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Antholzer Bach

Geomorphologische Beschreibung

Antholzer Bach bei Bad Salomonsbrunn (Quelle: Landesagentur für Umwelt)Parallel zu Gsies verläuft Antholz, ein Seitental vom Pustertal. Es wird vom Antholzer Bach entwässert, der sich über eine Länge von 24 km erstreckt. Sein Einzugsgebiet hat eine Ausdehnung von 112 km² und erstreckt sich von 990 m an der Mündung bis auf 3436 m (Hochgall). Der Antholzer Bach besitzt mehrere kleinere aber stark geschiebeführende Seitenzubringer.

Wie in Gsies dominieren auch in Antholz Gneise. Im Talschluss kommen Tonalitgneise mit eingelagerten Marmorbänken vor. Am Antholzer Bach befinden sich eine Ableitung oberhalb von Rasen, deren Wasser den Triebwasserkanal zwischen Olanger Stausee und Kraftwerk Bruneck speist sowie zwei mittelgroße Ableitungen am Oberlauf. Die wichtigsten Ortschaften in Antholz sind Antholz-Mittertal sowie Ober- und Niederrasen. Die Abwässer werden zur Abwasserreinigungsanlage in St. Lorenzen geleitet.


Biologische Gewässergüte (2014)

An der Untersuchungsstelle am Antholzer Bach ergibt die Beprobung des Makrozoobenthos bereits seit vielen Jahren eine erste Klasse der biologischen Gewässergüte. Auch die Untersuchung der Kieselalgen bestätigt dies. Das Ergebnis der Erhebung der Fischfauna und somit auch das Gesamturteil ergeben eine zweite Güteklasse.

Qualitätselement

Makrozoobenthos

Kieselalgen

Fische

biologisches Gesamturteil

Methode

STAR_ICMi

ICMi

ISECI

11335 - bei Oberrasen, Bad Salomonsbrunn

I

I

II

II

Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht;
 
 

(Letzte Aktualisierung: 23.01.2015)