Coaching, Konflikte, Mobbing, Belästigung am Arbeitsplatz

Hier finden Sie Informationen zu Coaching, Konflikte und Blästigung am Arbeitsplatz und Mobbing.

Coaching-Dienst

Seit Mai 2004 bietet das Amt für Personalentwicklung allen Führungskräften der Landesverwaltung, insbesondere allen neu ernannten, einen Coaching-Dienst zur besseren Bewältigung ihres neuen Arbeitsauftrages an.

Den neuen Führungskräften wird die Möglichkeit geboten, sich bei einem/einer externen oder internen Einzelberater oder Einzelberaterin (= Coach) Ratschläge und Feedbacks einzuholen und auf ihre Persönlichkeit zugeschnittene Entwicklungspläne gemeinsam mit dem Coach zu erarbeiten.

Das Coaching sieht Einzeltreffen vor, die über einen bestimmten Zeitraum verteilt sind, wobei jedoch auf alle Fälle die persönlichen Bedürfnisse der Führungskraft berücksichtigt werden.

Neue Führungskräfte werden vom Amt für Personalentwicklung kontaktiert. Alle anderen Führungskräfte sollen bei Bedarf dieses Amt kontaktieren.

In besonderen Fällen kann Coaching auch von Bediensteten der Landesverwaltung auf Vorschlag ihrer unmittelbaren Vorgesetzten in Anspruch genommen werden.

Konflikte und Belästigungen am Arbeitsplatz

Sämtliche Beschäftigte haben Anrecht auf ein sicheres Arbeitsumfeld, in dem Frauen und Männer gegenseitig die persönliche Freiheit und Würde des anderen respektieren. Aus diesem Grunde darf es nicht zu irgendeiner Form von Machtmissbrauch oder feindseligem Verhalten kommen, noch darf ein derartiges Verhalten geduldet werden.
Bedienstete der Landesverwaltung, die solche Belästigungen am Arbeitsplatz erfahren, können sich an diese Kontaktstelle wenden, die im Amt für Personalentwicklung eingerichtet ist, um dort, auch durch externe Fachkräfte, Unterstützung zur Behebung des Missstandes zu erhalten.

Mobbing

Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet Anpöbeln, Fertigmachen (mob = Pöbel, mobbish = pöbelhaft). Mobbing ist Psychoterror über einen längeren Zeitraum aus einer ungelösten Konfliktsituation heraus. Konflikte als solche müssen dagegen keineswegs schädlich sein. Mobbing darf nicht mit zwischenmenschlichen Konfliktfeldern verwechselt werden, die immer wieder auftreten werden und sogar in einigen Fällen zur Steigerung der Kreativität und Produktivität innerhalb eines Arbeitsfeldes beitragen können.
Mobbing ist kein neues Wort für „Konflikt". Übergriffe, Unverschämtheiten, Beleidigungen oder dumme Scherze - mögen sie auch noch so ärgerlich sein - können sich erst zum Mobbing  entwickeln, wenn sie häufig und über lange Zeit geschehen und dazu führen, dass dem Opfer soziale Möglichkeiten am Arbeitsplatz genommen werden. Mobbing ist ein direkter, unter Umständen über lange Zeit andauernder Angriff auf die Möglichkeit der sinnvollen Kommunikation im sozialen Beziehungsnetz, auf das gesellschaftliche Ansehen, die Möglichkeit der Berufsausübung und nicht zuletzt auch auf die Gesundheit. Mobbing darf sich nicht lohnen und ist zu teuer. Zu viele Energien gehen dabei verloren.
Um mehr zu erfahren können Sie folgende Präsentation konsultieren.