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Coronavirus: EFRE-Aufruf "Digitales Umfeld" bis 3. April verlängert

Mit der Entwicklung von eGov-Diensten können öffentliche Verwaltungen Bürokratie abbauen und Bürgernähe aufbauen. Förderung gibt es aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung.

EFRE-Aufruf für eGovernment Dienste wegen Coronavirus verlängert. (Foto: pixabay.com)

Noch bis zum 3. April 2020 haben öffentliche Verwaltungen Zeit, um Projektvorschläge zum EFRE-Aufruf einzureichen, mit dem das digitale Umfeld weiterentwickelt und digitale Verwaltungsdienste, so genannte eGov-Dienste ausgebaut werden. Ursprünglich war der 20. März 2020 Einreichtermin. Die aktuelle Ausnahmesituation im Zusammenhang mit dem Coronavirus macht es erforderlich, dass alle Menschen möglichst zuhause bleiben, um Ansteckungen zu vermeiden und Infektionsketten zu unterbrechen. Diese Vorschrift hat eine Umstellung auf Telearbeit, Homeoffice und Smart working zur Folge. Damit ist auch der Bedarf an technischen Hilfsmitteln und IT-Diensten gestiegen. Um diese neuen Erfordernisse berücksichtigen zu können, hat die Landesregierung jüngst die Frist für Einreichung von Projektanträgen im Rahmen des EFRE-Calls bis zum 3. April 2020 verlängert. Für diesen achten Aufruf zur Projekteinreichung sind aus dem EFRE-Programm 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Im Sinne des Strategiepapiers "Südtirol Digital 2020" sollen über diese EFRE-Förderung und den Aufruf die Informations- und Kommunikationstechnologien der öffentlichen Verwaltung gestärkt werden, um das eGovernment und die Interoperabilität unterschiedlicher Ebenen der öffentlichen Verwaltung zu schaffen, von der Entwicklung von "Mobile First"-Anwendungen über verwaltungsübergreifende Dienste (Archivierung, Dokumentenmanagement) bis hin zur Digitalisierung von eGovernment-Diensten für Bürger und Unternehmen durch verkürzte, vereinfachte, vollständig entmaterialisierte Verfahren.

sf/jw

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