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Talfer

Talfer in der Sill (Quelle: Landesagentur für Umwelt)Die Talfer ist mit 46 km Länge und einem Einzugsgebiet von 429 km² der zweitgrößte Seitenzubringer des Eisacks. Die höchste Erhebung im Sarntal, das von der Talfer entwässert wird, liegt auf 2781 m (Hirzer). Auf 260 m Höhe mündet die Talfer in Bozen in den Eisack. Der wichtigste Zufluss der Talfer ist der Durnholzer Bach, der eigens beschrieben wird.

Die vorherrschenden Gesteinsformen im Sarntal sind Quarzphyllit und Bozner Quarzporphyr.

Die Talfer wird beim Staubecken von Rabenstein und unterhalb von Sarnthein zum Teil abgeleitet, sodass sie bis zur Rückgabestelle in Bozen eine reduzierte Wassermenge führt. Auch zahlreiche Seitenzuflüsse der Talfer werden zum Zwecke der hydroelektrischen Stromerzeugung abgeleitet.

Die wichtigsten Ortschaften im Sarntal sind Sarnthein, Nordheim-Astfeld, Reinswald und Weißenbach. Die Abwässer aus dem Tal werden in der Kläranlage Sarnthein geklärt.

Biologische Gewässergüte (2010-2015)

Der Ober- und Mittellauf der Talfer erreichen eine erste Güteklasse, während der Unterlauf eine zweite Klasse erzielt.

Qualitätselement

Makrozoobenthos

Kieselalgen

Fische

biologisches Gesamturteil

Methode

STAR_ICMi

ICMi

ISECI

11259 - oberhalb Pens

I

I

-

I

11257 - unterhalb Weißenbach

I

I

-

I

11260 - oberhalb ARA Sarnthein

I

I

I

I

11266 - in der Sill (Restwasserstrecke)

I

II

II

II

11265 - bei Bozen (Talferbrücke)

II

I

II

II

Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht; - = Fische nicht berücksichtigt;
Biologisches Gesamturteil: ausschlaggebend ist das schlechteste Ergebnis der drei Qualitätselemente;

 

(Letzte Aktualisierung: 10.03.2016)