Regionaler Zuschlag auf die Einkommensteuer der natürlichen Personen (Regionaler IRPEF-Zuschlag)

Steuersatz und gültige Begünstigungen - regionaler IRPEF-Zuschlag
von Eurobis EuroSteuersatzBegünstigung gesetzliche Grundlage
0,00 70.000,00 1,23% Absetzbetrag von Euro 252,00 für jedes zulasten lebende Kind Art. 1, Absatz 2, des Landesgesetzes vom 23. Dezember 2010, Nr. 15
0,00 999.999.999,00 1,23% Abzugsbetrag von 28.000,00 Euro für alle Steuerpflichtigen Art. 21/sexiesdecies, des Landesgesetzes vom 11. August 1998, Nr. 9

Gültige Regelung nach dem Stabilitätsgesetz des Landes 2016 und derzeit in Kraft

Mit dem Landesgesetz Nr. 19 vom 23.12.2015 wurde der Abzugsbetrag von der Bemessungsgrundlage von 20.000€ auf 28.000€ erhöht. Der Abzugsbetrag steht ab dem Jahr 2016 allen Steuerpflichtigen zu. Der Steuersatz von 1,23%, als auch der Absetzbetrag für zu Lasten lebende Kinder von 252,00 Euro bleiben unverändert.

Gültige Regelung für das Jahr 2015

Für 2015 bleibt die Anwendung des Steuersatzes des Regionalzuschlages auf die Einkommensteuer laut Artikel 50 des gesetzesvertretenden Dekretes vom 15. Dezember 1997, Nr. 446, in geltender Fassung, unverändert bei 1,23%.

Zur Bestimmung der Steuerbemessungsgrundlage des Regionalzuschlages auf die Einkommensteuer steht ab der Steuerperiode 2014 ein zusätzlicher Abzug in Höhe von 20.000,00 Euro zu.

Bei der Bestimmung der Obergrenze des zu versteuernden Einkommens (Euro 70.000,00) welches das Recht eingeräumt den Absetzbetrag in Höhe von 252,00 Euro pro zu Lasten lebendem Kind in Anspruch zu nehmen, ist der Abzugsbetrag von Euro 20.000,00 nicht zu berücksichtigen. Zu berücksichtigen sind hingegen Mieteinnahmen welche der Ersatzsteuer (sog. cedolare secca) unterliegen.

Die Befreiung für Steuerpflichtige mit einem für den regionalen Einkommensteuer-Zuschlag steuerpflichtigen Einkommen bis einschließlich Euro 15.000 ist aufgehoben und durch den Abzugsbetrag von 20.000€ ersetzt worden.

Die hier gemachten Angaben haben rein informativen Zweck. Um vollständige Informationen zu erhalten empfehlen wir die einschlägigen Gesetzestexte zu studieren. Insbesondere den Artikel 21-sexiesdecies des Landesgesetzes vom 11. August 1998, Nr. 9 (Externer Link) und Artikel 1, Absatz 2, des Landesgesetzes vom 23. Dezember 2010, Nr. 15 (Externer Link).

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