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Botanische Tafeln

Beifuß

Blütenköpfchen des Beifußes

Wer glaubt, der Pollenflug beschränkt sich auf die erste Jahreshälfte, der irrt! Der Beifuß, ein windblütiger Korbblütler bereitet im Spätsommer so manchem Pollenallergiker Beschwerden. Hier finden Sie Informationen über die Pflanze, ihre Verbreitung und ihre Pollensaison.

Birke

Blütenkätzchen der Birke

Gegen Mitte-Ende März beginnt für sehr viele Pollenallergiker eine Leidenszeit. Die Birke setzt zur Blüte an und gibt enorme Mengen an Pollen an die Luft ab. In Nordeuropa zählt die Birke zu den Hauptverursachern der Pollenallergie, aber auch in Norditalien und Südtirol spielt sie eine wichtige Rolle. Hier erfahren Sie mehr über die Birke, ihr Vorkommen und ihre Pollensaison.

Brennnesselgewächse

Blütenstand des Glaskrautes

Die Brennnesselgewächse geben den ganzen Sommer hindurch beträchtliche Mengen an sehr kleinen Pollen in die Luft ab. Innerhalb der Brennnesselgewächse sind es in erster Linie die Pollen des Glaskrautes, die allergische Reaktionen auslösen können. Diese Seite stellt die Brennnesselgewächse vor und gibt Auskunft über ihr Vorkommen und ihre Pollensaison.

Edelkastanie

männliche Blütenstände der Edelkastanie

Zu Sommerbeginn dient die Edelkastanie den Bienen als attraktive Pollen- und Nektarquelle. Die durch den Wind verbreiteten Pollen können jedoch Allergien auslösen. Sie weisen zwar eine geringe bis mäßige allergene Potenz auf, doch sind Kreuzreaktionen auf andere Vertreter der Buchengewächse (Eiche, Buche) nicht auszuschließen. Hier finden Sie weitere Infos über die Edelkastanie, ihr Vorkommen und ihre Pollenflugkalender.

Eiche

Blütenkätzchen und junges Laub der Rot-Eiche

Von April bis Mai ist mit dem Pollenflug der Eiche zu rechnen. Für Südtirol sind als spontane Arten die Flaum-Eiche, die Trauben-Eiche und die Stiel-Eiche zu nennen. Die Steineiche und die Rot-Eiche werden gelegentlich in Gärten und Parkanalgen kultiviert, letztere fällt im Herbst durch ihre prächtige Rotfärbung der Blätter auf. Weitere Informationen über die Eiche sind in der botanischen Tafel zusammengestellt.

Erle

männliche Blütenkätzchen der Erle

Ein neues Jahr hat gerade erst begonnen, aber der Auftakt der Pollenflugsaison lässt nicht lange auf sich warten! Gegen Ende Jänner fliegen im Etschtal üblicherweise die ersten Erlen-Pollen. Sie verfügen über ein hohes allergisches Potential und lösen bereits im Spätwinter bei manchen Pollenallergikern Beschwerden aus. Hier erfahren sie mehr über die Erle, ihr Vorkommen und ihre Pollenflugkalender.

Gemeine Esche

Blütenstände der Gemeinen Esche

Eschen-Pollen werden im Allgemeinen als sehr allergieauslösend eingestuft. Die Gemeine Esche gehört zu den Ölbaumgewächsen. Kreuzallergien treten insbesonders mit dem nahe verwandten Ölbaum auf, sie sind aber auch gegenüber insektenblütigen Vertretern der Ölbaumgewächse (Flieder, Liguster, Forsythie, Jasmin) bekannt.  Die botanische Tafel informiert über die Gemeine Esche, ihr Vorkommen und ihre Pollenflugkalender.

Hasel

männliche Blütenkätzchen der Hasel

Die Hasel zählt gemeinsam mit der Erle und den Zypressengewächsen zu den absoluten Frühblühern. Ihre Blütenkätzchen geben bereits gegen Ende Jänner die ersten Pollen in die Luft ab. Die Haselblüte kündigt das bevorstehende Frühjahr an, auch wenn mancherorts noch Schnee liegt. Detaillierte Informationen über Hasel, ihr Vorkommen und ihre Verbreitung können Sie hier nachlesen.

Hopfenbuche

männliche Blütenkätzchen der Hopfenbuche

Anfang April, üblicherweise ein bis zwei Wochen nach Blühbeginn der Birke, setzt die Hopfenbuche zur Blüte an. Die Pollen dieser südeuropäischen Pflanze werden in der Fachliteratur als sehr allergieauslösend eingestuft. Die Hopfenbuche trägt im April - insbesondere in den südlicheren Landesteilen - wesentlich zur Pollenbelastung bei. Die botanische Tafel enthält die Pollenflugkalender und liefert detaillierte Informationen über die Pflanze.

Manna-Esche

Blütenrispen der Manna-Esche

Von April bis Mai kann man die weißen Blütenrispen der Manna-Esche beobachten, insbesonders im Unterland, Etschtal und unterem Eisacktal. Die Manna-Esche ist mit der Gemeinen Esche verwandt, man kann daher von einer mittleren-hohen Allergenität der Pollen ausgehen. Hier erfahren Sie mehr über diese südeuropäische-westasiatische Pflanze und ihre Pollenflugsaison in Bozen, Schlanders und Bruneck.

Pappel

Blütenkätzchen der Zitter-Pappel

Im Mai fallen die zahlreich fliegenden Pappelsamen auf. Die fliegende "Pappelwolle" wird fäschlicherweise oft als Pollenflug interpretiert! Die Pollen der Pappel fliegen jedoch früher, im Zeitraum von Februar bis April, und gelten als mäßig allergen. Hier erfahren Sie mehr über die Pappel, ihr Vorkommen und ihre Pollenflugkalender.

Süßgräser

aufgeblühtes Knäuelgras

Kaum ist die Birkenpollensaison einigermaßen überstanden, kündigt sich für viele Pollenallergiker eine neue Gefahr an: die Süßgräser. Spitzenbelastungen von über 100 Pollen pro Kubikmeter Luft sind - insbesondere in ländlichen Gebieten - keine Seltenheit. Oft beginnt ein Heuschnupfen mit einer Gräserallergie. Erfahren Sie mehr über die Süßgräser und ihre lange Pollensaison.

Weide

männliche Blütenkätzchen der Weide

Weiden-Pollen werden ab Ende Februar in der Luft festgestellt. Wegen der Vielzahl der Weiden-Arten erstreckt sich die Pollensaison bis Mai. Die allergene Potenz der Weiden-Pollen ist gering; Kreuzreaktionen innerhalb der verschiedenen Arten und auch gegenüber den nahe verwandten Pappeln sind möglich. Die botanische Tafel enthält Informationen über die Weide und die Pollenflugkalender.