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Talfer

Geomorphologische Beschreibung

Talfer in der Sill (Quelle: Landesagentur für Umwelt)Die Talfer ist mit 46 km Länge und einem Einzugsgebiet von 429 km² der zweitgrößte Seitenzubringer des Eisacks. Die höchste Erhebung im Sarntal, das von der Talfer entwässert wird, liegt auf 2781 m (Hirzer). Auf 260 m Höhe mündet die Talfer in Bozen in den Eisack. Der wichtigste Zufluss der Talfer ist der Durnholzer Bach, der eigens beschrieben wird. Die vorherrschenden Gesteinsformen im Sarntal sind Quarzphyllit und Bozner Quarzporphyr.

Die Talfer wird beim Staubecken von Rabenstein und unterhalb von Sarnthein zum Teil abgeleitet, sodass sie bis zur Rückgabestelle in Bozen eine reduzierte Wassermenge führt. Auch zahlreiche Seitenzuflüsse der Talfer werden zum Zwecke der hydroelektrischen Stromerzeugung abgeleitet.

Die größte Ortschaft im Sarntal ist Sarnthein, dessen Abwässer seit einigen Jahren in einer Abwasserreinigungsanlage geklärt werden. Weiters gibt es noch eine mechanische Kläranlage in Weißenbach.

Biologische Gewässergüte (2010-2013)

Laut den Makrozoobenthos – Untersuchungen weist die Talfer an allen Probenstellen eine erste Klasse auf. Auch die Untersuchungen der Kieselalgen ergeben fast überall einen sehr guten Zustand. Dies entspricht ungefähr den Ergebnissen aus den Vorjahren. Der Zustand der Fischfauna ist allerdings nicht überall gut, wodurch auch das biologische Gesamturteil gedrückt wird.x

Biologischen Gewässergüte
Qualitätselement Makrozoobenthos Kieselalgen Fische biologisches Gesamturteil
Methode STAR_ICMi ICMi ISECI
Qualitätszustand: I = sehr gut; II = gut; III = mäßig; IV = unbefriedigend; V = schlecht; n.d. = nicht untersucht;
- = Fische werden nicht berücksichtigt
11259 - oberhalb Pens I I - I
11257 - unterhalb Weissenbach I I - I
11260 - oberhalb ARA Sarnthein I I I I
11266 - in der Sill (Restwasserstrecke) I II II II
11265 - bei Bozen (Talferbrücke) I I II II

(Letzte Aktualisierung: 11.12.2014)