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Plima

Geomorphologische Beschreibung

Die Plima verläuft mit einer Länge von rund 28 km durch das Martelltal. Ihr Einzugsgebiet umfasst 162 km² und reicht von 3757 m (Zufall) bis zu Plima (Quelle: Landesagentur für Umwelt)650 m Meereshöhe an der Mündung in die Etsch oberhalb von Latsch. Unter den wichtigsten Zuflüssen der Plima sind der Pedertalbach, der Soybach und der Flimbach zu nennen. Das Martelltal besteht im inneren Teil aus Glimmerschiefer, Quarzphyllit und Marmor des Ortler Campo Kristallins, während im äußeren Teil Marteller Granit, Paragneise der Laaser Einheit und Glimmerschiefer dominieren.

Vom Zufritt-Stausee wird Wasser zur Stromerzeugung abgeleitet. Weitere Fassungsstellen befinden sich an mehreren Zuflüssen sowie an der Plima selbst am Ausgang des Tales.

Zu den wichtigsten Siedlungen an der Plima zählen Gand und Meiern in Martell sowie Morter am Talausgang, deren Abwässer durch die Kläranlage Mittelvinschgau in Tschars gereinigt werden.

Biologische Gewässergüte (2009)

Die Untersuchungen des Makrozoobenthos an der Plima ergaben im Schnitt eine zweite Klasse. Dies entspricht den Untersuchungsergebnissen vor vier Jahren. Die Kieselalgenanalysen erzielten eine erste Güteklasse.

(Letzte Aktualisierung: 20.02.2014)