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Laufende Projekte
SS.12.2. - Umfahrungsstraße der Stadt Brixen - Umfahrung Vahrn
Variante zur Brennerstaatsstraße SS 12 zwischen km 477,390 und km 482,600
Zuständiges Amt
Abteilung Tiefbau, Amt für Straßenbau Nord/Ost 10.3
Projektbeteiligte
Gesamtkoordinator
Dr. Ing. Valentino Pagani, Abteilung Tiefbau
Amtsdirektor
Dr. Ing. Gustav Mischi, Amt für Straßenbau Nord-Ost 10.3
Verfahrensverantwortliche (Umfahrung Brixen)
Dr. Ing. Johann Röck
Verfahrensverantwortliche (Umfahrung Vahrn)
Dr. Ing. Gustav Mischi
Gesamtplaner (Umfahrung Brixen)
Dr. Ing. Mario Valdemarin
Gesamtplaner (Umfahrung Vahrn)
ILF, Innsbruck - EUT
Bauleiter (Umfahrung Brixen)
Dr. Ing. Mario Valdemarin
Bauleiter (Umfahrung Vahrn)
ILF, Innsbruck - EUT
Firma (Baulos 1)
P.A.C. S.p.A. – Bozen, Betoneisack – Klausen, Passeirer Bau - St. Martin in Passeier
Zusammenfassende Kurzbeschreibung
Dieses Bauvorhaben sieht die Realisierung einer Umfahrung der Stadt Brixen und Vahrn mittels der Errichtung einer Variante der Brennerstaatsstrasse Nr. 12 zwischen den km 476,981 und 481,663 vor. Die Anbindung an die bestehende Staatsstraße erfolgt anhand der Ausfahrten Süd, Mitte und Nord. Die Gesamtlänge des neuen Abschnittes beträgt 4,682 km.
Die Umfahrung Brixen/Vahrn wird in 2 Baulose realisiert:
Baulos 1: Südtunnel – Nordtunnel – Anschluss Brixen Nord
Baulos 2: Mittelanschluss und Umfahrung Vahrn
Video
Detailbeschreibung
Wesentliche Merkmale dieses fertiggestellten 1. Bauloses (von Süden nach Norden) sind:
Der Südanschluss mit einem Kreisverkehr und einer 85 m langen Unterführung für die Rampe in südlicher Richtung.
Der Südtunnel G1 „Burgfrieden“ mit einer Länge von 1.237 m, davon 1.100 bergmännisch und 137 m in offener Bauweise, welcher jeweils zweimal die Eisenbahnlinie und die Autobahn A22 unterquert. Dieser Tunnel besitzt außerdem drei Notausgänge und einen Lüftungskamin.
Der Nordtunnel G2 „Pfeffersberg“ mit einer Länge von 783 m, davon 101 m bergmännisch und 682 m in offener Bauweise, welcher die Eisenbahnlinie unterquert. Der Tunnel hat einen Notausgang und einen Lüftungskamin.
Der Tunnel G2 endet nördlich des Brixner Krankenhauses. Dort schließt die Umfahrung Vahrn direkt an die Umfahrung Brixen an. Der Anschluss Brixen Nord befindet sich bereits auf Vahrner Gemeindegebiet. Der 288 m lange Tunnel des Anschluss Brixen Nord wurde als Kastenquerschnitt in offener Bauweise erstellt.
Für den offenen Abschnitt zwischen Süd- und Nordtunnel wurde eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen, um die Lärm- und Staubemissionen für die Anrainer zu minimieren, wie die Erhöhung der vorgesehenen Lärmschutzwände auf 4m, Einsatz von bewehrter Erde im Bereich Portal Mittelanschluss G3 und somit Annäherung der Lärmschutzwände an die Lärmquelle Straße und die Verlängerung des Nordportals des Südtunnels um ca. 15,0m.
2. Baulos: Mittelanschluss und Umfahrung Vahrn
Der Mittelanschluss mit einer Länge von 525 m und einem 361 m langen Tunnel G3 (256 m bergmännisch und 105 m in offener Bauweise ausgeführt), zweigt im offenen Bereich zwischen Süd- und Nordtunnel ab und bildet die Anbindung an das Zentrum von Brixen. Der Tunnel unterquert den Südtunnel des 1. Bauloses und die Eisenbahnlinie.
Aus logistischen, technischen und nicht zuletzt auch ökonomischen Überlegungen, wurde ein Teil der Arbeiten des Tunnels G3 der ausführenden Bietergemeinschaft des 1. Bauloses übergeben.
Die Arbeiten, welche vom 3. Baulos in das 1. übernommen wurden, sind Aushub- und Ausbrucharbeiten, Sohlgewölbe und provisorische Auskleidung bis zum bereits realisierten Knotenpunkt der Kreuzung von G1/G3. Dazu kommen die Herstellung des Tunnelportals, des Tunnelabschnittes in offener Bauweise, die Straßenbau- und Fertigstellungsarbeiten (Asphalte, Außengestaltung, Lärmschutzwände).
Die definitive Tunnelauskleidung, sowie der Ausbruch des Tunnelabschnittes inklusive Portal auf der Seite Brixen Stadt mit Anbindung mittels Kreisverkehr bleiben ein eigenes Bauvorhaben.
Kernstück der Umfahrung Vahrn ist der 465 m lange Tunnel Vahrn, welcher in offener Bauweise in extrem beengten Platzverhältnissen und quer zur Grundwasserströmung mit sehr hoher, einseitiger Überschüttung herzustellen ist. Die beiden Tunnelaußenkanten liegen jeweils weniger als 80 cm von angrenzenden Bauwerken entfernt. Der Tunnel wird nach Fertigstellung wieder von der bis zu 9 m hohen Autobahnböschung eingeschüttet. Weiters liegt der gesamte Tunnel quer zu einer Grundwasserströmung, die mittels mehrerer Grundwasserdüker unter dem Bauwerk zu führen sind.
Diese vielfältigen bautechnischen Herausforderungen werden mittels mehrmaligen Wechsels zwischen herkömmlicher Kastenbauweise mit seitlichem Bohrpfahl-Baugrubenverbau und Bohrpfahl-Deckelbauweise gelöst. Der 230 m lange Tunnel unterhalb der Autobahnraststätte Plose wird wie der Anschluss Brixen Nord als Kastenquerschnitt in Deckelbauweise erstellt.
Darüber hinaus erfordert die enge Parallellage zur Autobahn, sowie zu der Autobahn-Raststation Plose auch Bohrpfahlwände und Winkelstützmauern als Stützbauwerke. Diese werden mit Lärmschutzpanelen verkleidet. Weitere Lärmschutzwände sind im Bereich zwischen dem Tunnel Raststation Plose und dem Tunnel Vahrn sowie beim Kreisverkehr SS12/SS49 vorgesehen. Die Anbindung der bestehenden SS12 im Norden von Vahrn sowie des Anschlusses Brixen Nord an die neue Umfahrungsstraße von Vahrn erfolgt mittels T-Knoten.
Pläne, Grafiken, Fotos
Oktober 2009: Westportal Tunnel Nordanschluss, Ausführung laut Arch. Scagnol
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Oktober 2009: Tunnel Nordanschluss Richtung Kreisverkehr SS 12/ SS 49: Abdichtung und Einschüttung
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Jänner 2010: Fertiges Westportal Tunnel Nordanschluss, Ausführung lt Arch. Scagnol
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Jänner 2010: Südtnnel G1: Montage der Schalung für die Betonschale der mittleren Pannenbucht
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Februar 2010: Unterführung Südportal Südtunnel: Herstellung der Großbohrpfähle
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März 2010: Fertiges Ostportal Tunnel Nordanschluss, Ausführung lt. Arch. Scagnol
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Mai 2010: Lärmschutzwände am Westportal Tunnel Nordanschluss,Ausführung lt. Arch. Scagnol
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Juli 2010- Südtunnel G1: Errichtung des 3. Fluchtstollens und Auffüllen der offenen Baugrube im Bereich Wohnhaus Matscher
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Juli 2010- Südtunnel G1, Unterführung Südportal: Einheben der vorgespannten Träger
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Oktober 2010: Fertiges Westportal Tunnel Nordanschluss mit Lärmschutzwänden
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März 2011: Fertiges Ostportal Tunnel Nordanschluss, Ausführung laut Arch. Scagnol
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Baukosten
Gesamtkosten
Baulos 1 (Südtunnel - Nordtunnel + Anschluss Brixen Nord) : 111,2 Mio Euro
Baulos 2 (Mittelanschluss + Umfahrung Vahrn): noch nicht genau definiert
Termine
Baulos 1 (Südtunnel/Nordtunnel + Anschluss Brixen Nord):
Baubeginn:
21.8.2006 (Nordtunnel-Südtunnel)
10.11.2008 (Anschluss Brixen Nord)
Verkehrseröffnung
18.4.2011
Bauende (Feinarbeiten)
Jänner 2012
Baulos 2 (Mittelanschluss + Umfahrung Vahrn):
Ausschreibung noch nicht definiert

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