Flugverbot

Ausnahme vom Flugverbot in sensiblen Zonen

Das Landesgesetz vom 27. Oktober 1997, Nr. 15 (Externer Link) verbietet in Naturparks, Biotopen und sensiblen Zonen (Gebiete über 1600 Meter) mit motorbetriebenen Luftfahrzeugen zu starten, zu landen und das Gebiet in Flughöhen von weniger als 500 Metern zu überfliegen. Absatz 7 des Artikels 1, des genannten Gesetzes sieht vor, dass die Landesregierung eine Verordnung erlässt, in der Ausnahmen vom Flugverbot geregelt werden. Die Landesregierung hat 2015 diese Verordnung überarbeitet - die Verordnung(Externer Link) wurde am 14. April 2015 im Amtsblatt der Region mit Anmerkungen veröffentlicht.

Gründe für die Ausnahme vom Flugverbot

  1. Flüge für Wissenschafts-, Forschungs- oder Studienzwecke,
  2. Flüge für protokollarische Zwecke, sofern der Einsatz des Luftfahrzeuges unerlässlich ist,
  3. Flüge für den Transport von Personen zur Durchführung von Lokalaugenscheinen im Rahmen der Instandhaltung technischer Strukturen und von durch die zuständigen Behörden autorisierten Bauarbeiten sowie für den Transport von Personen und Materialien zu autorisierten Baustellen, sofern der Einsatz des Luftfahrzeuges unerlässlich ist,
  4. Flüge für Luftaufnahmen für die Berichterstattung durch Rundfunk- und Fernsehanstalten im Zusammenhang mit der Durchführung von Großveranstaltungen, auch sportlicher Natur, oder für Luftaufnahmen für Sendungen kulturellen Inhalts (im öffentlichen Interesse und für touristische Belange),
  5. Flüge für Ausbildungszwecke,
  6. Flüge für Spielfilmaufnahmen in Kooperation oder mit Unterstützung des Landes,
  7. Versorgungsflüge für Schutzhütten und Almhütten.

Auch Flüge durch die Flugkorridore müssen gemeldet werden, benötigen aber keine Begründung!

Flugkorridore und ständige Landeflächen

Fluverbote 2018

Die Landesregierung hat neun Flugkorridore und vier ständige Landeflächen festgelegt. Wer nur durch die Flugkorridore fliegen will, muss das nicht begründen, jedoch den Flug melden. Von den ausgewiesenen ständigen Landeflächen wurden bereits drei von der ENAC genehmigt: Jëuf de Frea (Grödner Joch), Seceda, Sonnklar (Speikboden) und Kurzras (Schnals). Wenn Sie diese Landeflächen benutzen wollen, kontaktieren Sie bitte den jeweiligen Betreiber. Die vierte Landefläche (Kronplatz) befindet sich in der Genehmigungsphase.

Geobrowser

Die Flugverbotszonen und die geplante Flugroute kann mit Hilfe des Geobrowsers studiert werden. Der Geobrowser zeigt Forstinspektorate, Flugverbotszonen, Naturparks und Biotope, Luftfahrthindernisse, Forstdomänen und viele Berge: http://gis2.provinz.bz.it/geobrowser/ (Externer Link)

Amt für Eisenbahnen und Flugverkehr
39100 Bozen, Landhaus 3b, Silvius-Magnago-Platz 3
Telefon: +39 0471 41 46 40/41/42

E-Mail: transport@provinz.bz.it
PEC: transport.trasporti@pec.prov.bz.it

      Öffnungszeiten

      Landhaus 3B, Bozen, Silvius Magnago-Platz 3

      Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
      Donnerstag: 8.30 - 13.00, 14.00 - 17.30 Uhr