Pension für das Lehrpersonal und die Führungskräfte der Grund- Mittel- und Oberschulen

Pension für das Lehrpersonal und die Führungskräfte der Grund- Mittel- und Oberschulen

Laut gültiger Vorschriften zu Lasten der Pensionsstaatskasse beim NISF/INPS - Verwaltung Angestellte der öffentlichen Ämter (Externer Link) haben das Lehrpersonal und die Führungskräfte der staatlichen Schulen zum Zeitpunkt der Dienstbeendigung Anrecht auf die Ruhestandsbehandlung (Pension).

Für das Lehrpersonal ist ein einziger Zeitpunkt für den Dienstaustritt vorgesehen. Dieser stimmt mit dem Beginn des Schuljahres, und zwar mit dem 1. September eines jeden Jahres, überein.

Die Führungskräfte der staatlichen Schulen hingegen haben die Möglichkeit, nach vorheriger Benachrichtigung von 3 Monaten, zu jeder Zeit des Jahres aus dem Dienst treten zu können.

Termin: Das Lehrpersonal kann das Ansuchen um Dienstaustritt für den nachfolgenden 1. September innerhalb des vom Unterrichtsministerium, der Universität und Forschung festgelegten Termins einreichen, der normalerweise mit dem 10. Jänner eines jeden Jahres übereinstimmt.

Das Gesuch für den Dienstaustritt ist beim deutschen, italienischen bzw. ladinischen Schulamt einzureichen.

Was die Zusatzrente betrifft, wird auf die erklärende Webseite des Gehaltsamtes für Lehrpersonal hingewiesen.

Voraussetzungen

Die Pensionsreform, die mit Gesetz Nr. 214 vom 22.11.2011 durchgeführt worden ist, hat die Mindestvoraussetzungen für die Versetzung in den Ruhestand beträchtlich abgeändert.

Die Altersrente wird im Jahr 2018 mit 66 Jahren und 7 Monaten und 20 Beitragsjahren erreicht. Diese Voraussetzungen gelten sowohl für das weibliche als auch für das männliche Personal.

Die obgenannten Voraussetzungen werden an die Lebenserwartung angepasst und steigen deshalb von Jahr zu Jahr. Ab 01.01.2019 werden sie um 5 Monate erhöht.

Die Pensionsreform laut Gesetz 214/2011 kommt nicht zur Anwendung, wenn das Personal innerhalb 31.12.2011 die Voraussetzungen nach der vorher geltenden Bestimmung angereift hat.

Daraus folgt, dass die Versetzung in den Ruhestand aus Altersgründen mit Wirkung vom darauffolgenden 1. September nach Vollendung des 65. Lebensjahres von Amts wegen durchgeführt wird, falls die vorgesehenen Mindestvoraussetzungen für die Pensionierung laut vorhergehender Bestimmung innerhalb 31.12.2011 angereift wurden (40 Beitragsjahre,  „Quote 96“ oder, für das weibliche Personal, 61 Jahre mit mindesten 15/20 Beitragsjahren).

Die „Frühpension“ wird im Jahr 2018, unabhängig vom Lebensalter, mit 41 Jahren und 10 Monaten Beitragszeiten für Frauen und 42 Jahren und 10 Monaten für Männer erreicht.
Die obgenannten Voraussetzungen für Beitragszeiten werden an die Lebenserwartung angepasst und steigen deshalb von Jahr zu Jahr. Ab 01.01.2019 werden sie um 5 Monate erhöht.

Für das Personal, das vor Erreichung des 62. Lebensjahres in Pension geht, waren Abzüge von der Gehaltsquote der Ruhestandsbehandlung vorgesehen. Es wird darauf hingewiesen, daß mit Gesetz Nr. 190 vom 23.12.2014 (Stabilitätsgesetz 2015) die oben genannten Abzüge vom 01.01.2015 bis 31.12.2017 nicht angewendet werden; ab 01.01.2018, mit Gesetz Nr. 232 vom 11.12.2016 ( Haushaltgesetz 2017), werden sie definitiv nicht mehr angewendet.

Die Pensionsreform laut Gesetz 214/2011 kommt nicht zur Anwendung, wenn das Personal innerhalb 31.12.2011 die Voraussetzungen nach der vorher geltenden Bestimmung angereift hat.

Ausschließlich das weibliche Personal, das für die Pension mit Beitragssystem optiert, hat die Möglichkeit mit 57 Jahren und 35 Dienstjahren in Pension zu gehen. Diese Ausnahme bleibt bis 31.12.2015 in Kraft. Es wird darauf hingewiesen, dass in diesem Fall noch das bewegliche Fenster - „finestra mobile“ gültig ist, das den Zugang zur Ruhestandsbehandlung bis 1. September des darauffolgenden Jahres, bei Erreichung der Mindestvoraussetzungen, aufschiebt. Folglich, wer im Laufe des Jahres 2015 die Voraussetzungen erreicht hat, erhält erst ab 1. September 2016 den Zugang zur Ruhestandbehandlung.

Die Hinterbliebenenrente für die Ehepartnerin/den Ehepartner und/oder die Kinder (Minderjährige, Studenten bis zum 26. Lebensjahr oder mit Behinderung) wird bei Erreichen von mindesten 5 Beitragsjahren gewährt.

Anerkennung von Diensten

Das Lehrpersonal und die Führungskräfte der staatlichen Schulen haben die Möglichkeit, die verschiedenen Zeiträume oder Dienste für eine einzige Pension durch Ansuchen um Neuberechnung, Rückkauf und Zusammenlegung anerkennen zu lassen.

Die Ansuchen sind ausschließlich telematisch beim Sitz des NISF/INPS (Externer Link) - Verwaltung Angestellte der öffentlichen Ämter - Bozen, das die Zuständigkeit für die Bearbeitung der Akten und die Ausstellung der diesbezüglichen Dekrete hat, zu übermitteln.

Laut Rundschreiben des NISF/INPS Nr. 131 vom 19.11.2012 werden keine Gesuche in Papierform mehr angenommen.

Die Einreichung der Gesuche erfolgt nur über eine der folgenden Möglichkeiten:

  • Web - telematische Dienste, zugänglich vom INPS Portal, mittels Registrierung bei "Servizi on line", über folgende Strecke: "Servizi per il cittadino" - "autenticazione con Pin (Externer Link)" - "Servizi ex INPDAP".
  • Contact Center - über das Festnetz Tel. Nr. 803164, über das mobile Netz Tel. Nr.06164164
  • Kostenloser Beistand der Patronate

Ansprechpersonen

Deutsche Schulen - Anerkennung

Elisabeth Trampusch
Tel. +39 0471 416810
E-Mail: elisabeth.trampusch@provinz.bz.it

    Deutsche Grundschulen - Pension

    Stefan Karadar
    Tel. +39 0471 416809
    E-Mail: stefan.karadar@provinz.bz.it

      Deutsche und ladinische Mittel- und Oberschulen - Pension

      Andreas Cassina
      Tel. +39 0471 416805
      E-Mail: andreas.cassina@provinz.bz.it

        Italienische und ladinische Schulen- Anerkennung

        Paola Massalongo
        Tel. +39 0471 416803
        E-Mail: paola.massalongo@provinz.bz.it

          Italienische Grundschulen - Pension

          Sabrina Scipioni
          Tel. +39 0471 416813
          E-Mail: sabrina.scipioni@provinz.bz.it

            Italienische Mittel- und Oberschulen - Pension

            Loris Broccato
            Tel. 0471 416800
            E-Mail: loris.broccato@provinz.bz.it