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Gsieser Bach

Geomorphologische Beschreibung

Gsieser Bach (Quelle: Landesagentur für Umwelt)

Der Gsieser Bach, der das gleichnamige Tal entwässert, weist eine Länge von ca. 22 km und ein Einzugsgebiet von 145 km² Ausdehnung auf. Die höchste Erhebung des Wassereinzugsgebietes befindet sich auf 2837 m (Feldspitz); auf 1080 m Höhe mündet der Gsieser Bach bei Welsberg in die Rienz. Wichtige Zuflüsse sind Köflerbach, Karbach und Taistner Bach.

Im Gsieser Tal dominieren Gneise, der Talboden ist mit Schotter aufgefüllt. Die Wiesen im Umland des Baches werden intensiv bewirtschaftet und teilweise gelangen deren Drainagen in den Gsieser Bach. Es bestehen mehrere mittelgroße Ableitungen zur Stromerzeugung am Gsieser Bach.

Die wichtigsten Ortschaften im Tal sind St. Magdalena, St. Martin und Außerpichl. Ihre Abwässer werden in der Kläranlage von Welsberg gereinigt.

Biologische Gewässergüte (2014)

Der Gsieser Bach weist durchwegs eine sehr gute Gewässerqualität auf, was durch alle Untersuchungselemente ( Makrozoobenthos, Kieselalgen und Fische) bestätigt wird.
In den Vorjahren hatte der Gsieser Bach teilweise nur eine zweite Klasse erreicht, somit ist 2014 eine Verbesserung zu verzeichnen.

Qualitätselement

Makrozoobenthos

Kieselalgen

Fische

biologisches Gesamturteil

Methode

STAR_ICMi

ICMi

ISECI

11332 – unterhalb St. Magdalena

I

I

I

I

11333 – oberhalb Welsberg (Brückenwirt)

I

I

I

I

Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht;
 
 

(Letzte Aktualisierung: 23.01.2015)