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Antholzer Bach

Geomorphologische Beschreibung

Antholzer Bach bei Bad Salomonsbrunn (Quelle: Landesagentur für Umwelt)Parallel zu Gsies verläuft Antholz, ein weiteres Seitental vom Pustertal. Es wird vom Antholzer Bach entwässert, der sich über eine Länge von 24 km erstreckt. Sein Einzugsgebiet hat eine Ausdehnung von 112 km² und erstreckt sich von 990 m an der Mündung bis auf 3436 m (Hochgall). Der Antholzer Bach besitzt mehrere kleinere aber stark geschiebeführende Seitenzubringer.

Wie in Gsies dominieren auch in Antholz Gneise. Im Talschluss kommen Tonalitgneise mit eingelagerten Marmorbänken vor. Am Antholzer Bach befinden sich eine Ableitung oberhalb von Rasen, deren Wasser den Triebwasserkanal zwischen Olanger Stausee und Kraftwerk Bruneck speist sowie zwei mittelgroße Ableitungen am Oberlauf. Die wichtigsten Ortschaften in Antholz sind Antholz-Mittertal sowie Ober- und Niederrasen. Die Abwässer werden zur Abwasserreinigungsanlage in St. Lorenzen geleitet.  

Biologische Gewässergüte (2008)

An der Untersuchungsstelle am Antholzerbach ergibt die Beprobung sowohl im Winter als auch im Sommer eine erste Klasse der biologischen Gewässergüte.

Wie bereits in den Jahren 2000 und 2004 erreichte der Antholzer Bach auch 2008 wieder eine erste Klasse. Allerdings hat sich die Anzahl der systematischen Einheiten von 23 (2004) auf 19 (2008) reduziert.

(Letzte Aktualisierung: 20.02.2014)