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Eggentaler Bach

Geomorphologische Beschreibung

Eggentaler Bach bei Gasthaus Stern (Quelle: Landesagentur für Umwelt)Der Eggentaler Bach entwässert das gleichnamige Tal auf einer Länge von ca. 22 km. Das Einzugsgebiet hat eine Ausdehnung von 165 km². Die höchste Erhebung des Eggentales liegt auf 2842 m (Östliche Latemartürme) und auf 280 m mündet der Eggentaler Bach bei Kardaun in den Eisack. Der Eggentaler Bach wird unter anderem vom Welschnofner Bach und vom Zanggenbach gespeist.

Im Talschluss vom Eggental dominiert Dolomit. Die Hauptgesteinsart des Tales ist aber der Bozner Quarzporphyr, der dort zum Teil auch abgebaut wird. Weitere Erwerbsquellen sind der Tourismus und die holzverarbeitende Industrie.

Die größte Wasserableitung des Eggentaler Baches besteht unter dem Gasthaus Wasserfall und verursacht eine Restwasserstrecke bis Kardaun. Daneben bestehen an den Oberläufen seiner Seitenzubringer noch zahlreiche kleinere Kraftwerke.

Zu den wichtigsten Ortschaften im Tal zählen Welschnofen, Birchabruck und Eggen. Ihre Abwässer werden seit 1994 in der Kläranlage Eggental unter Birchabruck gereinigt. 

Biologische Gewässergüte (2010-2013)

Die Biologische Gewässergüte des Eggentaler Bachs hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert und weist in allen Abschnitten eine zweite Klasse auf, wobei der obere Abschnitt etwas besser als der untere Abschnitt ist.

Qualitätselement

Makrozoobenthos

Kieselalgen

Fische

biologisches Gesamturteil

Methode

STAR_ICMi

ICMi

ISECI

11254 – oberhalb Kläranlage, Brücke Landesstraße

I

I

II

II

11255 – unterhalb Kläranlage, beim Gasthaus Stern

I

II

I

II

 11256 – bei Kardaun, oberhalb Rückgabe

 II

 II

 II

 II

Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht