mit einem T-Knoten als Vollanschluss vorgesehen, im Osten mit einem Kreisverkehr.

- allfällige Unterteilung in Lose: derzeit keine, eventuell noch zu definieren

- erwarteter Nutzen: Verkehrsentlastung der Ortschaften Kastelbell und Galsaun

- Hinweis auf allfällige Zusammenhänge mit anderen Projekten: Keine

Detailbeschreibung

Die neue Umfahrungsstraße hat eine Gesamtlänge von rund 3.360 m, beginnt von Westen kommend kurz vor dem Schloss Kastelbell und mündet im Osten auf der Höhe der Gewerbezone Galsaun wieder in die bestehende Staatsstraße.
Die Linienführung der Trasse wurde so gewählt, dass sich der Eingriff auf Landschaft und Kulturgrund auf ein Minimun beschränkt. Die Kreuzung im Westen wird mit einer Ausfädelspur von reschen kommend und einer Linksabbiegespur von Meran kommend ausgebildet. Nach ca. 200 m beginnt der neue Umfahrungstunnel. Der gesamte Tunnel führt über über einen langgezogenen Rechtsbogen und endet beim Ostportal hinter Galsaun. Nach einer anschließenden Geraden erreicht man einen Kreisverkehr, der den Anschluss an die bestehende Staatsstraße bildet. Die Länge des neuen Tunnels beträgt ca. 2.500 m und weist ein geringes Längsgefälle von etwas mehr als 1/% auf. Die neue Trasse entspricht den Anforderungen durch die Vorgabe der Entwurfsgeschwindigkeit von 90 km/h.
An beiden Portalen werden Technikräume angeordnet, wobei sich die Haupteinrichtungen am Ortsportal befinden. In jeder Fahrtrichtung ist alle 1000 m eine Pannenbucht angeordnet. Es ergeben sich in Summe 4 Pannenbuchten und 4 Fluchtstollen (alle 500m)
Im Bereich der Anschlußstrecke im Osten ist aufgrund von Steinschlaggefahr ein Schutzwall vorgesehen.
Bei der Gestaltung der neuen Tunnelportale und der landschaftlichen Einbindung der Trasse wird besonders darauf geachtet, die Qualitäten des bestehenden Landschaftsbildes zu erkennen, aufzunehmen und weiterzuführen. Die Portale präsentieren sich als horizontal gemauerte Balken. Sie fügen sich in das gewachsenen Landschaftsbild ein und betonen den horizontalen Verlauf der Steinmauern. Der Eingriff hält sich optisch zurück und lenkt den Blick, im Westen auf das naheliegende Schloss Kastelbell, im Osten auf die terrassierten Weinberge.
Zwischen dem Kreisverkehr im Osten und dem Tunnelportal, liegt nördlich der Straße das Biotop Krebsbach. Das Biotop wird im Zuge des Projektes aufgewertet, der Bachlauf neu gestaltet und Pufferstreifen errichtet.

Pläne, Grafiken, Fotos

Lageplan

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Kreuzung West

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Kreuzung Ost

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Regelquerschnitte Tunnel

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Regelquerschnitte Anschlussstrecken

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Rendering Kreuzung West

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Rendering Kreuzung Ost

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Rendering Kreuzung Ost

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Rendering Ostportal mit Steinschlagschutzwall

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Rendering Westportal

.

Zum Vergrößern Bild anklicken


Rendering landschaftliche Einbindung

.

Zum Vergrößern Bild anklciken


Baukosten

Costi complessivi
82,3 Mio €

Termine

Ausschreibung:
voraussichtlich: 2017
Baubeginn:
voraussichtlich 2018
Verkehrseröffnung:
voraussichtlich Herbst 2021
Bauende:
voraussichtlich 2021

Geom. Paolo Fedre - Oktober 2016