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Plima

Die Plima verPlima (Quelle: Landesagentur für Umwelt)läuft mit einer Länge von rund 28 km durch das Martelltal. Ihr Einzugsgebiet umfasst 162 km² und reicht von 3757 m (Zufall) bis zu 650 m Meereshöhe an der Mündung in die Etsch oberhalb von Latsch. Unter den wichtigsten Zuflüssen der Plima sind der Pedertalbach, der Soybach und der Flimbach zu nennen.

Das Martelltal besteht im inneren Teil aus Glimmerschiefer, Quarzphyllit und Marmor des Ortler Campo Kristallins, während im äußeren Teil Marteller Granit, Paragneise der Laaser Einheit und Glimmerschiefer dominieren.

Vom Zufritt-Stausee wird Wasser zur Stromerzeugung abgeleitet. Weitere Fassungsstellen befinden sich an mehreren Zuflüssen sowie an der Plima selbst am Ausgang des Tales.

Zu den wichtigsten Siedlungen an der Plima zählen Gand und Meiern in Martell sowie Morter am Talausgang, deren Abwässer durch die Kläranlage Mittelvinschgau in Tschars gereinigt werden.

Biologische Gewässergüte (2015)

Die Untersuchungen des Makrozoobenthos an der Plima ergaben eine zweite Klasse. Dies entspricht den Untersuchungsergebnissen der letzten Jahre. Die Kieselalgenanalysen erzielten eine erste Güteklasse.

Qualitätselement

Makrozoobenthos

Kieselalgen

Fische

biologisches Gesamturteil

Methode

STAR_ICMi

ICMi

ISECI

11131 – oberhalb Graun

II

I

II

II

Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht;
Biologisches Gesamturteil: ausschlaggebend ist das schlechteste Ergebnis der drei Qualitätselement;

 

(Letzte Aktualisierung: 10.03.2016)