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Masken-Ausschuss hört Fachleute zu Zertifizierung und Prüfung des Schutzmaterials

Leiterin des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie (Uni Innsbruck), Geschäftsführer der DEKRA und Vertreter des Ressorts für Bevölkerungsschutz berichteten vor dem Untersuchungsausschuss.

„Es war ein erkenntnisreicher Tag“, urteilt Vorsitzender Franz Ploner über die heutigen Anhörungen vor dem Untersuchungsausschuss zu den Schutzausrüstungen im Gesundheitswesen, bei denen unter anderem Vertreter des Zivilschutzressorts und der Agentur für Bevölkerungsschutz ausgesagt haben. Und auch heute hat der Ausschuss wieder „einige Ungereimtheiten“ in den Aussagen festgestellt.

Als wertvollen Einblick in die Details der Zertifizierung von Schutzausrüstung bezeichnet Ploner die Anhörung von Prof. Cornelia Lass-Flörl, Direktorin des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Von Jörg-Timm Kilisch, Geschäftsführer der DEKRA Testing and Certification GmbH, ließ sich der Ausschuss die genauen Abläufe bei der Normierung von Schutzmaterialien erläutern, für die es nun neue Bewertungsregeln gebe. „Kilisch hat auf den großen Engpass bei der Beschaffung des Schutzmaterials in der ersten Krisenzeit hingewiesen, aber auch darauf, dass viele Regierungen und Verantwortliche aus dieser ersten Phase leider nichts gelernt hätten“, berichtet Ploner.

AM